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Historisches Ortslexikon

Niederbiel

Stadtteil · 170 m über NN
Gemeinde Solms, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8 km westlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

802

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Vgl. hierzu Geschichte der Stadt Solms Bd. 1, S. 39.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3457514, 5602526
UTM: 32 U 457456 5600725
WGS84: 50.556905° N, 8.399403° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532021030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 3249, davon 1604 Wald
  • 1885 (Hektar): 823, davon 254 Ackerland (= 30.86 %), 97 Wiesen (= 11.79 %), 418 Holzungen (= 50.79 %)
  • 1961 (Hektar): 821, davon 414 Wald (= 50.43 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 339 evangelische Einwohner, 10 Katholiken, 9 Juden
  • 1961: 1119, davon 916 evangelisch (= 81.86 %), 192 katholisch (= 17.16 %)
  • 1970: 1378 Einwohner

Diagramme:

Niederbiel: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Leun
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Braunfels
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Braunfels)
  • 1879: Amtsgericht Braunfels
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 1.7.1977 wurde Niederbiel im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Solms eingegliedert.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1324: Stephanskirche

Pfarrzugehörigkeit:

Pfarrei Oberbiel

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Oberbiel, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Oberbieler Pfarrer Heiderich Tillenburg ab 1549.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1834 liegt die Niederbühler Olmühle am Grundbach

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederbiel, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7878> (Stand: 2.3.2026)