Historisches Ortslexikon
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 65. Niederaula
Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 9. Lauterbach
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 75. Breitenbach - Gerichtsstätten
- Linde vor dem Amtshaus in Niederaula
Niederaula, Linde vor der Kirche
Weitere Informationen
Niederaula
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Ortsteil · 214 m über NN
Gemeinde Niederaula, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Dorf
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Lagebezug:
10 km südwestlich von Bad Hersfeld
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Lage und Verkehrslage:
Geschlossenes Dorf mit regelhaften Grundrissmerkmalen und im Kern dichter Bebauung an der Mündung der Aula in die Fulda. Der Ort wird von zwei Hauptachsen durchzogen, der Hauptstraße von Nordost nach Südwest (B 62, im weiteren Verlauf nach Südwesten: Schlitzer Straße) und der Ziegenhainer- bzw. Bahnhofsstraße (B 454). Die Kirche befindet sich in zentraler Lage unweit der Schnittstelle der beiden Achsen. Jüngere, großflächige Bebauung in breitem Fächer nach Norden Richtung Hungerberg, nordwestlich des alten Dorfkerns befindet sich seit 1953 die katholische Pfarrkirche.
Chausseen von Hersfeld, Breitenbach am Herzberg und Heddersdorf nach Alsfeld. Anschluss an die Bundesautobahn A7 über die Anschlussstelle Niederaula. Weiterer Anschluss an das Straßenverkehrsnetz besteht über die B 454 und B 62 sowie die Landesstraße L3471 (Richtung Mengshausen) und die Kreisstraße K31 (nach Hattenbach).
Bahnhof der Eisenbahnlinie Bad Hersfeld – Schwalmstadt/Treysa (Inbetriebnahme der Strecke 1.5.1906) bis zur Stilllegung der Strecke am 10.9.1984.
Endbahnhof der Eisenbahnlinie Bad Salzschlirf – Niederaula/Niederjossa (Inbetriebnahme der Strecke 10.11.1914) bis zur Stilllegung der Teilstrecke am 15.1.1973.
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Ersterwähnung:
779
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Siedlungsentwicklung:
1928 erfolgt die Eingemeindung von Teilen des aufgelösten Gutsbezirks Forst Niederaula.
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Historische Namensformen:
- Ovlaho (779) [Kopialbuch 12. Jahrhundert Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld 1,1, S. 25-26 Nr. 13]
- Ovlaho, in (775-786) [Kopialbuch 12. Jh. Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld 1,1, S. 68-74 Nr. 38 (1), hier S. 72; Breviarium sancti Lulli, S. 17]
- Ouwelacha (1106) [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 23]
- Ŏlaha, de (1108) [Liber de libertatibus locorum Hersfeldensium HStAM Bestand K Nr. 244, 56 v]
- Owilaha (1114) [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 23]
- Owila, in (1182) (HStAM Bestand Urk. 56 Nr. 2352; Druck: MGH Diplomata Könige 10, Friedrich I. : Appelt, T. 4: 1181-1190, S. 46-47, Nr. 835)
- Owela, in (1215) [HStAM Bestand Urk. 56 Nr. 14]
- Owela, de (1239) [HStAM Best. Urk. 57 Nr. 439; Regest: Dobenecker, Regesta 3, S. 140 Nr. 815]
- Owla (1301) [Klosterarchive 6: Kloster Haina, Bd. 2,1, S. 5-6, Nr. 10]
- Owela, in inferiori (1327) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 255]
- Eula (zwischen 1343 und 1364) [HStAM Bestand Urk. 56 Nr. 681; A. Herbst, Hersfelder Zinsenverzeichnis des 14. Jahrhunderts, S. 14-23 §§ 1, 7, 8 und 12]
- Eulay (1347) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 378; Druck: Grimm, Weistümer 3, S. 339-340]
- Nydirn Owla (1365) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 477]
- Nidder Aula, czu (1392) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 642]
- Nyddern Awla (1393) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 645]
- Nidyrn Aula, czu (1400) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 687]
- Aula, in (1425-1428) [Demandt, Quellen Fritzlar, S. 554-562, Nr. 411 I, hier S. 558 In sede Ottra]
- Niddern Aula (1434) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 927]
- Nidern Aula (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 16,1]
- Nider Aúle (1747) [Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105]
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Bezeichnung der Siedlung:
- villicatio (1215)
- Dorf und Gemarkung (1392)
- Dorf und Gericht (1434)
- 1807: Flecken und Amt
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Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
-
Umlegung der Flur:
1909
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Älteste Gemarkungskarte:
1723
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3542883, 5629700
UTM: 32 U 542792 5627888
WGS84: 50.801146° N, 9.607242° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
632015060
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Flächennutzungsstatistik:
- 1885 (Hektar): 982, davon 586 Acker (= 59.67 %), 263 Wiesen (= 26.78 %), 7 Holzungen (= 0.71 %)
- 1961 (Hektar): 1020, davon 64 Wald (= 6.27 %)
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Einwohnerstatistik:
- um 1610: 128 Hausgesesse
- 1628: 128 Hausgesesse
- 1673: 62 Hausgesesse
- 1747: 134 Feuerstätten (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
- 1766: 113 steuerpflichtige Häuser oder Feuerstätten mit 690 Menschen; Gewerbetreibende: 1 Bader, 4 Schreiner, 8 Schneider, 1 Zimmermeister, 1 Wagener, 1 Musicante, 2 Brantweinsbrenner und 3 Branntwannschenken, 4 Handelsleute, 4 Müller, 15 Schäfer, 3 Schmiede, 1 Färber, 1 Faßbinder, 1 Becker, 1 Schuhflicker, 20 Leinweber, 3 Handels Juden, 14 Tagelöhner, 20 Tagelöhnerinnen
- 1885: 1060, davon 909 evangelisch (= 85.75 %), 6 katholisch (= 0.57 %), 145 Juden (= 13.68 %)
- 1961: 1935, davon 1524 evangelisch (= 78.76 %), 384 katholisch (= 19.84 %)
- 1970: 2789
- 1981: 5316 (mit Ortsteilen)
- 2003: 5546 (mit Ortsteilen)
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Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1347: Reichsabtei Hersfeld, Gericht Niederaula (zum Umfang s. Mittelpunktfunktion)
- 1434: Reichsabtei Hersfeld, Amt und Gericht Niederaula
- 1651: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Niederaula
- 1747: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Niederaula
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Niederaula
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Niederaula
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Niederaula
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Niederaula (zuletzt Landgericht Hersfeld)
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hersfeld
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
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Altkreis:
Hersfeld
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Gericht:
- Niederaula
- vor 1822: Amt Niederaula
- 1822: Landgericht Hersfeld
- 1832: Justizamt Niederaula
- 1867: Amtsgericht Niederaula
- 1879: Amtsgericht Niederaula
- 1932: Amtsgericht Bad Hersfeld
- 1933: Amtsgericht Oberaula (Zweigstelle Niederaula)
- 1943: Amtsgericht Oberaula
- 1945: Amtsgericht Bad Hersfeld
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Herrschaft:
1182 wird durch kaiserlichen Schiedsspruch zwischen Abt Siegfried von Hersfeld und dem Neffen des Kaiser, Landgraf Ludwig von Thüringen festgehalten, dass der Abt von Hersfeld über die Selbstverwaltung u.a. der Vogtei Aula verfügt. 1215 verzichten Landgraf Hermann und seine Söhne gegenüber dem Kloster Hersfeld auf die Vogtei über die Stadt Hersfeld, St. Petersberg, St. Johannesberg, die Villikation Aula und das Dorf Rohrbach. Dennoch versuchen die Landgrafen von Hessen als Nachfolger der Thüringer seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ihren Einfluss auszudehnen und die Abtei zurückzudrängen. Das Gericht Aula ist zwischen der Reichsabtei Hersfeld und der Landgrafschaft Hessen lange Zeit strittig, so dass die Herrschafts- und Gerichtsverhältnisse nicht einfach darzustellen sind. 1347 werden in einem Schöffenweistum Regelungen des Gerichts von Niederaula bezüglich der Abgrenzung der Rechtsbezirke des Abts von Hersfeld und des Landgrafen von Hessen festgehalten: Dem Landgrafen steht die Gerichtsbarkeit zu, dem Abt die Zinseinkünfte sowie die Jagd- und Fischereigerechtsame. 1434 tritt Landgraf Ludwig I. von Hessen die Vogteirechte des Gerichts Niederaula an den Abt ab. Bis zur Auflösung des Stifts Hersfeld und seinem endgültigen Übergang an die Landgrafschaft Hessen 1651 ist Niederaula nunmehr formal unter hersfeldischer Herrschaft und wird als Lehen oder Pfand ausgegeben. 1766 ist die Herrschaft vollumfänglich landgräflich.
1327 bestätigt der Abt von Hersfeld die Lehen des Ritters Ludwig genannt von Hattenbach, u.a. in Niederaula.
1392 erhält Konrad von Hattenbach vom Abt von Hersfeld die Erlaubnis zur Übergabe des Burglehens in Hattenbach, zu dem auch Niederaula gehört, an seine Ehefrau Luckard.
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Gemeindeentwicklung:
Am 31.12.1970 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung der Gemeinde Mengshausen in die Gemeinde Niederaula. Zu deren weiterer Entwicklung s. Niederaula, Gemeinde. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Niederaula.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 779 schenkt König Karl dem Kloster Hersfeld einen Herrenmansus (mansus scilicet dominicatum in loco qui dicitur Ovlaho). Nach dem Breviarium sancti Lulli umfaßte die Schenkung Karls des Großen in Niederaula 8 Hufen und 10 Mansen.
- Mitte des 14. Jahrhunderts hat die Abtei Hersfeld Zinseinnahmen in Niederaula. 1365 verkaufen Heinrich von Aula und seine Ehefrau Adelheid ihren Hof in Niederaula, gelegen bei der Oberen Mühle an der Aula, den sie vom Kloster Hersfeld als Lehen haben, mit allem Zubehör und allen Rechten für fünfzig Pfund Heller wieder an Abt Johann von Hersfeld.
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Ortsadel:
1108
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- pleban (1239, 1310)
- pherner (1393)
- ecclesia, de (1425-1428)
- Spätromanischer Ostturm, 1775 Neubau des Schiffes, 1963 im Inneren umgestaltet, 1974 renoviert
- Katholische Kirche Herz Jesu (Am Hungerberg 5) 1953 errichtet
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Patrozinien:
- Cyriacus (1494 und 1496)
- Kilianus (1502)
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Pfarrzugehörigkeit:
1560 gehören zum Kirchspiel Aula: Frielingen, Mitteldorf, Keudelbach, Emkerode, Gersdorf, Rotterterode, Wölfelbach, Goßmannsrode, Heiligenborn, Willingshain, Kemmerode, Reimboldshausne, Mengshausen, Biedebach, Reckerode, Heddersdorf, Euterode, Wallingebach, Goshausen Helkenrod, Allendorf, Rittershausen, Neuendorf, Jossa, Kirchheim, Kleba, Solms.
1766 ist Niederaula Mutterkirche mit den Gemeinden Gleba, Solms und Hof Engelbach sowie den Filialen Mengshausen, Niederjossa und Hattenbach
1956 wird eine zweite Pfarrstelle errichtet, die 1980 nach Niederjossa verlegt und somit das alte Kirchspiel aufgelöst wird. In die Kirchengemeinde Niederaula sind nur noch Kleba und Solms eingepfarrt.
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Patronat:
Ursprünglich der Abt von Herfeld, so auch noch 1460, 1560 die Herren von Schlitz, 1766 landgräflich
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Beginen:
kath. Abt Michael (1556-71) von Hersfeld kauft Begardenhaus, stiftet Geld zwecks Erhaltung des Hospitals; 1843 Zusammenlegung des Sondersiechenhauses zu Asbach mit dem Hospital (S. 307-308); 1901 Neubau mit Einweihung 1902 am Sonntag Rogate
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Diakonische Einrichtung:
01.02.1886 Diakonissenstation im neu gebauten Hospital; Diakonissen vom Hospitalvorstand berufen, Betreuung von Jungfrauen und Mütterverein, Flickschule Rudolf Francke, Die christliche Liebestätigkeit in Kurhessen. Kassel 1904; nach Sardemann, Geschichte des hessischen Diakonissenhauses zu Cassel, S. 319-320 Krankenpflege im Hospital und der Gemeinde, Gemeindearbeit; bis 1988 Diakoniestation (Landeskirchliches Archiv Kassel, Findbuch G 2.6. Kurhessisches Diakonissenhaus)
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Bekenntniswechsel:
Einführung der Reformation vermutlich um 1527.
Erster nachweisbarer evangelischer Pfarrer: Volckmar Kohlhäuser 1538-1541
Katholischer Bekenntniswechsel: 1629, um 1633 wieder evangelisch
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Kirchliche Mittelbehörden:
15. Jahrhundert: Mainzer Kirchenprovinz, Archipresbyterat Fritzlar, Erzpriestersprengel Ottrau
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Juden:
Provinzial-Rabbinat Fulda, seit 1905 Hattenbach angeschlossen.
1835: 72; 1861: 97; 1905: 132; 1932/33: 88 Juden; 30.5.1942: 9 Juden
1503 wird einer jüdischen Familie ein 4jähriger Aufnahmeschutzbrief gewährt.
Seit dem 18. Jahrhundert lebten mehrere jüdische Familien im Ort. Zwischen 1886-1887 27 jüdische Steuerzahler.
Zum Synagogenverband Niederaula gehörte bis 1878 die Stadt Bad Hersfeld.
Die Synagoge von Niederaula lag in der Bahnhofstraße 13. In den 1950er wird das Gebäude von der katholischen Kirche genutzt, später erfolgt der Umbau zum Wohnhaus.
Eine jüdische Elementarschule existierte ebenfalls, seit 1868 gibt es Unterlagen zu Schule. 1935 Umschulung der Kinder nach Bad Hersfeld.
Berufe: Pferdehandel; Metzgerwesen; Handel, aber auch Handwerk
Vermutlich im 19. Jahrhundert wurde der Friedhof gegenüber dem allgemeinen Friedhof an der Ziegenhainer Straße angelegt. (alemannia-judaica)
- Kultur ↑
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Schulen:
1766 ist ein Schulhaus vorhanden
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Hospitäler:
Gründung eines Hospitals um 1570 durch die Äbte Michael Landgraf und Ludwig Landau; 1843 mit Siechenhaus in Asbach vereingt; 1901/02 Neubau; 1926 noch 21 Insassen nach großen Verlusten des Stiftungsvermögens in der Inflation der Nachkriegszeit; Verwaltung durch Landrat, Pfarrer, Bürgermeister (Ritter, Kirchliches Handbuch, S. 292)
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Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):
- Wirtschaft ↑
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Mittelpunktfunktion:
1434 besteht das Amt Niederaula aus den Dörfern Asbach, Gersdorf, Heddersdorf, Jossa, Kerspenhausen, Kirchheim, Kleba, Mengshausen, Niederaula, Reimboldshausen, Willingshain und den Wüstungen Kudelbach und Neuendorf.
Zum Amt Niederaula gehörten nach dem Salbuch von 1610 Asbach, Beyersgraben oder Wolfelbach, Beyershausen, Engelbach, Frielingen, Gersdorf, Gershausen, Hattenbach, Heddersdorf, Kemmerode, Kerspenhausen, Kirchheim, Kleba, Mengshausen, Niederaula, Niederjossa, Reckerode, Reimboldshausen, Rotterterode, Scheidehof, Solms, Sternberg und Willingshain.
Das Dorfbuch von 1747 fügte noch Goßmannsrode, Allendorf in Wüsten und Hof Falkenbach hinzu. Allendorf, Frielingen, Hattenbach, Kirchheim und Niederjossa waren adlige Dörfer.
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Mühlen:
- Nachweise ↑
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Literatur:
- T. Classen, Niederaula von der karolingischen Schenkung bis zur Großgemeinde
- Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 310 (Register)
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 23
- Mitze, Steinköpfe
- Fundberichte aus Hessen 1996 , S. 495 (Sippel) > Funde in Hersfelder Stiftsbezirk
- Denkmaltopographie Landkreis Hersfeld-Rotenburg 2, S. 664-711 (Ortsteil S. 666-676)
- Hütteroth, althessische Pfarrer, S. 525.
- Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen: Anfang, Untergang, Neubeginn, Bd. 1, S. 358.
- Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen: Anfang, Untergang, Neubeginn, Bd. 2, S. 131f.
- Germania Judaica 3/2, S. 968.
- 1200 Jahre Niederaula, S. 29.
- Rudolf Francke, Die christliche Liebestätigkeit in Kurhessen. Kassel 1904
- Zitierweise ↑
- „Niederaula, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3088> (Stand: 27.3.2026)

