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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 30. Hirschhorn

Weitere Informationen

Nieder-Liebersbach

Ortsteil · 175 m über NN
Gemeinde Birkenau, Landkreis Bergstraße 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8 km südöstlich von Heppenheim, 2 km nördlich von Birkenau

Lage und Verkehrslage:

Ursprüngliches Straßendorf zwischen Heppenheim und Birkenau im Tal der Liebersbach. Bewaldete badische Grenze im Westen ca. 1 km entfernt. Anschluss an B 38 im Süden. Moderne Siedlungsentwicklung nach Süden entlang der Liebersbach.

Ersterwähnung:

877

Historische Namensformen:

  • Lieberesbach (877, 897)
  • Liebersbach (1119)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3478518, 5494045
UTM: 32 U 478451 5492287
WGS84: 49.582784° N, 8.701894° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

431004050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1761, davon 1292 Acker, 146 Wiesen, 272 Wald
  • 1961 (Hektar): 455, davon 93 Wald (= 20.44 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 485 Einwohner
  • 1961: 1202, davon 474 evangelisch (= 39.43 %), 715 katholisch (= 59.48 %)
  • 1970: 1500 Einwohner

Diagramme:

Nieder-Liebersbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Starkenburg, Amtsvogtei Fürth, Cent Mörlenbach
  • 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amtsvogtei Fürth
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Fürth
  • 1812: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Wald-Michelbach
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Wald-Michelbach
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Lindenfels
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim (Umbenennung)
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Heppenheim
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Bergstraße (Umbenennung)
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße

Altkreis:

Bergstraße

Gericht:

  • 1821: Landgericht Fürth
  • 1879: Amtsgericht Fürth

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Gemeinde Birkenau

Kirche und Religion

Patrozinien:

  • Wendelinus

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Mörlenbach, Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Katholischer Bekenntniswechsel

Kultur

Schulen:

1910 evangelische einklassige Volksschule, katholische einklassige Volksschule, zwei Schulhäuser von 1809

Wirtschaft

Mühlen:

Heinz Reitz (s. Literatur) hat 2 Mühlen verzeichnet

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Nieder-Liebersbach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13143> (Stand: 29.4.2024)