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Historisches Ortslexikon

Neukirchen

Stadtteil · 190 m über NN
Gemeinde Braunfels, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9,5 km südwestlich von Wetzlar

Lage und Verkehrslage:

An der Mündung des Lohrbaches in den Solmsbach gelegen.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Grävenwiesbach - Solms/Albshausen ("Solmsbachtalbahn") von 1912 bis zur Stillegung der Teilstrecke am 29. Mai 1988.

Ersterwähnung:

912

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3460193, 5594095
UTM: 32 U 460134 5592297
WGS84: 50.481305° N, 8.438106° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532003040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 1677, davon 966 Wald
  • 1885 (Hektar): 379, davon 116 Ackerland (= 30.61 %), 45 Wiesen (= 11.87 %), 199 Holzungen (= 52.51 %)
  • 1961 (Hektar): 430, davon 249 Wald (= 57.91 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 195 evangelische Einwohner
  • 1961: 455, davon 360 evangelisch (= 79.12 %), 95 katholisch (= 20.88 %)
  • 1970: 520 Einwohner

Diagramme:

Neukirchen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 912: Lahngau (in pago Loganacgovve)
  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Braunfels
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • Gericht Oberquembach
  • 1815: standesherrliches Justizamt Braunfels
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Braunfels)
  • 1879: Amtsgericht Braunfels
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Zum 31.12.1971 als Stadtteil der Stadt Braunfels eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 912 schenkt König Konrad I. dem Kloster Fulda u.a. Güter in Neukirchen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1490: Pfarrei Altenkirchen

1558 zum Kirchspiel Bonbaden gehörig

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Bonbaden, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Bonbadener Pfarrer Johannes Geissler ab 1549.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Neukirchen, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7873> (Stand: 29.4.2024)