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Historisches Ortslexikon

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5616 Grävenwiesbach
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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 28. Merzhausen

Naunstadt

Ortsteil · 297 m über NN
Gemeinde Grävenwiesbach, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Naunstadt liegt 20,2 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 1,8 km südlich von Grävenwiesbach.

Historische Namensformen:

  • Nuwinstaide (1530) (W: 135, 168).

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3461027, 5582216
UTM: 32 U 460968 5580423
WGS84: 50.374576° N, 8.451091° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434004060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 422, davon 175 Acker (= 41.47 %), 45 Wiesen (= 10.66 %), 158 Holzungen (= 37.44 %)
  • 1961 (Hektar): 421, davon 166 Wald (= 39.43 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 163, davon 163 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 250, davon 213 evangelisch (= 85.20 %), 34 katholisch (= 13.60 %)
  • 1970: 267

Diagramme:

Naunstadt: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Usingen, Kirchspiel Grävenwiesbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Ab dem 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts dem Gericht Grävenwiesbach gehörig.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neu gebildeten Gemeinde Grävenwiesbach zusammengeschlossen.

Kirche und Religion

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Mainzer Archidiakonat Mariagreden, Dekanat Friedberg gehörig.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Naunstadt, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11390> (Stand: 16.10.2018)