Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5519 Hungen
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Weitere Informationen

Bad Salzhausen

Stadtteil · 151 m über NN
Gemeinde Nidda, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

17 km nordwestlich von Büdingen

Lage und Verkehrslage:

Bahnhof (Kurbahnhof) der Eisenbahnlinie Friedberg – Hungen – Nidda ("Horlofftalbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 1.10.1897).

Ersterwähnung:

1187

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3498951, 5586730
UTM: 32 U 498877 5584935
WGS84: 50.416448° N, 8.984191° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440016010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2303, davon 898 Acker, 370 Wiesen, 878 Wald (gemeinsame Gemarkung mit Kohden)
  • 1961 (Hektar): 148, davon 9 Wald (= 6.08 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 291, davon 206 evangelisch (= 70.79 %), 65 katholisch (= 22.34 %)
  • 1970: 361 Einwohner

Diagramme:

Bad Salzhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt (Grafschaft) Nidda und Lißberg, Amt Nidda
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda (zu Kohden)
  • 1900: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1900: Amtsgericht Nidda

Gemeindeentwicklung:

Am 1.4.1900 Neubildung aus Teilen der Gemeinde Kohden. Am 1.12.1970 zur Sadt Nidda.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1187 überträgt Graf Berthold II. von Nidda den Johannitern in Nidda Güterbesitz in Salzhausen.

Zehntverhältnisse:

1187 überträgt Graf Berthold II. von Nidda den Johannitern in Nidda den Kleinen und großen Zehnten in Salzhausen.

Kirche und Religion

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich um 1527.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Bad Salzhausen, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12160> (Stand: 29.4.2024)