Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
6318 Lindenfels
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 27. Erbach

Weitere Informationen

Linnenbach

Ortsteil · 219 m über NN
Gemeinde Fürth, Landkreis Bergstraße 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8,5 km östlich von Heppenheim

Lage und Verkehrslage:

Siedlung an der K 53 entlang des Linnenbachs. Anschluss an B460 im Süden.

Ersterwähnung:

1357

Historische Namensformen:

  • Lindenbach (1357, 1392, 1478)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3482377, 5502203
UTM: 32 U 482309 5500442
WGS84: 49.656257° N, 8.754891° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

431007080

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 718, davon 476 Acker, 116 Wiesen, 111 Wald
  • 1961 (Hektar): 180, davon 17 Wald (= 9.44 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1613: 9 Hausgesessene, 4 leibeigene Männer, 4 leibeigene Frauen
  • 1784: 72 Einwohner
  • 1829: 108 Einwohner
  • 1961: 171, davon 117 evangelisch (= 68.42 %), 54 katholisch (= 31.58 %)
  • 1970: 169 Einwohner

Diagramme:

Linnenbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Pfalzbayern, Pfalzgrafschaft bei Rhein, Oberamt Lindenfels, Tal-Cent
  • 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amt Lindenfels
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Lindenfels
  • 1812: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Fürth
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Fürth
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Lindenfels
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim (Umbenennung)
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Heppenheim
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Bergstraße (Umbenennung)
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße

Altkreis:

Bergstraße

Gericht:

  • 1821: Landgericht Fürth
  • 1879: Amtsgericht Fürth

Gemeindeentwicklung:

Am 1.7.1971 zur Gemeinde Fürth

Besitz

Zehntverhältnisse:

1613: fallen 2 Teile an die Kellerei Heppenheim, 1/3 an das hl. Geiststiftin Heidelberg

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1613: zur Pfarrei Fürth

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Wiederholter Bekenntniswechsel: zunächst lutherisch, ab 1563 unter Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz reformiert, ab 1576 unter Kurfürst Ludwig VI. lutherisch, ab 1583 durch Pfalzgraf Johann Kasimir reformiert.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Linnenbach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13124> (Stand: 29.4.2024)