Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
6218 Neunkirchen
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 27. Erbach

Weitere Informationen

Lautern

Ortsteil · 277 m über NN
Gemeinde Lautertal (Odenwald), Landkreis Bergstraße 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8,5 km nordöstlich von Bensheim

Ersterwähnung:

1012

Vorbemerkung Historische Namensformen:

1012 ist unter der Bezeichnung Lûddera wohl eher der Bach als der Ort zu verstehen.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3479868, 5509443
UTM: 32 U 479801 5507679
WGS84: 49.721272° N, 8.71977° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

431014050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 656, davon 341 Acker, 127 Wiesen, 159 Wald
  • 1961 (Hektar): 164, davon 43 Wald (= 26.22 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 208 Einwohner
  • 1961: 474, davon 391 evangelisch (= 82.49 %), 79 katholisch (= 16.67 %)
  • 1970: 639 Einwohner

Diagramme:

Lautern: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Erbach-Schönberg, Anteil an der Grafschaft Erbach, Amt Schönberg
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Schönberg (zur Standesherrschaft Erbach gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Schönberg (zur Standesherrschaft Erbach gehörig)
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Lindenfels
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim (Umbenennung)
  • 1840: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Heppenheim
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Bergstraße (Umbenennung)
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße

Altkreis:

Bergstraße

Gericht:

  • 1820: Standesherrliches Amt Schönberg
  • 1822: Landgericht Schönberg
  • 1826: Landgericht Fürth
  • 1839: Landgericht Zwingenberg
  • 1879: Amtsgericht Zwingenberg
  • 1902: Amtsgericht Bensheim

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Gemeinde Lautertal

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Reichenbach

Bekenntniswechsel:

Da bis 1561 zur Kurpfalz gehörig, Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhausbau 1902

Wirtschaft

Mühlen:

1488: eine Mühle

Heinz Reitz (s. Literatur) hat 5 Mühlen verzeichnet, Ehem. Weißmühle, Ehem. Schallersmühle, Bormuthsmühle, Dingeldeysmühle und Borgersmühle

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Lautern, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13122> (Stand: 29.4.2024)