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Historisches Ortslexikon

Laufdorf

Ortsteil · 235 m über NN
Gemeinde Schöffengrund, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

5 km südwestlich von Wetzlar

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (776)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3461761, 5597980
UTM: 32 U 461702 5596181
WGS84: 50.516333° N, 8.459799° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532018010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2739, davon 770 Wald
  • 1885 (Hektar): 699, davon 392 Ackerland (= 56.08 %), 62 Wiesen (= 8.87 %), 201 Holzungen (= 28.76 %)
  • 1961 (Hektar): 710, davon 190 Wald (= 26.76 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 444 evangelische Einwohner
  • 1961: 978, davon 758 evangelisch (= 77.51 %), 214 katholisch (= 21.88 %)
  • 1970: 1263 Einwohner

Diagramme:

Laufdorf: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 776: Wetereiba (in pago Wetdereiba in Wizelere marca)
  • 782: Lahngau (in pago Logenehe)
  • 783?/788: Lahngau (in pago Logenehe in comitatu Heimonis)
  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Braunfels
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Braunfels
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Braunfels)
  • 1879: Amtsgericht Braunfels
  • 1892: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 wurde Laufdorf im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Schöffengrund eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • In der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts erhält Kloster Lorsch zahlreiche Schenkungen in Laufdorf.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1317: Kirchhof

Pfarrzugehörigkeit:

1497, 1526 zum Kirchspiel Nauborn gehörig

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Nauborn, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Nauborner Pfarrer Johannes Heymann ab 1549.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Laufdorf, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8531> (Stand: 29.4.2024)