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Historisches Ortslexikon

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5616 Grävenwiesbach
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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 28. Merzhausen

Laubach

Ortsteil · 291 m über NN
Gemeinde Grävenwiesbach, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

20 km nordwestlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage:

3,5 km südwestlich von Grävenwiesbach

Ersterwähnung:

1402

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3459489, 5580799
UTM: 32 U 459430 5579007
WGS84: 50.361734° N, 8.429624° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434004040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 623, davon 225 Acker (= 36.12 %), 59 Wiesen (= 9.47 %), 269 Holzungen (= 43.18 %)
  • 1961 (Hektar): 630, davon 288 Wald (= 45.71 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 277, davon 277 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 392, davon 307 evangelisch (= 78.32 %), 79 katholisch (= 20.15 %)
  • 1970: 480 Einwohner

Diagramme:

Laubach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Ab dem 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts dem Gericht Grävenwiesbach gehörig, bis es im Zuge der nassauischen Verwaltungsreform um 1700 dem Gericht Merzhausen zugeordnet wurde.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

1402 belehnt König Ruprecht Gerhard und Friedrich Stockheim mit Burg und Dorf Stockheim sowie mehreren Orten, darunter auch Laubach.

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neu gebildeten Gemeinde Grävenwiesbach zusammengeschlossen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Die Hälfte des Ortes gehörte seit 1388 wahrscheinlich zur Pfarrei Grävenwiesbach.

1401 gehörte eine Hälfte zu Merzhausen.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Grävenwiesbach-Eschbach

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Laubach, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11384> (Stand: 16.10.2018)