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Historisches Ortslexikon

Köppern

Stadtteil · 210 m über NN
Gemeinde Friedrichsdorf, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

6 km nordöstlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage:

2 km nordöstlich von Friedrichsdorf

Bahnhof der Eisenbahnlinie Weilburg – Bad Homburg ("Weiltalbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 15.10.1895).

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3475217, 5571084
UTM: 32 U 475152 5569295
WGS84: 50.275271° N, 8.651292° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434002030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 716, davon 185 Acker (= 25.84 %), 58 Wiesen (= 8.10 %), 439 Holzungen (= 61.31 %)
  • 1961 (Hektar): 715, davon 394 Wald (= 55.10 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 952, davon 904 evangelisch (= 94.96 %), 40 katholisch (= 4.20 %), 8 Juden (= 0.84 %)
  • 1961: 3696, davon 2809 evangelisch (= 76.00 %), 769 katholisch (= 20.81 %)
  • 1970: 4549 Einwohner

Diagramme:

Köppern: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • Im Früh- und Hochmittelalter zur Wetterau gehörig
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Anteil am Fürstentum Oberhessen), Stadt und Amt Homburg vor der Höhe
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Herrschaft Hessen-Homburg
  • 1816: Landgrafschaft Hessen-Homburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1928: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Obertaunuskreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Obertaunuskreis

Herrschaft:

Köppern war Teil der Mörler Mark

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 Zusammenschluss der Gemeindeteile Burgholzhausen, Köppern und Seulberg zur Stadt Friedrichsdorf.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ab 1351 bis 1684 zur Pfarrei Seulberg gehörig.

Patronat:

Ab 1684 Landgrafen von Hessen-Homburg

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.

Erster eigener evangelischer Pfarrer: Christoph Rosenstengel 1684-1690

Kirchliche Mittelbehörden:

Ab 1107 zum Mainzer Archidiakonat St. Peter, Dekanat Eschborn gehörig

Kultur

Schulen:

Schule im Dreißigjährigen Krieg vorhanden.

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

Teichmühle

Köhlermühle

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Köppern, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11551> (Stand: 16.10.2018)