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Historisches Ortslexikon

Kölschhausen

Ortsteil · 211 m über NN
Gemeinde Ehringshausen, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11,5 km nordwestlich von Wetzlar

Lage und Verkehrslage:

Am rechten Ufer des Lempbaches in vertiefter Lage

Ersterwähnung:

1253

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3457422, 5611012
UTM: 32 U 457364 5609208
WGS84: 50.633179° N, 8.397132° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532008080

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2243, davon 950 Wald
  • 1885 (Hektar): 617, davon 238 Ackerland (= 38.57 %), 66 Wiesen (= 10.70 %), 282 Holzungen (= 45.71 %)
  • 1961 (Hektar): 621, davon 272 Wald (= 43.80 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 318 evangelische Einwohner, 1 Katholik, 10 Juden
  • 1961: 669, davon 588 evangelisch (= 87.89 %), 77 katholisch (= 11.51 %)
  • 1970: 680 Einwohner

Diagramme:

Kölschhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Greifenstein
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Greifenstein
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Greifenstein
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Ehringshausen)
  • 1879: Amtsgericht Ehringshausen
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 1.1.1977 im Zuge der hessischen Gebietsreform Eingemeindung nach Ehringhausen.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1253: Kapelle und sacerdos

Pfarrzugehörigkeit:

1254/1526: zum Kirchspiel von Dillheim gehörig

Bis 1566 Filial von Dillheim.

Patronat:

1526: Grafen von Solms-Braunfels

Bekenntniswechsel:

Da bis 1566 Filial von Dillheim, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Dillheimer Pfarrer Johannes Zaunschliffer ab 1524.

Erster eigener evangelischer Pfarrer: Daniel Tesch (Deschius) 1566-1585(?)

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Kölschhausen, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8520> (Stand: 29.4.2024)