Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5623 Schlüchtern
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 96. Schlüchtern

Ahlersbach

Stadtteil · 305 m über NN
Gemeinde Schlüchtern, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

3,5 km südöstlich von Schlüchtern

Lage und Verkehrslage:

Am linken Ufer des Ahlersbaches gelegen

Historische Namensformen:

  • Alsbach (1274)
  • Alesbach (1279)
  • Alenspach (1330)
  • Alersbach (1331)
  • Alisbach (1343)

Bezeichnung der Siedlung:

  • Dorf

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3539833, 5576812
UTM: 32 U 539742 5575021
WGS84: 50.325944° N, 9.558328° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435025010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 345, davon 132 Acker (= 38.26 %), 51 Wiesen (= 14.78 %), 145 Holzungen (= 42.03 %)
  • 1961 (Hektar): 345, davon 156 Wald (= 45.22 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1538: 5 Steuernde
  • 1632: 7 Haushaltungen
  • 1753: 15 Haushaltungen mit 93 Bewohnern
  • 1812: 24 Feuerstellen, 168 Einwohner
  • 1885: 143, davon 142 evangelisch (= 99.30 %), 1 katholisch (= 0.70 %)
  • 1961: 155, davon 132 evangelisch (= 85.16 %), 17 katholisch (= 10.97 %)
  • 1970: 178

Diagramme:

Ahlersbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Schlüchtern
  • 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Steinau (Militärverwaltung)
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Steinau
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hanau, Amt Steinau
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Schlüchtern

Gericht:

  • 1538 hanauisches Gericht Schlüchtern,
  • Amtsgericht Steinau
  • 1822: Justizamt Steinau
  • 1867: Amtsgericht Steinau
  • 1957: Amtsgericht Schlüchtern

Gemeindeentwicklung:

Seit 01.12.1969 Ortsteil der Stadt Schlüchtern.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1279 gehört das Dorf zum Kloster Schlüchtern.

Ortsadel:

1274-1431

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1386 Weihe der Kapelle

Pfarrzugehörigkeit:

Die Kapelle war Filialkirche von Kloster Schlüchtern. Pfarrei Hohenzell, 1812 nach Schlüchtern eingepfarrt

Bekenntniswechsel:

Da von Schlüchtern versehen, Einführung der Reformation 1543 unter Abt Peter Lotichius.

Kirchliche Mittelbehörden:

1386: Bistum Würzburg, Kloster Schlüchtern

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ahlersbach, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12513> (Stand: 31.3.2022)