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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 16. Büdingen

Weitere Informationen

Kefenrod

Ortsteil · 260 m über NN
Gemeinde Kefenrod, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9 km nordöstlich von Büdingen

Ersterwähnung:

1377

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3515079, 5578796
UTM: 32 U 514998 5577004
WGS84: 50.344931° N, 9.21079° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440013050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 3154, davon 1711 Acker, 992 Wiesen, 191 Wald
  • 1961 (Hektar): 949, davon 273 Wald (= 28.77 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 740, davon 648 evangelisch (= 87.57 %), 79 katholisch (= 10.68 %)
  • 1970: 732 Einwohner

Diagramme:

Kefenrod: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Isenburg-Birstein, Amt Wenings, Anteil am Gericht Wolferborn (Wächtersbacher Anteil Graf zu Isenburg-Wächtersbach)
  • 1816: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Wenings (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Wenings (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Büdingen
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1398: Gericht Wolferborn
  • 1787: Gericht Wolferborn
  • 1820: standesherrliches Amt Wenings
  • 1822: Landgericht Büdingen
  • 1879: Amtsgericht Büdingen

Gemeindeentwicklung:

Zur Entwicklung der im Zuge der hessischen Gebietsreform neu gebildeten Gemeinde s. Kefenrod. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Kefenrod.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1398 verleiht König Wenzel dem Johann v. Isenburg-Büdingen das Gericht Wolferborn, in dem er mit Friedrich v. Lißberg in Ganerbschaft gestanden hatte, mit allem Zubehör, namentlich Hitzkirchen, Kefenrod, Bindsachsen und Rinderbügen, zu einem Burglehen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Hitzkirchen

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Hitzkirchen, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Hitzkirchener Pfarrer Jakob Sartorius (Schneider) Anfang der 1540er Jahre.

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen, zwei Schulhäuser von 1870 und 1902

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Wirtschaft:

1854 werden die Pfarrmühle und die Grundmühle erwähnt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Kefenrod, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12132> (Stand: 29.4.2024)