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Historisches Ortslexikon
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- Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 16. Büdingen
Weitere Informationen
Kefenrod
-
Ortsteil · 260 m über NN
Gemeinde Kefenrod, Wetteraukreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Dorf
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Lagebezug:
9 km nordöstlich von Büdingen
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Ersterwähnung:
1377
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Historische Namensformen:
- Keberode, von (1377) [Urkundenbuch der Herren von Hanau 4, Nr. 50, S. 48-51]
- Kemfenrod, von (1380) [Urkundenbuch der Herren von Hanau 4, Nr. 217, S. 190-198]
- Kefenrode (1398) [Battenberg, Isenburger Urkunden 1, Nr. 988, S. 263]
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Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3515079, 5578796
UTM: 32 U 514998 5577004
WGS84: 50.344931° N, 9.21079° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
440013050
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Flächennutzungsstatistik:
- 1854 (Morgen): 3154, davon 1711 Acker, 992 Wiesen, 191 Wald
- 1961 (Hektar): 949, davon 273 Wald (= 28.77 %)
-
Einwohnerstatistik:
- 1961: 740, davon 648 evangelisch (= 87.57 %), 79 katholisch (= 10.68 %)
- 1970: 732 Einwohner
-
Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Fürstentum Isenburg-Birstein, Amt Wenings, Anteil am Gericht Wolferborn (Wächtersbacher Anteil Graf zu Isenburg-Wächtersbach)
- 1816: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Wenings (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
- 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Wenings (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
- 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Büdingen
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis
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Altkreis:
Büdingen
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Gericht:
- 1398: Gericht Wolferborn
- 1787: Gericht Wolferborn
- 1820: standesherrliches Amt Wenings
- 1822: Landgericht Büdingen
- 1879: Amtsgericht Büdingen
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Gemeindeentwicklung:
Zur Entwicklung der im Zuge der hessischen Gebietsreform neu gebildeten Gemeinde s. Kefenrod. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Kefenrod.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1398 verleiht König Wenzel dem Johann v. Isenburg-Büdingen das Gericht Wolferborn, in dem er mit Friedrich v. Lißberg in Ganerbschaft gestanden hatte, mit allem Zubehör, namentlich Hitzkirchen, Kefenrod, Bindsachsen und Rinderbügen, zu einem Burglehen.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
zu Hitzkirchen
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Bekenntniswechsel:
Da Filial von Hitzkirchen, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Hitzkirchener Pfarrer Jakob Sartorius (Schneider) Anfang der 1540er Jahre.
- Kultur ↑
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Schulen:
1910 Volksschule mit zwei Klassen, zwei Schulhäuser von 1870 und 1902
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Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):
- Wirtschaft ↑
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Wirtschaft:
1854 werden die Pfarrmühle und die Grundmühle erwähnt
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Kefenrod, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12132> (Stand: 29.4.2024)

