Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5620 Ortenberg
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 16. Büdingen

Weitere Informationen

Hirzenhain

Ortsteil · 240 m über NN
Gemeinde Hirzenhain, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11,5 km nördlich von Büdingen

Lage und Verkehrslage:

An der Nidder gelegen.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Glauburg/Stockheim – Lauterbach ("Oberwaldbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 1.10.1888) bis Stilllegung der Strecke 1984.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3509620, 5583900
UTM: 32 U 509542 5582106
WGS84: 50.390929° N, 9.134229° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440011020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 898, davon 263 Acker, 292 Wiesen, 318 Wald
  • 1961 (Hektar): 375, davon 229 Wald (= 61.07 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 1340, davon 876 evangelisch (= 65.37 %), 393 katholisch (= 29.33 %)
  • 1970: 1522 Einwohner

Diagramme:

Hirzenhain: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Stolberg-Roßla (Anteil an der Grafschaft Königstein), Amt Ortenberg
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Ortenberg (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Ortenberg (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig)
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1820: standesherrliches Amt Ortenberg
  • 1821: Landgericht Ortenberg
  • 1879: Amtsgericht Ortenberg
  • 1968: Amtsgericht Büdingen

Gemeindeentwicklung:

Zur Entwicklung der im Zuge der hessischen Gebietsreform neu gebildeten Gemeinde s. Hirzenhain. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Hirzenhain.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Bis 1689 Filial von Usenborn, danach eigenständige Pfarrei.

Klöster:

Bekenntniswechsel:

Da bis 1689 Filial von Usenborn, Einführung der Reformation vermutlich um 1540.

Kultur

Schulen:

1569 wurde im aufgehobenen Kloster Hirzenhain eine Lateinschule eingerichtet, die bis 1593 Bestand hatte; Schulmeister: Jonas Mylius 1569-1573; 1910 Volksschule mit zwei Klassen, Schulhaus von 1890

Wirtschaft

Wirtschaft:

1854 werden 1 Mahlmühle, Gypsmüphle, Schneidmühle und 1 Ziegelei erwähnt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hirzenhain, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12128> (Stand: 29.4.2024)