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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 40. Wehen

Hettenhain

Stadtteil · 385 m über NN
Gemeinde Bad Schwalbach, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

1,5 km südöstlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Geschlossene Siedlung mit regellostem Grundriß an einem nach Nordosten zum Aartal hin abfallenden Gelände.

Ersterwähnung:

1194-98

Historische Namensformen:

  • Hidenhagen (1194-98)
  • Hittenhagin (um 1260)
  • Hettenheim (1583)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3434915, 5555652
UTM: 32 U 434866 5553870
WGS84: 50.133484° N, 8.088627° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

439002050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 244, davon 122 Acker (= 50.00 %), 29 Wiesen (= 11.89 %), 82 Holzungen (= 33.61 %)
  • 1961 (Hektar): 266, davon 110 Wald (= 41.35 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1587: 7 Hausgesessene
  • 1809: 169 Einwohner
  • 1827: 219
  • 1885: 270, davon 76 evangelisch (= 28.15 %), 194 katholisch (= 71.85 %)
  • 1961: 399, davon 144 evangelisch (= 36.09 %), 253 katholisch (= 63.41 %)
  • 1970: 581

Diagramme:

Hettenhain: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1530 (1548 nachweislich): Hessische Niedergrafschaft, Amt Hohenstein
  • 1629: Hessische Niedergrafschaft, Amt Hohenstein
  • 1806-1813: Kaiserreich Frankreich, Niedergrafschaft Katzenelnbogen (sog. pays reservés unter dem vom Departement Donnersberg beauftragten Präfekten Balthasar Pietsch; Verwaltung weiterhin in Langenschwalbach)
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • 1816: Amt Hohenstein
  • 1817: Amt Langenschwalbach
  • 1849: Justizamt Langenschwalbach
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Langenschwalbach
  • 1867: Amtsgericht Langenschwalbach

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Stadt Bad Schwalbach.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1200 hatte Werner II. von Bolanden von den Grafen von Katzenelnbogen ein Lehen über 1 talentum. Die Lehnsherrlichkeit der Grafen von Nassau-Saarbrücken geht wohl auf bolandische Herrschaftsrechte zurück. 1370 war Hettenhain an die Sure und Kesselhut von Katzenelnbogen verlehnt und kam spätestens 1427 an die Herren von Allendorf. Später nassau- saarbrückisches Lehen der Breder von Hohenstein.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Um 1380 Filliale von Bärstadt. Später Filiale von Langenschwalbach.

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Bärstadt, Einführung der Reformation vermutlich ab 1527.

Reformierter Bekenntniswechsel: 1605, 1626 wieder lutherisch.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hettenhain, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10778> (Stand: 25.5.2021)