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Historisches Ortslexikon

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5616 Grävenwiesbach
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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 28. Merzhausen

Heinzenberg

Ortsteil · 300 m über NN
Gemeinde Grävenwiesbach, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

23 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 4 km südwestlich von Grävenwiesbach.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Weilburg - Bad Homburg ("Weiltalbahn") von 1909 bis zur Stillegung der Strecke 1969.

Ersterwähnung:

1355

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3457603, 5582859
UTM: 32 U 457545 5581066
WGS84: 50.380119° N, 8.402888° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434004020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 519, davon 169 Acker (= 32.56 %), 67 Wiesen (= 12.91 %), 252 Holzungen (= 48.55 %)
  • 1961 (Hektar): 516, davon 253 Wald (= 49.03 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 246, davon 245 evangelisch (= 99.59 %), 1 katholisch (= 0.41 %)
  • 1961: 336, davon 292 evangelisch (= 86.90 %), 42 katholisch (= 12.50 %)
  • 1970: 291

Diagramme:

Heinzenberg: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Usingen, Kirchspiel Grävenwiesbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Ab dem 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts dem Gericht Grävenwiesbach gehörig.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neu gebildeten Gemeinde Grävenwiesbach zusammengeschlossen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Seit 1388 wahrscheinlich zur Pfarrei Grävenwiesbach gehörig.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Grävenwiesbach-Eschbach

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1806 gehörten die Elends- und Runkelsteiner Mühle zu Heinzenberg.

Zoll:

1355 wird im Teilungsversteigerung der Brüder von Nassau der Zoll zu Heintzenberg genannt.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Heinzenberg, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11380> (Stand: 16.10.2018)