Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 1924-1933: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
    1924 gründete sich in Magdeburg das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, das sich für den Schutz der Republik einsetzte. Ziel war, den demokratischen Einfluss in der Gesellschaft zu stärken und einen Gegenpol zu antirepublikanischen Wehrverbänden wie dem Stahlhelm und dem Jungdeutschen Orden zu bilden. Schon vorher entstandene kleinere republikanische Schutzgruppen wie der 1922 entstandene ... »Details
  2. 1925: Beginn der Herstellung von Zellophan
    Die Firma Kalle in Wiesbaden-Biebrich erhält von den Farbwerken Hoechst die Lizenz für die Herstellung und den Vertrieb von Zellophan. Das neue „Zellglas“ ist eine Sensation für den Verpackungsmarkt. Die Folie überzeugt durch ihre Transparenz und durch ihren Glanz. Kalle, der erste Anbieter im Deutschen Reich, entwickelt Zellophan entscheidend weiter. ... »Details
  3. 1925-1929: Republikanische Tage
    Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold führte regelmäßig „republikanische Tage“ durch, die im Gegensatz zu den „Deutschen Tagen standen, die von nationalistischen Gruppierungen veranstaltet wurden. Wichtige Programmpunkte waren die Ehrung von Gefallenen, Festzüge und Konzerte.(StF) ... »Details
  4. 3. Januar 1925: Uraufführung eines Klabund-Schauspiels in Frankfurt
    Unter Richard Weichert (1880–1961) wird in Frankfurt am Main das Schauspiel „Der Kreidekreis“ von Klabund (1890–1928) uraufgeführt. Eine weitere Uraufführung findet zeitgleich in Hannover statt.(OV) ... »Details
  5. 29. Januar 1925: Wahl eines hessischen Ministerpräsidenten scheitert
    Im Hessischen Landtag in Darmstadt scheitert die Wahl eines Staatspräsidenten. Im ersten Wahlgang erhalten Carl Ulrich (1853–1933; SPD) 32 Stimmen, Innenminister Otto von Brentano (1855–1927; Zentrum) 34 Stimmen und Dr. Daniel Greiner (1872–1943; KPD) vier Stimmen. Demnach hat keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht. Auch eine zweite Wahl in einer neuen Sitzung ... »Details
  6. 28. Februar 1925: Tod des Reichspräsidenten Friedrich Ebert
    Reichspräsident Friedrich Ebert (geboren 1871 in Heidelberg) stirbt im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Blinddarmentzündung. ... »Details
  7. März 1925: Präsentation der „Leica“ auf der Leipziger Messe
    Auf der Leipziger Messe präsentieren die Wetzlarer Leitz-Werke ihre neuentwickelte „Leica“. Diese erste Kleinbildkamera (Format 24 x 36 mm) überhaupt begründet eine neue Ära der Fotografie. De Prototyp einer Kamera für 35-mm-Kinofilm hatte Oskar Barnack (1879–1936), Leiter der Versuchsabteilung bei Leitz, bereits 1914 fertiggestellt. Ein Hochwasser bei Wetzlar und die Mobilmachung waren ... »Details
  8. März 1925: Wahlkundgebung der Offenbacher Kommunisten mit Ernst Thälmann
    Die KPD in Offenbach am Main veranstaltet im Rahmen der Wahlen des Reichspräsidenten eine Versammlung mit dem stellvertretenden Parteivorsitzenden der KPD und Reichstagsabgeordneten, Ernst Thälmann (1886–1944), der für seine Partei für das Reichspräsidentenamt kandidiert und im ersten Wahlgang 6,4 % der Stimmen erreicht. Weil im Volksstaat Hessen politische Veranstaltungen unter freiem ... »Details
  9. 24. März 1925: Wiederwahl Carl Ulrichs zum hessischen Staatspräsidenten
    Der Hessische Landtag in Darmstadt wählt den Sozialdemokraten Carl Ulrich (1853–1933) mit 39 von 65 abgegebenen Stimmen erneut zum Staatspräsidenten. Ulrich bestätigt die bestehende personelle Zusammensetzung seines Kabinetts der „Weimarer Koalition“ aus Vertretern von SPD, katholischem Zentrum und linksliberaler DDP („Kabinett Ulrich II“). Mitglieder der Regierung sind Konrad Henrich ... »Details
  10. 28. März 1925: Bildung einer Ortsgruppe der NSDAP in Fulda
    Im Zuge der Neugründung der NSDAP nach der Entlassung Adolf Hitlers aus der Haft trennen sich die Nationalsozialisten in Fulda von den Völkischen und gründen eine eigene Ortsgruppe der NSDAP. Sie halten zunächst eine wöchentliche Sprechstunde im evangelischen Gemeindehaus.(OV) ... »Details
  11. 29. März 1925: Wahl des Reichspräsidenten, erster Wahlgang
    Nach dem überraschenden Tod von Friedrich Ebert am 28. Februar 1925 findet reichsweit die Wahl zum Amt des Reichspräsidenten statt. Das deutsche Staatsoberhaupt wird vom Volk1=Der Sozialdemokrat Ebert (geb. 1871) war am 11. Februar 1919 von der in Weimar tagenden Nationalversammlung zum ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt worden. Er erlag einer Bauchfellentzündung. für ... »Details
  12. 31. März 1925: Etatvorlage im Hessischen Landtag
    Finanzminister Konrad Henrich (1864–1928) legt dem Hessischen Landtag den Etat für das Jahr 1925 vor. Danach betragen die geplanten Ausgaben 111 Millionen Reichsmark (gegenüber 91,5 Millionen 1924). Der Finanzminister bezeichnet die Finanzlage des Volksstaat im Vergleich zu anderen Ländern als „nicht ungünstig“.(OV) ... »Details
  13. 21. April 1925: Begründung des Pädagogischen Instituts an der Technischen Hochschule Darmstadt
    Der Landtag des Volksstaats Hessen beschließt die Substitution der bisherigen Lehrerseminare in Bensheim und Friedberg durch neubegründete Pädagogische Institute an der Technischen Hochschule (TH) Darmstadt in den Städten Darmstadt und Mainz. Anlass für die Neugründungen ist die mit Erlass des neuen Volksschulgesetzes vom 25. Oktober 1921 besiegelte Ablösung der bisherigen, insgesamt ... »Details
  14. 26. April 1925: Zweiter Wahlgang der Reichspräsidentenwahl macht Hindenburg zum Sieger
    Reichsweit findet der zweite Wahlgang zur Wahl des Reichspräsidenten statt, nachdem der erste Durchgang am 29. März keinem der damals angetretenen Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit einbrachte. Die Wählerinnen und Wähler in allen deutschen Ländern sind aufgerufen, sich zwischen den gemeinsamen Kandidaten eines republikanischen und eines rechten Wahlblock-Bündnisses zu ... »Details
  15. 28. April 1925: Tod des Wiesbadener Regierungspräsidenten Haenisch
    Der Wiesbadener Regierungspräsident Konrad Haenisch (geb. 1876), ehemaliger preußischer Kultusminister, stirbt im Alter von 49 Jahren in Wiesbaden. ... »Details
  16. 1. Mai 1925: Beginn des planmäßigen Linienflugververkehrs auf dem Frankfurter Flugplatz am Rebstock
    Auf dem nach fünfjähriger Sperre 1924 für den planmäßigen Linienflugverkehr freigegebenen Flugplatz Frankfurt-Rebstock in Frankfurt am Main startet das erste planmäßig verkehrende Passgierflugzeug, das Frankfurt in den internationalen Luftverkehr einbezieht. Das Flugzeug fliegt über Fürth in die bayerische Landeshauptstadt München. Dort können Anschlussflüge nach Zürich-Genf und ... »Details
  17. 4. Mai 1925: Eröffnung des 53. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    In Kassel tritt der – im Vergleich zum vorhergehenden Kommunallandtag – personell fast unveränderte 53. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt unter anderem aus: ... »Details
  18. 9.-10. Mai 1925: Großdeutscher Tag des „Stahlhelms“ in Frankfurt
    Die rechte Organisation Stahlhelm veranstaltet in Frankfurt am Main den Großdeutschen Tag mit einer Gedächtnisfeier für die „entrissenen Gebiet, besonders Elsaß-Lothringen“ und eine schwarz-weiß-rote Bannerweihe der Stahlhelm-Ortsgruppe Straßburg mit Sitz in Frankfurt. Mitveranstalter des Treffens sind der Jungdeutsche Orden und der Bund Oberland. Die Zusammenkunft gibt auch erstmals ... »Details
  19. 11. Mai 1925: Eröffnung des 59. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    Im Landeshaus in Wiesbaden wird der 59. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. In seiner Rede führt Schwander aus: ... »Details
  20. 17. Mai 1925: Wahlen zur Waldeckischen Landesvertretung
    Bei den Wahlen zur Landesvertretung von Waldeck bleibt es bei einer bürgerlichen Mehrheit von zwölf Mandaten gegenüber drei Mandaten für die SPD und eines für die DDP. Im einzelnen erhalten die Partei folgende Sitze: Landbund sechs, DNVP drei, SPD drei, Handwerkerbund zwei, Mittelstandsbund und DDP je einen.(OV) ... »Details