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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Frankfurt am Main-Rödelheim, Israelitische Kultusgemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Stadtrabbinat Frankfurt a. M. – heute: Stadt Frankfurt am Main

Einwohner: 16000. Juden: 100 [= 0.62 %]. Zensiten: 30.

1. Vorsitzender und Schriftführer Heinrich Hammel. Fernsprecher Maingau 74210. Schatzmeister Louis Schönthal – Kantor Lehrer und Schechitah Julian Zinkes, Inselgasse 12 – Steuer: Schätzung. Gemeindeetat 1930: 3731. Kulturetat 1930: 2731. Unterrichtsetat 1930: 1000.

Synagoge Inselgasse 9 – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Vereine
  • 1. Chewra Kadischa, Beerdigungsgesellschaft. Gegründet 1700. Adresse: Vorsitzender Julian Zinkes. Zweck und Arbeitsgebiete: Krankenwachen, Bestattung. Mitglieder 20.
  • 2. Israelitische Frauenvereinigung. Gegründet 1912. Adresse: Vorsitzende Lina Hammel, Burgfriedenstr. 5. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Bestattung. Mitglieder 20.
Stiftungen
  • Jos. und Hannchen Maysche Stiftung. Adresse: Vorsitzender Heinrich Hammel. Zweck: Armenunterstützung.
Unterricht
  • Religionsunterricht 16 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 215-216.

Empfohlene Zitierweise
„Frankfurt am Main-Rödelheim, Israelitische Kultusgemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/178> (aufgerufen am 24.06.2026).