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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 14. Oktober 1946: Wahlgesetz für den Landtag des Landes Hessen
Die von der US-amerikanischen Militärregierung am 12.Oktober 1945 eingesetzte Interrimsregierung unter Ministerpräsident Karl Geiler (1878–1953) beschließt ein Wahlgesetz für den Landtag des Landes Hessen. ... »Details - 15. Oktober 1946: Verabschiedung des Gesetzes zur Beschaffung von Siedlungsland
In Hessen wird das Gesetz zur Beschaffung von Siedlungsland und zur Bodenreform verabschiedet. Dadurch können 1947 etwa 44.000 Familien Land für Gärten oder Kleinsiedlungen erhalten.(OV) ... »Details - 16. Oktober-November 1946: Landesausstellung „Hessische Wirtschaft“ in Wiesbaden
In Wiesbaden wird die Landesausstellung „Hessische Wirtschaft“ gezeigt. An ihr beteiligen sich Vertreter aus allen vier Besatzungszonen. Zur Ausstellungseröffnung erscheinen unter anderem als Vertreter der US-Militärregierung Oberst James R. Newman (1902–1964), Chef der Landesmilitärregierung für Hessen (OMGH), General William Draper, Leiter der Wirtschaftsabteilung, als Vertreter der ... »Details - 17. Oktober 1946: Beginn der Trümmerräum-Aktion in Frankfurt
Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) und Frankfurter Stadtverordnete geben auf dem Römerberg in Frankfurt am Main den Startschuss zur Bürgeraktion Trümmerbeseitigung. Vorausgegangen war ein Aufruf, der die Frankfurter am 9. Oktober 1946 zum freiwilligen Bürgereinsatz („Aktion Bürgereinsatz“) aufforderte. Die im Herbst 1945 gegründete Trümmerverwertungsgesellschaft hatte bis ... »Details - 20. Oktober 1946: Zahl der in Hessen nach dem Befreiungsgesetz erfassten Personen
Nach einer Meldung der Presseagentur AFP teilt der hessische Minister ohne Geschäftsbereich, Gottlob Binder (1885–1961; SPD), mit, dass im Zuge der Entnazifizierung in Groß-Hessen bisher 745.000 Personen nach dem sogenannten Befreiungsgesetz erfasst worden sind. (OV) ... »Details - 21. Oktober 1946: Start des Schulfunks im Programm von Radio Frankfurt
Der in Frankfurt am Main ansässige Radiosender Radio Frankfurt (direkter Vorläufer des Hessischen Rundfunks, dessen Aufbau 1948 gesetzlich verankert wird) beginnt mit der Ausstrahlung von Schulfunksendungen als regelmäßigem Programmbestandteil. Zu Beginn wird zunächst nur an vier Wochentagen ein Sendebeitrag des Schulfunkprogramms ausgestrahlt, der an jedem Sendetag zweimal zu hören ist, ... »Details - 26. Oktober 1946: Die Deutsche Allgemeine Nachrichtenagentur geht in deutsche Hände über
Die Deutsche Allgemeine Nachrichtenagentur (DANA) wird in Bad Nauheim „mit neuer Lizenz als genossenschaftliches Unternehmen“ in deutsche Hände übergeben. Generaldirektor und Chefredakteur wird Wilhelm Necker. Die Gründung der DANA durch die amerikanische Militärregierung diente (ursprünglich) dem Zweck, die neulizensierten deutschen Zeitungen mit Nachrichten zu versorgen, nachdem sie ... »Details - 29. Oktober 1946: Verabschiedung der neuen hessischen Verfassung
In seinem Schreiben an den Präsidenten der Verfassungberatenden Landesversammlung, Otto Witte (1884–1963; SPD), führt US-General Lucius D. Clay (1898–1978) die Genehmigung der Hessischen Verfassung mit den Worten aus: ... »Details - 29. Oktober 1946: Verschärfung des privaten Grenzverkehrs
Durch die Kontrollratsdirektive Nr. 43 regeln die Alliierten den Reiseverkehr zwischen den einzelnen Besatzungszonen. Durch die Direktive Nr. 49 vom 23. April 1947 wird diese Verordnung nochmals präzisiert.(MW) ... »Details - 17. November 1946: Gründungskongress der „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes“ in Frankfurt
Die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes“ begeht ihren Gründungskongress in der Westendsynagoge in Frankfurt am Main. Zu den ersten Vorstandsmitgliedern zählt auch der Publizist Eugen Kogon (1903–1987), der während der NS-Herrschaft aus politischen Gründen im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert war.(OV) ... »Details
