Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 27. August 1933: Kundgebung zur „Heimkehr des Saarlandes“ am Niederwalddenkmal
    Adolf Hitler (1889–1945) spricht bei einer großen Kundgebung für die „Heimkehr des Saarlandes“ am Niederwalddenkmal bei Rüdesheim. Nach einer großen Kundgebung am Tannenberg-Denkmal in Ostpreußen war er in einem mehrstündigen Flug angereist, um vor angeblich 200.000 Menschen, wohl vorwiegend Saarländern (von Hitler begrüßt als meine Saarländer!), eine nationalistische Rede zu ... »Details
  2. 28. August 1933: Verleihung des Goethepreises an Hermann Stehr
    Der aus Habelschwerdt in Schlesien (Grafschaft Glatz) stammende deutsche Schriftsteller Hermann Stehr (1864–1940) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. Der im März als Nachfolger des von den Nationalsozialisten aus dem Amt gedrängten Ludwig Landmann (1868–1945) angetretene NSDAP-Oberbürgermeister Friedrich Krebs (1894–1961) würdigt den Schriftsteller bei der ... »Details
  3. 2. September 1933: Abfahrt der Marburger SA zum Nürnberger Parteitag wird zum Ereignis stilisiert
    In einem Artikel berichtet die „Oberhessische Zeitung“ (Marburg) unter der Überschrift „Auf nach Nürnberg!“ von der Abfahrt der Marburger SA-Abordnung zum Nürnberger Parteitag am 1. September 1933 und stilisiert den Marsch der Standarte zum Marburger Bahnhof und ihre Verabschiedung zum lokalen Ereignis, das breite Aufmerksamkeit und Zustimmung in der Marburger Bevölkerung gefunden ... »Details
  4. 2. September 1933: Waschmittelwerbung mit nationalen Parolen
    In den Zeitungen – hier in der in Marburg erscheinenden „Oberhessischen Zeitung“ – macht die Waschmittelfirma Henkel Werbung mit nationalen Parolen. In der Zeitungsanzeige steht ein Hochzeitspaar vor (und auf) einer mit Blumen dekorierten Deutschlandkarte. Der Werbespruch lautet: Jetzt gibts im deutschen Vaterland / der Hochzeitspaare viel, / viel Glück im neuen Ehestand / wünscht allen ... »Details
  5. 4. September 1933: Rückkehr der Marburger SA vom Reichsparteitag
    160 Marburger SA-Männer, die vom Nürnberger Reichsparteitag der NSDAP zurückkehren, wo das Feldzeichen der SA-Standarte Jäger 11 durch Berührung mit der sogenannten Blutfahne geweiht wurde, werden in Marburg begeistert empfangen. Die „geweihten“ Feldzeichen werden zunächst im Rathaussaal aufgestellt, bis die neue SA-Dienststelle (Biegenstraße 9) Mitte September fertiggestellt ist.(OV) ... »Details
  6. 7. September 1933: Ausschluss jüdischer Händler von den Kram- und Viehmärkten
    Der Marburger Magistrat beschließt, jüdische Kaufleute und Händler von den hiesigen Krammärkten auszuschließen. In Marburg findet der erste judenfreie Viehmarkt auf der Bürgerwiese statt. Es wird in der Ankündigung ausdrücklich darauf hingewiesen, jeder Bauer sei verpflichtet, sein Vieh dort zum Verkauf anzubieten ohne den Juden zu tätigen. Kein Bauer dürfe den Besuch dieser ... »Details
  7. 12. September 1933: Bildung der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau
    Zusammenschluss unter den Leitgedanken von „Einheit“ und „Führung“ ... »Details
  8. 15. September 1933: Kommissarischer Bürgermeister in Frankenberg kündigt Ende der Kommunalverfassung an
    Der von den Nationalsozialisten kommissarisch in sein Amt eingesetzte Bürgermeister in Frankenberg, Karl Ockershausen (der im Zuge der „Gleichschaltung“ den deutschnationalen, aber kritisch gegenüber der Nazipartei eingestellten vormaligen Bürgermeister Hugo Dertz ersetzt), hebt in der Stadtverordnetenversammlung die große Bedeutung hervor, die in der Einführung des Preußischen ... »Details
  9. 15. September 1933: Veröffentlichung einer Liste jüdischer Geschäfte in Wüstensachsen
    Das nationalsozialistische Kampfblatt „Fuldaer Nachrichten“ veröffentlicht unter der Überschrift „Daitsche Geschäfte“ in Wüstensachsen eine Liste der jüdischen Geschäfte in Wüstensachsen, um auch dem letzten deutschen Volksgenossen ... guten und unübervorteilten Einkauf beim reellen, deutschen Geschäftsmann zu gewährleisten. Die Liste enthält insgesamt 18 Namen.(OV) ... »Details
  10. 19. September 1933: Ernennung von Philipp Wilhelm Jung zum hessischen Ministerpräsidenten
    Der Reichsstatthalter in Hessen, Jakob Sprenger (1884–1945; NSDAP) ernennt an Stelle von Prof. Dr. Ferdinand Werner (1876–1961) den Nationalsozialisten und bisherigen Staatsrat Philipp Wilhelm Jung (1884–1965) zum Staatsminister und Vorsitzenden der hessischen Landesregierung.(OV) ... »Details