Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Sterbfritz, Synagogengemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Hanau – heute: Main-Kinzig-Kreis

Einwohner: 1200. Juden: 95 [= 7.92 %]. Zensiten: 17.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Bank Dresdner Bank, Fulda – 1. Vorsitzender M. Birk. Fernsprecher 31. 2. Vorsitzender und Schriftführer S. Dessauer – Lehrer und Schechitah M. Mannsbach – Steuer: 25 % Reichseinkommenssteuer.

Synagoge – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Chewra Kadischa. Adresse: Vorsitzender S. Dessauer. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger und Kranker. Mitglieder 27.
  • 2. Gemilluth Chassodim. Adresse: Vorsitzender S. Klein. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger und Kranker.
  • 3. Israelitischer Frauenverein. Gegründet ca. 1900. Adresse: Frau Moritz Schuster. Zweck und Arbeitsgebiete: Krankenunterstützung. Mitglieder 24.
Unterricht
  • Israelitische Volksschule. Lehrer Mannsbach. 9 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 190.

Empfohlene Zitierweise
„Sterbfritz, Synagogengemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/87> (aufgerufen am 24.06.2026).