Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Spangenberg, Israelitische Gemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Kassel – heute: Schwalm-Eder-Kreis

Einwohner: 2000 (1936). Juden: 94 [= 4.70 %]. Zensiten: 18.

1. Vorsitzender Meier Goldschmidt. Fernsprecher 35. 2. Vorsitzender Moses Neubauer. Fernsprecher 28 – Lehrer und Kantor E. Neumann – Steuer: Umlage. Gemeindeetat 1930: 5963.

Synagoge Untergasse 231 – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Bikur Chaulim. Gegründet 1885. Adresse: Vorsitzende Fanny Levisohn. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 33.
  • 2. Chewrah Gemiloth Chasodim. Gegründet um 1800. Adresse: Vorsitzender Jakob Spangenthal. Zweck und Arbeitsgebiete: Wohltätigkeit. Mitglieder 10.
  • 3. Chewra Talmud Tora. Adresse: Vorsitzender R. Spangenthal. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Bestattung. Mitglieder 12.
Unterricht
  • Religionsunterricht 14 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 179.

Empfohlene Zitierweise
„Spangenberg, Israelitische Gemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/41> (aufgerufen am 25.06.2026).