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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 8. Dezember 1875: Inbetriebnahme der neuen Wasserversorgung in Frankfurt
Nachdem die Fernleitungen aus dem Spessart und dem Vogelsberg fertiggestellt worden waren, kann die Stadt Frankfurt am Main ab dem 8. Dezember 1875 täglich zusätzlich mit bis zu 18.000 m³ Wasser versorgt werden. Seit 1607 hatte die Stadt Quellwasser aus bleiernen und hölzernen, ab 1771 aus eisernen Röhren erhalten. Durch das Stadtwachstum seit dem Beginn den 19. Jahrhunderts war der ... »Details - 1876: Erstmalig Lawn-Tennis im Homburger Kurgarten
Im Kurgarten von Homburg praktizieren im Jahr 1876 englische Gäste das in England 1874 eingeführte Lawn-Tennis-Spiel, wie ein Foto (möglicherweise die älteste fotografische Darstellung des Tennisspiels) im Stadtarchiv Bad Homburg belegt1=LAGIS-Orte der Kur: Tennisspiel im Kurpark, Foto, 1876 . Das Spiel erfreute sich schnell einer großen Beliebtheit bei der wohlhabenden Gesellschaft und 1879 ... »Details - 1. Januar 1876: Einführung der zivilen Trauung und der Standesamtsregister im Großherzogtum Hessen
Mit der Übernahme der Reichsgesetze zur Neuordnung des Personenstandswesens führt das Großherzogtum Hessen die zivile Trauung und das Standesamtregister ein.(StH) ... »Details - 10. Januar 1876: Neue Prüfungsordnung für Volkschullehrer und Volksschullehrerinnen im Großherzogtum Hessen
Die neue Prüfungsordnung regelt die Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Lehrerausbildungsstätten, deren Lehrplan und die Modalitäten der Abschlussprüfung. Ziele sind die Vereinheitlichung der Ausbildungsinhalte und eine Qualitätssicherung durch die staatlichen Prüfungen. Diese bestehen fortan aus drei Teilen, einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung. An das bestandene ... »Details - 1. Februar 1876: Verleihung des „Goldenen Löwen“ als großherzoglichen Orden
Nach der Stiftung des Hausordens vom Goldenen Löwen im Jahr 1770 verleiht Großherzog Ludwig III. (1806–1877) diesen erstmals am 1. Februar 1876 als großherzoglichen Orden.(StH) ... »Details - 23. Februar 1876: Einweihung der neuen liberalen Synagoge in Darmstadt
Am 23. Februar 1876 wird in Darmstadt die Liberale Synagoge in der Friedrichstraße eingeweiht. Nachdem 1873 die orthodoxe Gemeinde ein neues Gotteshaus erhalten hatte, wurde von 1873 bis 1876 eine weitere Synagoge für die stetig anwachsende jüdische Bevölkerung in dem seit 1871 im Nordwesten der Stadt neu angelegten Johannesviertel erbaut. Dieses neue Quartier, bis zum Bau der Johanneskiche ... »Details - 10. März 1876: Bergrutsch bei Kaub
In seinem Bericht an den Kaiser vom 30. Juni 1876 schreibt der Wiesbadener Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890), dass am 10. März 1876 gegen 11 Uhr ein großer Bergrutsch bei Kaub erfolgte.|Die Vorwärtsbewegung der Fels- und Geröllmassen im Distrikt Kalkgrube bei Kaub habe man schon seit längerem beobachtet. Auch seien Maßnahmen ergriffen worden, die einen plötzlichen Abrutsch ... »Details - 21. Juni 1876: Feierliche Eröffnung des Grandhotel „Frankfurter Hof“
Am 21. Juni 1876 wird das Hotel „Frankfurter Hof (Grand-Hôtel de Francfort)“ am Kaiserplatz in Frankfurt eröffnet. ... »Details - 6. August 1876: Gründung des Wandervereins „Rhönklub“ in Gersfeld
Nachdem bereits im Jahr 1868 von Frankfurter Bürgern ein Wander- und Touristenverein (der spätere „Taunusklub“) begründet worden war, folgt am 6. August 1876 die Gründung des „Rhönklubs“ in Gersfeld in der Rhön, initiiert vom Fuldaer Arzt Justus Schneider (1842–1904). ... »Details - 14. August 1876: Private Werksschulen
Vor allem größere Unternehmen werden auf dem Gebiet der Arbeiterfürsorge aktiv. Dazu gehörte zum Beispiel die Schaffung von Krankenkassen oder Sparkassen für die Beschäftigten, aber auch die Einrichtung von Kindergärten und Schulen. ... »Details - Herbst 1876: Der Maler Hans Thoma lässt sich dauerhaft in Frankfurt nieder
Nachdem er bereits 1873 und 1874 einige Zeit in Frankfurt verbracht hatte, bezieht der Maler Hans Thoma im Herbst 1876 dort ein Atelier und eine Wohnung, die er mit seinem Freund und Kollegen Wilhelm Steinhausen (1846 -1924) teilt. Im Dezember 1877 wechselte er mit Mutter, Schwester und Ehefrau Bonicella, gen. Cella (1858-1901), die er im Juni des Jahres geheiratet hatte, in ein gemeinsames ... »Details - 7. Oktober 1876: Amtsantritt von Konrad Duden als Direktor des Königlichen Gymnasiums in Hersfeld
Am 7. Oktober 1876 tritt Konrad Duden (1829–1911) sein Amt als Direktor des 1570 gegründeten Gymnasiums in Hersfeld an. Von Anfang an verfolgte er als Anhänger der fortschrittlichen Erziehungsprinzipien des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827) die umfassende Erneuerung der traditionsreichen Schule („Alte Klosterschule“). Mit besonderer Aufmerksamkeit widmete er ... »Details - 8. Oktober 1876: Engelbert Humperdinck erhält den Mozartpreis der Stadt Frankfurt
Mit der Komposition eines Liedes und eines Streichquartettsatzes gewinnt der junge Komponist Engelbert Humperdinck (1854–1921) 1876 den Mozart-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der mit einem gut dotierten vierjährigen Stipendium verbunden ist. Träger des Preises war die 1838 nach einem Sängerfest gegründete Mozart-Stiftung. ... »Details - 10. Oktober 1876: Neugründung der Landwirtschaftsschule in Weilburg
Am 19. Dezember 1876 berichtet der Wiesbadener Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890) dem Kaiser, dass am 10. Oktober 1876 seitens der Stadtgemeinde die Landwirtschaftsschule in Weilburg eröffnet wurde. Hierzu habe es Beihilfe durch einen Staatszuschuss von 15.000 bis 18.000 Mark gegeben.|Die Landwirtschaftsschule soll nun jährlich stattfinden. Es stehe auch eine Winterschule damit ... »Details - 14. Oktober 1876: Die Elisabethenschule wird als Höhere Mädchenschule in Frankfurt gegründet
Als 1876 die Zahl der Schüler und Schülerinnen der 1803 gegründeten Musterschule in Frankfurt am Main auf 1.200 angewachsen war, initiierte Direktor Dr. Friedrich Eiselen (1825–1917) die Abtrennung einer Höheren Mädchenschule, der nach der Mutter Goethes Catharina Elisabeth Goethe (1731–1808) benannten Elisabethenschule. Sie diente gleichzeitig als Lehrerinnenseminar zur Ausbildung von ... »Details - 20. Oktober 1876: Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus
Bei der Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus bleiben die Nationalliberalen nach leichten Stimmengewinnen mit 178 Mandaten (1873: 175) wie schon seit 1870 erneut stärkste Kraft. Die katholische Zentrumspartei verliert zwar einen Sitz, bleibt aber mit 85 Mandaten zweitstärkste Fraktion, gefolgt von der Deutschen Fortschrittspartei, die einen Sitz gewinnt und nun 73 Abgeordnete in das Preußische ... »Details - 19. Dezember 1876: Ältere Urkunden in Limburg gefunden
In seinem Bericht an den Kaiser vom 19. Dezember 1876 schreibt der Wiesbadener Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890), dass man im Archiv in Limburg an der Lahn auf einige ältere Urkunden gestoßen sei, welche von großem historischen Interesse seien. Datiert seien sie aus der Zeit der früheren Dynasten, der Herren von Limburg. Die älteste sei die des Limburger Grafen Erlach aus ... »Details - 1877: Leben einer Tagelöhnerfamilie im Taunus
Während seines Aufenthaltes in den Taunusdörfern Seelenberg, Ober- und Niederreifenberg, Schmitten und Arnoldshain im Jahr 1877 untersuchte Gottlieb Schnapper-Arndt (1846–1904) unter anderem die Lebensbedingungen des „N***“ und seiner Familie, den er als typischen besitzlosen Tagelöhner bezeichnete. N lebte zusammen mit seiner Ehefrau und fünf Kindern im Alter zwischen zwei und 16 Jahren ... »Details - 1877: Theodor Reiffenstein überlässt der Stadt Frankfurt seine „Sammlung Frankfurter Ansichten“
1877 vermacht der Maler Theodor Reiffenstein (1820–1893) seine „Sammlung Frankfurter Ansichten“ in sieben Klebebänden mit 1.692 Aquarellen und Zeichnungen und 2.600 Seiten Notizen zu Gebäuden der gesamten Altstadt gegen die Zahlung einer lebenslangen Leibrente dem Historischen Museum in Frankfurt am Main, das 1878 eröffnet wird. ... »Details - 10. Januar 1877: Wahlen zum Deutschen Reichstag
Bei den dritten Wahlen zum Deutschen Reichstag erleidet die Nationalliberale Partei deutliche Verluste, bleibt aber mit 128 (1874: 154) von insgesamt 397 Mandaten stärkste Kraft im Parlament. Zweitstärkste Kraft wird die katholische Zentrumspartei, die ihr Ergebnis von 1874 leicht verbessern kann und nun 93 Mandate bekleidet (1874: 91). Drittstärkste Kraft wird die Deutschkonservative Partei, ... »Details - März 1877: Das Botanisch-pharmacognostische Institut der Universität Marburg ist fertiggestellt
Nachdem Julius Wilhelm Albert Wigand (1821-1886) 1861 die Professur für Botanik an der Universität Marburg, die nunmehr nicht mehr der Medizin sondern der philosophischen Fakultät zugeordnet wurde, erhalten hatte, bemühte er sich um den Bau eines botanisch-pharmakognostischen Instituts. Als Standort bot sich ein Gelände am Rande des ab 1811 von Georg Wenderoth neu angelegten Botanischen ... »Details - 19. März 1877: Eröffnung des 9. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Wiesbaden
In Wiesbaden wird der 9. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch den stellvertretenden königlichen Landtagskommissar, Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890) eröffnet. Zum Vorsitzenden des Kommunallandtages wurde Graf Hugo von Matuschka ernannt, zu seinem Stellvertreter Karl Schellenberg. Als Schriftführer werden die Abgeordneten Schirm und Schneider ... »Details - 22. März 1877: Einfluss der öffentlichen Stimmung auf die Reichstagswahl
In seinem Schreiben an den Kaiser vom 22. März 1877 berichtet der Wiesbadener Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890), dass die anhaltend schlechten Geschäftsverhältnisse sich auf die Stimmung der Bevölkerung auswirken. In Frankfurt am Main hatte dies auch Einfluss auf die Reichstagswahl am 10. Januar 1877. Die Unzufriedenen hätten für die Demokratische und die ... »Details - 25. März 1877: Die „Gründerkrise“
Nach einigen Jahren der Hochkonjunktur führte der weltweite Zusammenbruch der Börsen 1873 zu einer Wirtschaftskrise. Steigende Produktion hatte zu einem Überangebot an Waren und zu einem Preisverfall geführt. Eine Wende setzte erst ab 1879 ein. ... »Details - 23. Mai 1877: Eröffnung des 7. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
Im Kasseler Ständehaus wird um 12 Uhr der 7. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel durch den Königlichen Landtagskommissar, den Oberpräsidenten Freiherr von Ende (1815–1889), eröffnet. Gemäß Allerhöchstem Erlass wird Obervorsteher von Schutzbar genannt Milchling erneut zum Vorsitzenden ernannt, Oberamtsrichter Wolff von Gudenberg zu seinem Stellvertreter.|Der 7. Kommunallandtag ... »Details - 13. Juni 1877: Großherzog Ludwig III. verstirbt
Am 13. Juni 1877 verstirbt Großherzog Ludwig III. (1806–1877) im Landhaus „Hoflager“ bei Seeheim an der Bergstraße kinderlos. Die Darmstädter Stadtbevölkerung soll ihn respektlos-freundlich „Onkel Louis“ genannt haben. Nach der Reichsgründung 1871 hatte er sich verstärkt zurückgezogen. Nachfolger wird sein gleichnamiger Neffe als Ludwig IV. (1837–1892).(StH) ... »Details - 23. Juni 1877: Auswirkungen des Krieges zwischen der Türkei und Russland
In seinem Bericht vom 23. Juni 1877 schreibt der Wiesbadener Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890) dem Kaiser von dem wesentlichen Einfluss der politischen Verhältnisse auf Handel- und Gewerbetätigkeit. Die Geschäftswelt bleibe im Zweifel aufgrund der möglichen Konsequenzen des Krieges zwischen der Türkei und Russland, welcher sich sehr lähmend auswirke. Es sei weder ein ... »Details - 1. Juli 1877: Carl Graeger gründet eine Sektkellerei in Hochheim am Main
Bereits um 1700 hatte Johann Nicolaus Graeger im nordhessischen Orferode ein großes Weinhandelsgeschäft betrieben. Im 19. Jahrhundert siedelten seine Nachkommen nach Berlin um, wo sie ebenfalls im Weinhandel tätig waren. 1877gründet schließlich Carl Graeger (1849-1902) in Hochheim am Main eine eigene Sektkellerei. ... »Details - 9. Juli 1877: Die erste Dampfstraßenbahn Deutschlands fährt von Kassel nach Wilhelmshöhe
Am 9. Juli 1877 nimmt die von einer englischen Firma gegründete „Cassel-Tramways Company“ als erste Dampfstraßenbahn in Deutschland den Betrieb der Strecke vom Königsplatz in Kassel nach Kassel-Wilhelmshöhe auf. Dampfbetriebene Stadt-Eisenbahnen gab es damals nur in Kopenhagen und Paris. Die neuartige Dampfbahn verkehrt im Regelbetrieb und fährt nicht schneller als 12 km/h. ... »Details - 23. September 1877: Eiweihung der St. Josefskirche in Bornheim
Als erster katholischer Kirchenneubau in Frankfurt am Main wird am 23. September 1877 die Josefskirche in dem im gleichen Jahr eingemeindeten Bornheim durch den Frankfurter Stadtpfarrer Ernst Franz August Münzenberger (1833–1890) eingeweiht. ... »Details - 10. Oktober 1877: Gründung der Technischen Hochschule Darmstadt
Am 10. Oktober 1877 erhält die Polytechnische Schule in Darmstadt von Großherzog Ludwig IV. (1837–1892) den Namen „Technische Hochschule“. Vorausgegangen war bereits 1836 die Gründung der Höheren Gewerbeschule, die auf Initiative des Schuldirektors Theodor Schacht (1786–1870) als Weiterentwicklung der 1822 eröffneten „Großherzoglichen Realschule“ konzipiert worden war. Nach einer ... »Details - 11. Oktober 1877: Ausbruch der Rinderpest in Geisenheim und Eibingen
In seinem Schreiben an den Kaiser vom 22. Dezember 1877 berichtet der Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890), dass am 16. September die Rinderpest durch einen Schlachtochsen aus Österreich eingeführt wurden sei. Die Rinderpest brach dann am 11. Oktober in Geisenheim aus. Die Seuche verbreitete sich rasch. Sämtliche Tiere in diesen Quartieren mussten getötet werden. Durch ... »Details - 11. Oktober 1877: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Kassel-Stadt
Im Wahlkreis Kassel 3: Kassel-Stadt findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details - 18.-20. Oktober 1877: Besuch des Kaisers in Frankfurt
In seinem Schreiben an den Kaiser vom 22. Dezember 1877 berichtet der Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890), dass der Besuch des Kaisers selbst in Frankfurt am Main vom 18. bis 20. Oktober von sehr großer Bedeutung für die Bevölkerung war. Der speziell der Stadt gewidmete Besuch habe alle mit „Stolz und mit Liebe für den Allerhöchsten Herrscher“ erfüllt. Nun erhoffe man ... »Details - 28. November 1877: Tod der Frauenrechtlerin Luise Büchner
Am 28. November 1877 verstirbt Luise Büchner (1821–1877), die jüngere Schwester von Georg Büchner (1813–1837) und Vizepräsidentin des „Alice-Vereins für Frauen-Bildung und -Erwerb“, zwei Tage nach dem zehnjährigen Jubiläum des Vereins in Darmstadt. 1855 hatte sie ihr Buch „Die Frauen und ihr Beruf. Ein Buch der weiblichen Erziehung“ veröffentlicht, in dem sie die umfassende ... »Details - 4. Dezember 1877: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Homberg – Ziegenhain
Im Wahlkreis Kassel 8: Homberg – Ziegenhain findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details - 28. Dezember 1877: Neubau der Gemäldegalerie in Kassel eröffnet
Am 28. Dezember 1877 wird in Kassel der Neubau der Gemäldegalerie an der Schönen Aussicht eröffnet.|Auf Initiative des Oberpräsidenten der preußischen Regierung, Eduard von Möller (1814–1880), war ab 1869 ein neues Gebäude für die ehemals fürstliche Gemäldesammlung neben dem Palais Bellevue errichtet worden. Dem Neubau musste der seit 1866 funktionslose Bellevue-Marstall weichen, ... »Details - 1878: Eröffnung des Neubaus des Städelschen Kunstinstituts am Schaumainkai in Frankfurt
Als sich herausstellte, dass das 1833 in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurt am Main errichtete Gebäude des Städelschen Kunstinstituts nicht mehr ausreichte, gab es schon zu Beginn der 1850er Jahre Bestrebungen zu einem Neubau. Als sich dieses Vorhaben 1873 konkretisierte und ein Wettbewerb nicht den gewünschten Erfolg hatte, beauftragte man den Frankfurter Architekten Oskar Sommer ... »Details - 1. Januar 1878: Eröffnung der „Vereinigten Kunst-Industrie und Handwerkerschule“ in Offenbach
1832 wurde in Offenbach am Main von dem Geometer Georg Fink eine Abend- und Sonntagsschule für Handwerker gegründet. Der Lehrplan umfasste Bau- und Möbelzeichnen, freies Handzeichnen, Geometrie, Architektur und Mechanik. 1846 wurde die Schule durch den lokalen Gewerbeverein übernommen. Nach dem Zusammenschluss mit der 1868 gegründeten städtischen „Schule für Kunst und Industrie“ kann am ... »Details - 2. Januar 1878: Festlegung einer Schultauglichkeitsprüfung in Preußen
Die preußische Kultusbehörde in Kassel legt fest, dass Kinder vor dem Schulbesuch untersucht werden müssen. Für alle Kinder, die bis zum 1. Juli des Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden, gilt grundsätzlich die Schulpflicht. Das Schuljahr beginnt immer nach Ostern. Ein einheitlicher Test hilft, die Schurreife festzustellen.(RKr) ... »Details
