Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Bad Schwalbach, Kultusgemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Rabbinatsbezirk Wiesbaden – heute: Rheingau-Taunus-Kreis

Einwohner: 2800 (3242). Juden: 96 [= 3.43 %]. Zensiten: 34.

1. Vorsitzender S. Stern. Fernsprecher 268. 2. Vorsitzender L. Roos. Fernsprecher 274. 3. Vorsitzender und Schatzmeister L. Katz. Fernsprecher 268 – Steuer: 50 % Reichseinkommenssteuer und 500 % Grundvermögenssteuer. Gemeindeetat 1930: 6500. Wohlfahrtsetat 1930: 1000.

Synagoge Erbsenstr. 2 – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Jüdischer Männerverein. Gegründet 1733. Adresse: Vorsitzender Samuel Stern. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung der Kranken, Bestattung. Mitglieder 20.
  • 2. Israelitischer Frauenverein. Gegründet 1882. Adresse: Vorsitzende Getta Stern. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung der Armen, Pflege der Kranken, Bestattung. Mitglieder 32.
Unterricht
  • Religionsunterricht 13 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 207.

Empfohlene Zitierweise
„Bad Schwalbach, Kultusgemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/169> (aufgerufen am 24.06.2026).