Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 19. November 1866: Eduard von Möller initiiert die Denkmälerinventarisierung in Kurhessen
    Mit einer Verordnung vom 19. November 1866 ergreift Eduard von Möller (1814–1880) kurz nach seiner Amtsübernahme als königlich-preußischer Administrator von Kurhessen die Initiative zur Erstellung eines „vollständigen Inventars der Baudenkmäler in Kurhessen“.|Bei der Inventarisierung wurde eine umfassender Denkmalbegriff zugrunde gelegt, der die in dem 1835 erlassenen ... »Details
  2. 22. November 1866: In Kassel konstituiert sich der Verschönerungsverein
    Am 22. November 1866 wird in Kassel in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der bürgerlichen Stadtgesellschaft der Verschönerungsverein begründet, der sich zur Aufgabe setzt, das Stadtbild durch geeignete Maßnahmen, zum Beispiel die Anlage und Verschönerung von Wegen, Parks und Denkmälern für die Bürger, aber auch die zunehmende Anzahl auswärtiger Besucher attraktiver zu gestalten.  ... »Details
  3. 24. Dezember 1866: Bezirke Orb und Gersfeld gehören nun zum preußischen Regierungsbezirk Kassel
    Die vom Königreich Bayern in der Folge des Deutschen Krieges abgetretenen Bezirke Orb und Gersfeld werden zum 24. Dezember 1866 dem Regierungsbezirk Kassel eingegliedert.(StH) ... »Details
  4. 24. Januar 1867: Landtagsdebatte zum Friedensvertrag 1866
    Am 3. September 1866 schlossen das Großherzogtum Hessen und Preußen einen Friedensvertrag mit weitreichenden Folgen. Der nördlich des Mains liegende Teil der wurde in den Norddeutschen Bund aufgenommen und der südliche Teil mit Darmstadt bleib selbstständig.  ... »Details
  5. 12. Februar 1867: Wahlen zum Reichstag des Norddeutschen Bundes
    Bei der erstmaligen Wahl zum Reichstag des Norddeutschen Bundes finden am 12. Februar 1867 die Hauptwahlen statt.0=Zu den Regularien der Wahl zum Reichstag des Norddeutschen Bundes vgl. Haunfelder/Pollmann, Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch, Düsseldorf 1989, S. 15-20. Eventuell notwendige Stichwahlen werden in den darauffolgenden ... »Details
  6. 22. Februar 1867: Eduard von Möller und Gustav von Dienst werden Regierungspräsidenten
    Sowohl der kurhessische Zivilkommissar Eduard von Möller (1814–1880), als auch der nassauische Gustav von Diest (1826–1911) werden zu preußischen Regierungspräsidenten für die Regierungsbezirke Kassel und Wiesbaden ernannt.(StH) ... »Details
  7. 22. Februar 1867: Neuorganisation des ehemaligen Herzogtums Nassau
    Nach der Übernahme des Herzogtums Nassau durch das Preußische Königreich tritt zum 22. Februar 1867 eine neue Verwaltungsgliederung in Kraft. Das bisherige Amt Weilburg, Runkel und Hadamar werden im Oberlahnkreis zusammengefasst mit Sitz des Preußischen Landrates in Weilburg. ... »Details
  8. 11. März 1867: Ersatzwahl zum Reichstag im Wahlkreis Kassel – Melsungen
    Im Wahlkreis Kassel 2: Kassel-Stadt – Kassel-Land – Melsungen findet eine Ersatzwahl zum Deutschen Reichstag statt. Im ersten – und einzigen – Wahlgang erhalten dabei|Dr. Hermann Weigel (1828–1887; Nationalliberale Partei) 6.149 StimmenAdam Trabert (1822–1914; Volkspartei) 1.129 Stimmen|Damit ist Hermann Weigel im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt.|Die Wahl war nötig ... »Details
  9. 9. April 1867: Ende der Zunftverfassung im ehemaligen Kurhessen
    Am 16. Februar 1866 wurden die zwölf noch bestehenden Zünfte im Großherzogtum Hessen aufgrund der „Beschränkungen des freien Gewerbebetriebs“ aufgelöst. Das Zunftvermögen der 73 Metzgermeister wurde auf den privatrechtlichen „Metzgerverein“ übertragen, ähnlich den Schuhmachern im Rahmen einer genossenschaftlichen „Bruderschaftskasse“. ... »Details
  10. 11. April 1867: Großherzogtum Hessen schließt eine Militärkonvention mit Preußen
    Am 24. März 1866 war Landgraf Ferdinand von Hessen-Homburg (1783–1866) verstorben, sodass das Gebiet des Landgraftums Hessen-Homburg an die Darmstädter Hauptlinie unter Großherzog Ludwig III. (1806–1877) fiel und Hessen-Darmstadt damit unter anderem auch die Saline in Bad Nauheim erhielt. Am 12. August 1866 verhinderte dann Zar Alexander II. von Russland (1818–1881) die geplante ... »Details
  11. 31. Mai 1867: Einweihung der Neuen Synagoge an der Südanlage in Gießen
    Am 31. Mai 1867 wird die Neue Synagoge an der Südanlage, gegenüber dem Stadttheater in Gießen, durch Rabbiner Dr. Benedikt Samuel Levi (1806–1899) geweiht. Das Gebäude, in dessen Fassadengestaltung sich romanische und maurische Stilelemente vereinten, verfügte über eine eigene Orgel zur Gesangsbegleitung, die gelegentlich vom Sohn des Rabbiners, Hermann Levi (1839–1900), gespielt wurde, ... »Details
  12. Juni 1867: Der Zeichner Wilhelm Busch besucht erstmals Frankfurt
    Der Zeichner und Maler Wilhelm Busch (1832-1908), der zu dieser Zeit bereits durch seine humoristische Bildergeschichte „Max und Moritz“ bekannt war, besuchte im Juni 1867 erstmalig seinen Bruder Otto (1841-1879) in Frankfurt am Main, wo dieser als Hauslehrer der wohlhabenden Bankiers- und Industriellenfamilie Kessler angestellt war.  ... »Details
  13. 1. Juli 1867: Preußen übernimmt die Thurn-und-Taxissche Post
    Gegen eine Entschädigung von drei Millionen Gulden wird am 1. Juli 1867 die Thurn- und Taxissche Post mit der Generaldirektion in Frankfurt am Main vom Königreich Preußen übernommen. Das Großßherzogtum Hessen schließt am 19. Juli 1867 mit dem Königreich Preußen einen Postvertrag, in dem die bisher Thurn & Taxis'sche Post in Hessen in preußische Verwaltung überführt wird.(StH) ... »Details
  14. 18. Juli 1867: Fürstentum Waldeck-Pyrmont schließt Akzessionsvertrag mit Preußen
    Fürst Georg Viktor von Waldeck (1831–1893) schließt aus finanziellen Gründen einen Akzessionsvertrag mit dem Königreich Preußen, das damit bei Wahrung der rechtlichen Unabhängigkeit die innere Verwaltung des Fürstentums Waldeck und Pyrmont übernimmt. ... »Details
  15. 15. August 1867: Brand des Frankfurter Kaiserdoms St. Bartholomäus
    Durch ein Großfeuer werden am 15. August 1867 große Teile des Frankfurter Doms, vor allem der Turm mit dem Geläut, die Innenausstattung und die Orgel, zerstört. Zudem gibt es vier Todesopfer. ... »Details
  16. 31. August 1867: Wahlen zum Reichstag des Norddeutschen Bundes
    Die Reichstagswahl im August/September 1867 war die Wahl zum ersten ordentlichen Reichstag des Norddeutschen Bundes.0=Zu den Regularien der Wahl zum Reichstag des Norddeutschen Bundes vgl. Haunfelder/Pollmann, Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch, Düsseldorf 1989, S. 15-20. Die Hauptwahl fand am 31. August 1867 statt, in den Wochen ... »Details
  17. 31. August 1867: August Vilmar vollendet „Idiotikon von Kurhessen“ in Marburg
    Am 31. August 1867 vollendet der Germanist und Theologe August Vilmar (1800–1868) in Marburg das „Idiotikon von Kurhessen“, dessen Grundlage die bereits in den 1820er Jahren begonnene Forschung bzw. Sammeltätigkeit zur „Volkssprache des Kurfürstentums Hessen“ war. Schon als Lehrer in Hersfeld und Rotenburg an der Fulda begann er, war 1831 Abgeordneter im kurhessischen ... »Details
  18. 22. September 1867: Die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken
    Während in Preußen bereits seit dem Jahr 1839 erste rechtliche Regelungen zur Beschäftigung von Jugendlichen in Fabriken verabschieden worden waren, existierten solche Bestimmungen in Kurhessen nicht. Dies änderte sich im Jahr 1867 mit der Verordnung zur Beschäftigung jugendlicher Arbeiter, sodass die bestehenden Vorschriften mit entsprechenden Änderungen und Ergänzungen künftig auch im ... »Details
  19. 24. September 1867: Ersatzwahl zum Reichstag im Wahlkreis Kassel – Melsungen
    Im Wahlkreis Kassel 2: Kassel-Stadt – Kassel-Land – Melsungen findet eine Ersatzwahl zum Deutschen Reichstag statt. Im ersten – und einzigen – Wahlgang erhalten dabei|Dr. Otto Bähr (1817–1895; Nationalliberale Partei) 4.120 StimmenAdam Trabert (1822–1914; Volkspartei) 2.063 Stimmen|Damit ist Dr. Otto Bähr im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt.|Die Wahl war nötig ... »Details
  20. 1. Oktober 1867: Veränderungen im Bildungsbereich durch die preußische Verfassung im ehemaligen Kurhessen
    Nach der Annexion Kurhessens durch das Preußische Königreich tritt zum 1. Oktober 1867 die preußische Verfassung auch in Kurhessen in Kraft. Besonders die Volksschullehrer hoffen auf eine Besserung ihrer Situation, da Artikel 25 den Schullehrern ein festes, an die lokalen Verhältnisse angepasstes Einkommen zusagt. Artikel 23 legt die Aufsicht im Bildungsbereich in die Hände des Staates.(RKr) ... »Details
  21. 10. Oktober 1867: Gründung des Alice-Frauenverein für Frauenbildung und Erwerb in Darmstadt
    Nachdem am 1. Juni 1867 auf Initiative der späteren hessischen Großherzogin, Prinzessin Alice von Großbritannien und Irland (1843–1878) in Darmstadt der „Alice Frauenverein für Krankenpflege“ gegründet worden war, der 1883 das Alice-Hospital errichtete, kann am 10. Oktober 1867 zudem der „Verein zur Förderung der weiblichen Industrie“ (ab 1872 „Alice-Verein für Frauenbildung und ... »Details
  22. 16. Oktober 1867: Katholische Bischöfe tagen in Fulda
    Die Konferenz der deutschen katholischen Bischöfe tagt erstmals in Fulda, das künftig ständiger Tagungsort wird.(StH) ... »Details
  23. 30. Oktober 1867: Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus
    Bei der ersten Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus nach dem Deutschen Krieg werden die Konservativen mit 122 Mandaten stärkste Kraft, gefolgt von den Nationalliberalen (106 Abgeordnete) und den Freikonservativen, die 91 Abgeordnete in das 432 Sitze umfassende Parlament entsenden.0=Vgl. Kühne, Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und ... »Details
  24. 9. November 1867: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Kirchhain – Frankenberg
    Im Wahlkreis Kassel 9: Kirchhain – Frankenberg findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt.0=Die Datierung dieser Abstimmung ist unsicher. Sie muss zwischen dem 30. Oktober (Tag der regulären Wahl zum Abgeordnetenhaus) und dem 10. November 1867 (Datum der ersten Zeitungsmeldung des Ergebnisses der Ersatzwahl) stattgefunden haben. Siehe die Meldung der Wahl von Bromm in der ... »Details
  25. 20. November 1867: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Frankfurt/Main-Stadt
    Im Wahlkreis Wiesbaden 1: Frankfurt/Main-Stadt findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  26. 22. November 1867: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Rinteln
    Im Wahlkreis Kassel 1: Rinteln findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  27. 27. November 1867: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Unterwesterwaldkreis
    Im Wahlkreis Wiesbaden 9: Unterwesterwaldkreis findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  28. 31. Dezember 1867: Bericht über den Stand der preußischen Annexion Nassaus
    In seinem ersten Zeitungsbericht an den preußischen König schildert der Wiesbadener Regierungspräsident Gustav von Diest (1826–1911) die Situation im Regierungsbezirk kurz nach der preußischen Annexion und noch während der Etablierung der Strukturen des preußischen Systems im ehemaligen Herzogtum Nassau. Die „Amalgamierung dieser neuen Landesteile“ gelänge immer mehr. Lediglich aus ... »Details
  29. 5. Januar 1868: Der „Taunusklub“ wird von Frankfurter Bürgern auf dem Großen Feldberg gegründet
    Der Wanderverein „Bund der Feldbergläufer“ (später „Taunusklub“) wird am 5. Januar 1868 im Feldberghaus auf dem Großen Feldberg im Taunus, dem beliebten Ausflugsziel der Frankfurter Bürger, gegründet und gilt damit als ältester deutscher Wanderverein. Mitbegründer und erster Vorsitzender ist der Frankfurter Kartograf und Verleger August Ravenstein (1809–1881).  ... »Details
  30. 12. Januar 1868: Genehmigung zur Gründung der „Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft“
    Nachdem die Main-Weser-Bahn 1850 bis 1852 bereits die Wetterau erschlossen hatte, blieb der Osten Oberhessens noch längere Zeit ohne Bahnanschluss, da dem Großherzogtum Hessen die finanziellen Mittel fehlten. 1867 bildet sich deshalb ein privates Konsortium unter Beteiligung des Frankfurter Bankhauses Erlanger & Söhne, das am 12. Januar 1868 die Erlaubnis zur Gründung der Oberhessischen ... »Details
  31. 20. März 1868: Wahlen zum Zollparlament
    Das Zollparlament war eine Einrichtung des 1834 gegründeten Deutschen Zollvereins, das aus 85 eigens gewählten Abgeordneten süddeutscher Staaten des Deutschen Bundes (darunter auch welchen aus den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen des Großherzogtums Hessen)0=Die Provinz Oberhessen gehörte bereits zum Norddeutschen Bund; dort wurden bei der Wahl zum Reichstag des Norddeutschen Bundes im ... »Details
  32. 31. März 1868: Anpassung der nassauischen Bevölkerung an die neuen Verhältnisse nach der preußischen Annexion
    In seinem Bericht an den Kaiser vom 31. März 1868 meldet der Wiesbadener Regierungspräsident Gustav von Diest (1826–1911), dass es zu wenig Arbeit gäbe und dass der Lohn zu gering wäre. Von einem Tagessatz könne man nicht einmal ein Brot kaufen. Dank der neuen Aufträge des Kaisers zu Straßenbauten und Kulturarbeiten könnte man auch den Arbeitern mehr zahlen. Dadurch würden sich auch ... »Details
  33. 31. März 1868: Oppositionelle Presse nach der preußischen Annexion
    Der Wiesbadener Regierungspräsident Gustav von Diest (1826–1911) meldet an den Kaiser wiederholt den negativen Einfluss der lokalen Presse auf die öffentliche Stimmung in Frankfurt am Main, vor allem in der Zeit von der Annexion 1868 bis zum Rezess 1869.|Die Presse sei noch von den früheren demokratischen Parteiführern beeinflusst und somit durch die Opposition gegen die Regierung. In der ... »Details
  34. 31. März 1868: Gründung landwirtschaftlicher Vereine und Durchführung von Fachvorträgen
    Der Wiesbadener Regierungspräsident Gustav von Diest (1826–1911) meldet an den Kaiser, dass in Frankfurt am Main, Homburg vor der Höhe und Biedenkopf landwirtschaftliche Vereine gegründet worden seien. Infolge dessen seien auch die Konsolidation einiger Gemarkungen vorangeschritten.|Des Weiteren sei im Rheingaukreis damit begonnen worden, landwirtschaftliche Vorträge zu Themen wie ... »Details
  35. 27. April 1868: Einweihung des Neubaus des Gymnasium Philippinum in Marburg
    Das 1527 gleichzeitig mit der Universität gegründete „Pädagogium“ in Marburg, das im ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht war, wurde 1833 zu einem eigenständigen kurfürstlichen Gymnasium mit dem Direktor August Vilmar (1800–1868). Seit 1846 häuften sich die Klagen wegen des baufälligen Zustands der alten Gebäude. ... »Details
  36. 21. Juni 1868: Bürgermeisterwahl in Wiesbaden
    Der stellvertretende Regierungspräsident Otto von Dresler (1805–1880) berichtet an den Kaiser, dass es bei der Bürgermeisterwahl in Wiesbaden zu lebhaften Auseinandersetzungen gekommen sei. ... »Details
  37. 21. Juni 1868: Öffentliche Stimmung in Frankfurt am Main von der Annexion 1866 bis zum Rezess 1869
    In den ersten Jahren nach der preußischen Annexion des ehemaligen Herzogtums Nassau meldet der Wiesbadener Regierungspräsident Gustav von Diest (1826–1911) immer wieder eine Feindseligkeit gegen das neue Regiment seitens der Frankfurter Bevölkerung, während in anderen Teilen die Stimmung eine wohlwollende sei. Ein großes Problem sei dabei, dass es keine Trennung von Staat und Stadt gäbe. ... »Details
  38. 25. Juni 1868: Festliche Enthüllung des Luther-Denkmals in Worms
    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in vielen deutschen Städten Personenstandbilder zur Erinnerung an die auf Martin Luther (1483–1546) zurückgehende Reformation errichtet. Als das größte Denkmal dieser Art gilt das 1868 in Worms eingeweihte kolossale Luther-Denkmal. ... »Details
  39. 30. Juni 1868: Gründung eines Volksschullehrervereins im Großherzogtum Hessen
    Mit Zustimmung des Ministeriums des Innern wird in Friedberg am 30. Juni 1868 ein neuer hessischer Volksschullehrerverein gebildet. Seine Ziele sind die Verbesserung der Bezahlung und Ausbildung der Lehrer und die Unterstützung von liberalen Schulreformen. Um 1865 bestehen rund 1.800 Lehrerstellen in Hessen-Darmstadt.|1872 werden die Gehälter der Volksschullehrer durch Gesetz neu geregelt. Die ... »Details
  40. 18. Juli 1868: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Rheingaukreis – Amt Meisenheim
    Im Wahlkreis Wiesbaden 6: Rheingaukreis – Amt Meisenheim findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details