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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- Mai 1953: ADAC gibt auf Hauptversammlung deutlichen Anstige der Mitgliederzahlen bekannt
Auf seiner Hauptversammlung in Hanau verkündet der ADAC, dass er im letzten Jahr einen Anstieg seiner Mitglieder um 64,18 % verzeichnet hat. Damit stieg die Zahl der Mitglieder im Gau Hessen auf 13.692 Personen. Auf der Hauptversammlung wird der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt und setzt sich wie folgt zusammen: Erster Vorsitzender ist Dr. Karl Rasor (1895–1978), Zweiter ... »Details - 1. Mai 1953: Große Maikundgebung der SPD mit Erich Ollenhauer in Frankfurt
Die Maikundgebung der SPD in der Frankfurter Festhalle mit Erich Ollenhauer (1901–1963) als Hauptredner ist mit 10.000 Besuchern die größte Versammlung ihrer Art seit dem Zweiten Weltkrieg.(MB) ... »Details - 1. Mai 1953: Erste Ausgabe der „Offenbach-Rundschau“
In Offenbach am Main erscheint erstmals die „Offenbach-Rundschau“. Sie wird nach einem Jahr bereits wieder eingestellt.(OV) ... »Details - 3. Mai 1953: Erstes Deutsches Jazz-Festival in Frankfurt
In Frankfurt am Main findet das erste deutsche Jazz-Festival statt, das von Horst Lippmann (1927–1997) zum Jahrestreffen der Deutschen Jazz-Föderation organisiert wurde. Es soll eine Art Leistungsschau der deutschen Jazzmusiker sein und entwickelt sich bald zum wichtigsten deutschen Jazz-Ereignis des Jahres. Heute ist das Deutsche Jazz-Festival die älteste Veranstaltung dieser Art ... »Details - 6. Mai 1953: Landtag verabschiedet Verwaltungsreform und Haushalt
Der Hessische Landtag verabschiedet in seiner Sitzung wichtige Gesetze für das Bundesland. Besonders die Gesetze zur Verwaltungsreform, das Gesetz über die Schaffung des Landeswohlfahrtsverbandes in Hessen und das Gesetz über die Neuordnung des öffentlichen Bank- und Sparkassenwesens stehen im Fokus der Abstimmung. Bei dieser nehmen in namentlicher Abstimmung die Abgeordneten der SPD und des ... »Details - 6. Mai 1953: Dritte Lesung des Haushalts 1953 im Landtag
Im Hessischen Landtag findet die dritte Lesung des Haushaltes für das Rechnungsjahr 1953 statt. Mit den Stimmen der SPD und des BHE, von denen die Hälfte der Fraktion mit Ja stimmen, wird der Haushalt angenommen. CDU und FDP stimmen gegen die Annahme. Die Einnahmen für das Haushaltsjahr liegen bei 1,6 Milliarden DM und die Ausgaben bei 1,64 Milliarden DM geschätzt. Der ordentliche Haushalt ... »Details - 6. Mai 1953: Ministerpräsident Zinn kritisiert im Landtag die Außenpolitik der Bundesrepublik scharf
Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) greift im Landtag die Außenpolitik der Bundesregierung an. Hierbei bezieht er Stellung zu seiner Haltung im Bundesrat, die die Außenpolitik Bonns auf dem Weg zu einem McCarthy-System sieht. Kritisch wertet Zinn, dass über die Fragen der deutschen Wiederbewaffnung noch kein abschließendes Rechtsurteil gefällt wurde, hierfür gab es laut ... »Details - 8. Mai 1953: Hessische Landesbank-Girozentrale gegründet
Die Hessische Landesbank-Girozentrale wird als einziges öffentlich-rechtliches Kreditinstitut und als Staatsbank Hessens per Gesetz gegründet. Sie entsteht aus dem Zusammenschluss der 1940 gegründeten Hessischen Landesbank Darmstadt Girozentrale, der 1840 gegründeten Nassauischen Landesbank Wiesbaden und der 1832 gegründeten Landeskreditkasse zu Kassel. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main ... »Details - 11. Mai 1953: Konstituierung des hessischen Landesverband der Gesamtdeutschen Volkspartei in Frankfurt
In Frankfurt am Main konstituiert sich der Landesverband Hessen der Gesamtdeutschen Volkspartei. Der Hanauer Rechtsanwalt Eisenberg wird zum Ersten, der Darmstädter Pfarrer Herbert Mochalski (1910–1992) zum Zweiten Vorsitzenden bestimmt. Der Bundesvorsitzende der Partei, Gustav Heinemann (1899–1976), widerspricht derweil auf einer Düsseldorfer Kundgebung Unterstellungen, die Partei arbeite ... »Details - 11. Mai 1953: Zinn eröffnet das Sommersemester der Akademie für Kommunalpolitik
Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) eröffnet das Sommersemester der Akademie für Kommunalpolitik. Geführt wird die Akademie von Angehörigen der SPD. In seiner Rede lobt er die Errungenschaften des sozialen Wohnungsbaus. So sei es dem Innenministerium gelungen, die Preise für den Bau einer Wohnung mit 55 Quadratmetern von 16.000 DM auf 11.500 DM zu senken, was der ... »Details - 12. Mai 1953: FDP reicht Feststellungsklage beim Staatsgerichtshof über die Verwaltungsreform ein
Die hessische FDP reicht beim hessischen Staatsgerichtshof Feststellungsklage über das „Gesetz über die Mittelstufe der Verwaltung und den Landeswohlfahrtsverband Hessen“ ein. Dieses Gesetz wurde zuvor vom Landtag verabschiedet, ist aber nach Meinung der FDP nicht mit der hessischen Verfassung zu vereinbaren. Die von der Partei eingereichte Unterlassungsklage gegen die Veröffentlichung des ... »Details - 18. Mai 1953: Staatsempfang für amerikanischen Oberkommissar
Der amerikanische Oberkommissar James Bryant Conant (1893–1978) wird von der hessischen Regierung mit einem Staatsempfang begrüßt. In seiner Rede weist Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) darauf hin, dass das heutige Land Hessen ein Produkt der Entwicklung nach 1945 ist, und das viele alte Traditionen zerstört worden sind. Nichtsdestotrotz erfahre das Land in der letzten ... »Details - 19. Mai 1953: Große Schäden bei Hagel-Unwetter im Odenwald
Ein schweres Unwetter mit taubeneigroßen Hagelkörnern richtet im Landkreis Erbach Schäden in Höhe von über 2,5 Millionen DM an.(OV) ... »Details - 19. Mai 1953: Versammlung des hessischen Gemeindetags in Eltville
An der dritten Versammlung des hessischen Gemeindetags nehmen in Eltville am Rhein rund 300 Delegierte teil. Sie erarbeiten eine Liste mit Wünschen und Forderungen, die dem Hessischen Landtag vorgelegt werden sollen. Die Forderungen beinhalten die Abschaffung der Sonderbehörden in der Verwaltung, die Förderung der Verwaltung leistungsschwacher Gemeinden und die schnelle Vorlage eines hessischen ... »Details - 21. Mai 1953: Hessen bei Bekämpfung der Rinder-Tbc erfolgreich
In Hessen werden bei der Bekämpfung der Rinder-Tbc große Fortschritte erzielt. Das hessische Innenministerium veröffentlicht die Zahlen, die den Erfolg belegen. Am 1. April 1953 waren 28.192 Tiere, das entspricht 3,5 % des hessische Rinderbestands, amtlich Tbc-frei. Im Jahr zuvor waren es zum 15. Juli 1952 nur 0,67 %. Durch die Steigerung können aus den Kreisen Eschwege, Gelnhausen und ... »Details - 27. Mai 1953: Deutsches Industrie-Institut kritisiert hessische Sozialisierung
Das in Köln angesiedelte Deutsche Industrie-Institut greift die hessischen Sozialisierungsmaßnahmen scharf an. Hier gehe es nicht um wirtschaftliche Notwendigkeiten, sondern um dogmatische Bestimmungen seitens der Sozialdemokraten. Auch die jetzt anstehende Verwaltungsreform sei nur ein weiterer Schritt in den groß angelegten Sozialisierungsplänen der Landesregierung.(MB) ... »Details - 29. Mai 1953: Hessischer Rundfunk startet Fernsehprogramm
Der Fernsehsender Feldberg des Hessischen Rundfunks (HR) geht in Betrieb. Erster Höhepunkt des neuen Fernsehzeitalters ist am 2. Juni 1953 die Übertragung der Krönungsfeierlichkeiten für die englische Königin Elisabeth II. (1926–2022) aus London. ... »Details - 29. Mai 1953: Der Fernsehsender des Hessischen Rundfunks auf dem Großen Feldberg nimmt den Betrieb auf
Der Fernsehsender Großer Feldberg des Hessischen Rundfunks (HR) nimmt seinen Betrieb auf. ... »Details - 29. Mai 1953: Land und Kasseler Verkehrsbetriebe erzielen Einigung im Sozialisierungsstreit
Im Sozialisierungsstreit zwischen den Kasseler Verkehrsbetrieben (KVG) und dem Land Hessen ist eine Einigung erzielt worden. Die KVG wird damit auch ihre noch schwebende Verfassungsklage beim Bundesverfassungsgericht zurückziehen. Wie hoch die Entschädigungszahlung des Landes an die KVG ist, ist nicht bekannt. Beide Seiten sehen jedoch von einer Nennung der Summe ab, solange noch nicht alle ... »Details - 31. Mai 1953: Auf dem Hessischen Sparkassentag wird die Gründung einer Gemeinschaftsbank gebilligt
Der Vorsitzende des Hessischen Sparkassentages, Joseph Wagenbach (1900–1980; CDU) teilt auf dem Darmstädter Treffen des selbigen mit, dass die Mitgliederversammlung den zwischen dem Sparkassenverband und der hessischen Landesregierung ausgearbeiteten Plan zur Schaffung einer Gemeinschaftsbank unterstützen. Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) erklärt, dass der Sitz der Bank in ... »Details - Juni 1953: Hessische Tennismeisterschaft in Gießen
In Gießen werden im Juni die hessischen Tennismeister ermittelt. Bei den Herren setzt sich der amtierende Meister Erwin Blenk aus Marburg durch. Bei den Damen kann sich Gacek aus Frankfurt durchsetzen. Veil-Weber und Bobby Schmitt aus Frankfurt sichern sich die Meisterschaft im Doppel.(MB) ... »Details - 2. Juni 1953: Eröffnung der ersten städtischen Kunstausstellung in Offenbach
In der Werkkunstschule in Offenbach am Main eröffnet der Oberbürgermeister der Stadt, Hans Klüber (1902–1981; SPD), die erste städtische Kunstausstellung. Zugleich verkündet die Stadt Offenbach die Absicht, in Trägerschaft des Städtischen Kulturamtes zukünftig regelmäßig Kunstausstellungen zu veranstalten. Die in der Werkkunstschule gezeigten Exponate umfassen einige Lithografien ... »Details - 2. Juni 1953: Landesregierung ruft „Hilfstag Hessen für Kinder aus West-Berlin und der Sowjetzone“ aus
Die Hessische Landesregierung bestimmt den 21. Juni als „Hilfstag Hessen für Kinder aus West-Berlin und der Sowjetzone“. Ziel der Aktion ist es, für die Kinder aus den genannten Regionen Erholungsangebote in Hessen zu organisieren. Zudem sollen vom 21. bis zum 26. Juni Gelder gesammelt werden. Kommunen, Behörden, Parteien und Kirchen sollen den Tag vorbereiten. Eröffnet wird der Tag in ... »Details - 3. Juni 1953: Hessischer Landtag diskutiert Verbesserungsmöglichkeiten des hessischen Sozialprodukts
Der Hessische Landtag beschäftigt sich aufgrund des Antrags der CDU in seiner Sitzung mit dem hessischen Sozialprodukt. Entgegen dem bundesdeutschen Trend fand in Hessen keine Steigerung des Volkseinkommens und des Sozialproduktes statt. In der Debatte verweist Erich Großkopf (1903–1977) auf die Daten des hessischen Finanzministeriums, die diese Entwicklung belegen. Nach Meinung der CDU müsse ... »Details - 3. Juni 1953: Zinn gibt im Landtag Überblick über die Katastrophen-Schäden im Odenwald
Der Hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gibt im Landtag einen Überblick über die Schäden im Katastrophengebiet des Odenwalds. Anlass ist der Antrag der FDP auf weitere und schnelle Hilfe für die betroffenen Regionen dort. Die Infrastruktur im Odenwald, besonders im Landkreis Erbach, ist erheblich beschädigt worden. Nach bisherigen Schätzungen belaufen sich die ... »Details - 7. Juni 1953: Studienkommission berät Ansiedlung eines Aluminiumwerkes in Sontra
Unter Vorsitz des hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD) berät eine Studienkommission die Möglichkeit, in Sontra ein Aluminiumwerk zu errichten. Im Werk soll Aluminium-Elektrolyse sowie die Aluminium-Weiterverarbeitung betrieben werden. Von dieser Ansiedlung verspricht sich die Kommission eine Förderung des nordhessischen Wirtschaftsstandortes. Zudem könne damit ... »Details - 10. Juni 1953: SPD will Kassenärtzliche Vereinigung als Körperschaft des öffentlichen Rechts gründen
Die SPD reicht im Hessischen Landtag einen Initiativgesetzentwurf ein, nach dem die Kassenärztliche Vereinigung Hessen als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Frankfurt am Main gegründet werden soll. Sie soll die Beziehungen zwischen Kassenärzten und den Trägern der öffentlichen Krankenversicherungen regeln. Eine Invaliditäts-, Alters- und Hinterbliebenenversorgung für die ... »Details - 13. Juni 1953: Hessische Tischtennisspieler gewinnen in Gießen den Deutschlandpokal
Im Endspiel um den vom Deutschen Tischtennis-Bund veranstalteten Tischtennis-Deutschlandpokal sichert sich die hessische Auswahl mit einem klaren 5:1-Sieg über die thüringische Tischtennisspieler-Auswahl die Spitzenposition im Mannschaftsvergleich der Landesverbände. Austragungsort des Wettbewerbs ist die mittelhessische Hochschulstadt Gießen. Der Deutschlandpokal wird als ... »Details - 17. Juni 1953: Neues Land- und Forstwirtschaftskammergesetz verabschiedet
Mit den Stimmen der SPD und des BHE verabschiedet der Hessische Landtag ein neues Land- und Forstwirtschaftskammergesetz für Hessen. Die Opposition aus CDU und FDP stimmt gegen das Gesetz.(MB) ... »Details - 17. Juni 1953: Neuer Ausschuss für Heimatvertriebene, Evakuierte und Kriegssachgeschädigte gebilligt
Vom Hessischen Landtag wird einstimmig die Bildung eines neuen Ausschusses für Heimatvertriebene, Evakuierte und Kriegssachgeschädigte beschlossen. Beantragt hatte diesen Ausschuss die SPD.(MB) ... »Details - 17. Juni 1953: Volksaufstand in der DDR – Denkmale in Hessen
In der DDR haben am 17. Juni mehr als eine Million Menschen gegen das SED-Regime und deren Unterdrückungs- und Kontrollmaßnahmen rebelliert. Ausgehend von einem Arbeiteraufstand in der Berliner Stalinallee, der von der sozialistischen Führungsriege ausgebauten „Champs Elysee“ Ost-Berlins, entwickelt sich binnen kurzer Zeit ein Flächenbrand von wütenden Bürgern in Groß- und Kleinstädten ... »Details - Juli 1953: Innenminister verbietet Kundgebungen der KPD unter freiem Himmel
Vom hessischen Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) werden bis auf weiteres Kundgebungen der Kommunistischen Partei unter freiem Himmel verboten.(MB) ... »Details - 1. Juli 1953: Hessen erhält 7,5 Millionen DM Bundesmittel für den Wohnungsbau
Der ehemalige Ministerpräsident Christian Stock (1884–1967) gibt in seiner Funktion als Vorsitzender des Landtagsausschusses für Wiederaufbau und Planung bekannt, dass Hessen 7,5 Millionen DM aus den Bundesmitteln für den Wohnungsbau erhalten hat. Durch Rückflüsse und Restbestände konnte die Summe gar auf zehn Millionen DM erhöht werden. Von den Geldern sind acht Millionen DM für den ... »Details - 1. Juli 1953: Gesetzesänderung zu Gemeindeordnung verabschiedet, CDU kündigt Klage dagegen an
Im Hessischen Landtag wird die Gesetzesänderung zur hessischen Gemeindeordnung verabschiedet. Durch diese werden Wiederwahlen amtierender Bürgermeister und Beigeordneter nur dann rechtsgültig, wenn die Wahlen innerhalb der letzten sechs Monate vor Ablauf der Amtszeit stattfinden. Laut Artikel 2 des Gesetzes werden Wiederwahlen hauptamtlicher Bürgermeistern, Beigeordneter oder Landräten, die ... »Details - 1. Juli 1953: Hessische Rettungsmedaille geschaffen
Der Hessische Landtag verabschiedet ohne Gegenstimmen das Gesetz über die staatliche Anerkennung von Rettungstaten. Zur Anerkennung solcher wird die Hessische Rettungsmedaille aus der Taufe gehoben. Die Auszeichnung soll eine silberne Medaille am Band sein, die an der linken Brust getragen wird.(MB) ... »Details - 1. Juli 1953: Gesetz zur Wiederherstellung der staatsbürgerlichen Gleichheit endgültig abgelehnt
Das von der FDP eingebrachte Gesetz zur Änderung der staatsbürgerlichen Gleichheit wird durch die SPD endgültig abgelehnt und damit auch nicht mehr im Landtag behandelt. Die SPD folgt damit der Ansicht des zuständigen Ausschusses.(MB) ... »Details - 1. Juli 1953: Landtag verabschiedet neue Schulgesetze
Der Hessische Landtag verabschiedet mit den Stimmen der SPD, des BHE und Teilen der FDP das Schulkosten- und das Schulverwaltungsgesetz. Die CDU lehnt die Gesetze ab. Die FDP betont in der Debatte, dass die Partei die Staatshoheit über die Schule voll anerkenne und dass die Partei die christliche Gemeinschaftsschule befürworte. Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) betont gegenüber ... »Details - 2. Juli 1953: Zinn fordert weitere Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau
Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) fordert in einem Schreiben an Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876–1967; CDU), dass Hessen mehr Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau gewährt werden müssen. In den von diesen Geldern gebauten Wohnungen werden die Flüchtlinge aus der DDR untergebracht. Anfang des Jahres hat Hessen 12,7 Millionen DM erhalten, mit denen rund 8.500 ... »Details - 2. Juli 1953: Diskussion um elektrische Züge auf der Bahnstrecke Bayern-Ruhrgebiet
Vom ehemaligen hessischen Finanzminister und derzeitigen Präsidenten der Bundesbahn Werner Hilpert (1897–1957; CDU) werden Pläne zum Einsatz elektrischer Züge auf der Strecke Bayern-Ruhrgebiet dem Landtagsausschusses für Wirtschaft, Planung und Aufbau vorgestellt. Hilpert betont, dass die Einführung der Elektrifizierung der Bahn nur mit dem Ländern gemeinsam umgesetzt werden könne. Die ... »Details - 6. Juli 1953: Zinnkann fordert Großzügigkeit bei Aufenthaltsgewährungen für Bewohner der DDR
Der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) weist per Erlass die Regierungspräsidenten und den Frankfurter Polizeipräsidenten an, bei der Aufenthaltsbewilligung für Bewohner der DDR großzügig zu verfahren.(MB) ... »Details
