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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 24. Mai 1948: Der Gestapo-Kommissar Ernst Richardt, der „Henker von Wiesbaden“, erhält sein Spruchkammer-Urteil
Der in Darmstadt internierte und als „Henker von Wiesbaden“ berüchtigte Gestapo-Beamte Ernst Richardt (geb. 1906) wird von der Spruchkammer in Wiesbaden als Hauptschuldiger (Gruppe 1) eingestuft und zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt. Seine bisherige Internierungszeit wird auf die zu verbüßende Strafe angerechnet; sein Vermögen wird eingezogen. Seine Verantwortlichkeit für Verbrechen ... »Details - 26. Mai 1948: Verabschiedung des Hessischen Betriebsrätegesetzes
Mit den Stimmen von SPD, CDU und KPD verabschiedet der Landtag in Wiesbaden in Umsetzung des Mitbestimmungsartikels der Hessischen Verfassung (Artikel 37) ein Hessisches Betriebsrätegesetz. Zuvor hatte der Länderrat der US-Besatzungszone seine grundsätzliche Zustimmung erteilt und das hessische Kabinett unter Federführung von Arbeitsminister Josef Arndgen ihren Entwurf im August 1947 in den ... »Details - 20. Juni 1948: Einführung der Deutschen Mark im Rahmen der Währungsreform
Im Rahmen einer Währungsreform wird in den drei Westzonen die in Folge des Krieges und Nachkriegselends wertlos gewordene Reichsmark durch die Deutsche Mark ersetzt. Hiermit „erhalten auch die Hessen neues Geld“.0=Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 414. Im Tausch für 40 alte Reichsmark erhalten die Bürger an den Lebensmittelkartenstellen 40 DM „Kopfgeld“. Die ... »Details - 26. Juni 1948: Aufnahme der Luftbrücke zur Versorgung Berlins
Die Westalliierten beginnen das von der Sowjetunion abgeriegelte Westberlin durch eine Luftbrücke zu versorgen, die überwiegend von der Rhein-Main-Air Base in Frankfurt ausgeht, welche „zeitweise zum europäischen Zentralflughafen der US-Truppen erklärt“0=Eiler, Hessen – eine starke Geschichte, Wiesbaden 2005, S. 61 wird. Nachdem die Blockade Berlins nach knapp einem Jahr wieder ... »Details - 1. Juli 1948: Übergabe der „Frankfurter Dokumente“ an die Ministerpräsidenten
Im I.G.-Farben-Haus (Poelzig-Bau) in Frankfurt werden um 11:30 Uhr in einem formellen Akt die sogenannten Frankfurter Dokumente an die Ministerpräsidenten der Länder in den Westzonen übergeben. Damit wird die Gründung der Bundesrepublik Deutschland eingeleitet. Die drei alliierten Militärgouverneure Lucius D. Clay (USA), Brian H. Robertson (Großbritannien) und Pierre Koenig (Frankreich) ... »Details - 3. Juli 1948: Verstärkung der Grenztruppen in der Sowjetisch Besetzten Zone
Auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) werden die nach dem Befehl vom 1. Dezember 1946 aufgestellten Grenztruppen entlang der Grenze der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) verstärkt. Die Aufrüstung der Truppen an der Grenze betrifft nicht nur ihre zahlenmäßige Verstärkung, sondern auch die Verbesserung und Aufstockung des Waffen- und Kraftwagenarsenals. Der ... »Details - 10.-25. Juli 1948: Stadtjubiläum in Gießen
Gießen feiert das 700. Stadtjubiläum. Zur Eröffnung der Festwoche vom 10. bis 25. Juli findet ein Festakt in der Gießener Stadthalle statt. Die Präsidiums-Sitzung des Deutschen Städtetags ist indessen eher kurzfristig nach Gießen verlegt worden. Hier ergreift unter anderem die amtierende Oberbürgermeisterin von Berlin, Louise Schroeder (1887–1957; SPD), das Wort, um für die Wahrung der ... »Details - 13. Juli 1948: Aufenthaltsgenehmigung für den Besuch in der Sowjetischen Besatzungszone
Auf Beschluss der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) ist der Besuch und Verkehr von Bürgern der drei westlichen Besatzungszonen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) nur noch mit Aufenthaltsgenehmigungen möglich, die man bei sowjetzonalen Behörden erhält. Außerdem ist weiterhin ein Interzonenpass erforderlich. ... »Details - 31. Juli - 1. August 1948: Gründung des Nauheimer Kreises
Der Würzburger Historiker und zum konservativen CDU-Flügel gehörende Ulrich Noack (1899–1974) begründet in Bad Nauheim den überparteilichen Nauheimer Gesprächskreis, der für die Neutralität Deutschlands im Systemkonflikt des Kalten Krieges eintritt. ... »Details - 11. August 1948: Genehmigung des hessischen Betriebsrätegesetzes – in entschärfter Form
Ein Kompromiss zwischen Hessens Ministerpräsident Christian Stock (1884–1967) und US-Militärgouverneur Lucius D. Clay (1898–1978) ermöglicht die Genehmigung des im Mai 1948 vom Hessischen Landtag mit breiter Mehrheit verabschiedeten Betriebsrätegesetzes. Den amerikanischen Bedenken gegen das Gesetz, es schränke die unternehmerische Freiheit zu stark ein, wird entsprochen, indem die ... »Details
