Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Hoof, Israelitische Synagogengemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Kassel – heute: Landkreis Kassel

Einwohner: 2000. Juden: 120 [= 6.00 %]. Zensiten: 24.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Bank Kreissparkasse Kassel. Konto Nr. 1148 – 1. Vorsitzender H. Wertheim. 2. Vorsitzender Gust. Gumpert. Schatzmeister H. Wertheim – Lehrer Menko Schirling – Steuer: 90 % Reichseinkommenssteuer.

Synagoge Cörbacher Landstraße – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Chewra Gemilus Chessed, Humanität. Gegründet 1852. Adresse: Vorsitzender Josef Gumpert. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Bestattung. Mitglieder 12.
  • 2. Jüdischer Frauenverein. Gegründet 1925. Adresse: Vorsitzende Frau Felix Goldschmidt. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Bestattung.
Unterricht
  • Israelitische Volksschule. Leiter: M. Schirling. 13 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 174-175.

Empfohlene Zitierweise
„Hoof, Israelitische Synagogengemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/25> (aufgerufen am 24.06.2026).