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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 2000
- 1891: Die Malerin Ottilie W. Roederstein zieht nach Frankfurt
Zu Beginn des Jahres 1891 zieht die Schweizer Malerin Ottilie Wilhelmine Roederstein (1859–1937) zusammen mit ihrer Partnerin, der Ärztin Dr. Elisabeth Winterhalter (1856–1952) von Zürich nach Frankfurt am Main.|Bereits im November desselben Jahres erhielt die in Berlin und Paris ausgebildete Künstlerin die Möglichkeit, sich mit einigen Bildern in einer Ausstellung im Frankfurter ... »Details - 1891: Gründung der „Gail‘schen Dampfziegelei und Thonwaarenfabrik“ in Gießen
1891 gründete der Fabrikant Wilhelm Gail (1854–1925) – seit 1885 Alleininhaber der von seinem Großvater Georg Philipp Gail (1785–1865) gegründeten Gail‘schen Zigarrenfabrik – die „Gail‘sche Dampfziegelei und Thonwaarenfabrik“ am Stadtrand von Gießen. Dafür nutzte er die hohe Qualität des Tonvorkommens im Gießener Becken. Dieser feinkörnige Ton konnte bei Temperaturen bis ... »Details - 1891/92: Der „Verein zur Abwehr des Antisemitismus“
Die antisemitische Bewegung traf in den 1890er Jahren zunehmend auf Widerstand. Führend war der „Verein zur Abwehr des Antisemitismus“, der auf Initiative liberaler Politiker 1890 in Berlin gegründet wurde. Juden wie Christen engagierten sich gleichermaßen in dem Verein. Die wöchentlich erscheinenden „Mittheilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus“ sollte die Mitglieder ... »Details - 1891-1893: Zeitgenössische Erklärungsversuche für den Antisemitismus
Bereits die Zeitgenossen versuchten, Erklärungen für den Erfolg der antisemitischen Bewegung in Nord- und Mittelhessen zu finden. Eine Ursache lag möglicherweise an dem relativ hohen Anteil der Juden an der Bevölkerung. Ein Großteil der jüdischen Bevölkerung im Regierungsbezirk Kassel lebte in Landgemeinden, die häufig eigene Synagogen besaßen damit für die christliche Umgebung sichtbar ... »Details - 1891-1897: Völkerschauen
Schon in der Folge der ersten Entdeckungsreisen im 15. und 16. Jahrhundert wurden Menschen aus fernen Ländern nach Europa gebracht, um sie dem heimischen Publikum zu präsentieren. Fürsten nutzen dieses, um ihren Reichtum zeigen. So ließ Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel (1720–1785) ab 1781 im Bergpark Wilhelmshöhe ein chinesisches Dorf errichten, in dem allerdings Afrikanerinnen ... »Details - 11. Januar 1891: Weinkongress in Wiesbaden
Die Handelskammer in Wiesbaden hat Vertreter deutscher Handelskammern und weiterer wirtschaftlicher Korporationen sowie Fachleute der Weinwirtschaft zu einem Weinkongress am 11. Januar 1891 geladen. Siebzig Teilnehmer waren der Einladung nach Wiesbaden gefolgt. Auf dem Kongress wurde über Zusätze zum Nahrungsmittelgesetz vom 14. Mai 1879 sowie über den Handel mit ausländischen Weinen ... »Details - 20. Februar 1891: Tragisches Unglück bei Frankfurt am Main
Am Abend des 20. Februar 1891 wird auf einem Feld bei Frankfurt am Main durch eine aus rachsüchtigen Motiven ausgeführte Brandstiftung ein Spreuhaufen niedergebrannt, in dem eine Anzahl Obdachloser Unterschlupf gesucht hatten. Zehn der Obdachlosen kommen dabei ums Leben. Der mutmaßliche Brandstifter kann festgenommen werden.(Str) ... »Details - April 1891: Heinrich Salzmann eröffnet eine Textilfabrikation in Bettenhausen
Im April 1891 eröffnet Heinrich Salzmann (1851–1915) eine große Stofffabrikation mit zunächst 60 mechanischen Webstühlen und einer Färberei und Imprägnieranstalt in Bettenhausen bei Kassel. ... »Details - 18. April 1891: Streik der Wagnergehilfen beendet
Ein am 11. April 1891 begonnener Streik von 52 Wagnergehilfen in Frankfurt am Main, von dem 30 Werkstätten betroffen waren, wird nach acht Tagen beendet. Die Arbeiter können ihre Forderung nach einem Minimallohn von 16 Mark pro Woche sowie einer halbstündigen Essenspause durchsetzen.(Str) ... »Details - 28. April 1891: Eröffnung des 25. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Wiesbaden
In Wiesbaden wird um 12 Uhr im großen Sitzungssaal der Regierung der 25. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch folgende Ansprache des stellvertretenden königlichen Landtagskommissars, Regierungspräsident Victor von Tepper-Laski (1844–1905), eröffnet:|Geehrte Herren!Nachdem des Königs Majestät Allergnädigst geruht haben, mich in Stellvertretung des Herrn Ober-Präsidenten ... »Details
