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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
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- 1980
- 1990
- 2000
- 14. Januar 1919: Letzte Kriegsgefangene verlassen Deutschland
Die letzten alliierten Kriegsgefangenen verlassen mehr als zwei Monate nach dem Waffenstillstand Deutschland. ... »Details - 2. Hälfte Februar 1919: Schwierige Ernährungs-und Versorgungslage in Offenbach
Die Stadtverwaltung Offenbach teilt der Bevölkerung mit, dass die rund 65.000 Bürger der Stadt ohne Kartoffeln sind und darauf angewiesen aus Gemeindebeständen auf Wochenkarten versorgt zu werden. Obwohl schon seit Wochen nur 4 Pfund für die Person und Woche ausgegeben werden können, sind infolge mangelnder Zufuhr die Vorräte nahezu erschöpft und es können, so die Meldung des Offenbacher ... »Details - 19. Januar 1919: Wahlergebnisse im Volksstaat Hessen für die Wahlen zur verfassunggebenden Nationalversammlung
Im Volksstaat Hessen entfallen bei den Wahlen zur verfassunggebenden Nationalversammlung 44,3 % der abgegebenen gültigen Stimmen auf die SPD (vier Mandate), 19 % auf die Deutsche Demokratische Partei (zwei), 17 % auf die Deutsche Zentrumspartei (zwei), 11,2 % auf die Deutsche Volkspartei (ein Mandat), 6,6 % auf die Deutschnaionale Volkspartei, die in Hessen unter dem Namen Hessische Volkspartei ... »Details - 19. Januar 1919: Wahlergebnisse zur Nationalversammlung in der Arbeiterstadt Offenbach
In der Arbeiterstadt Offenbach am Main gibt es bei den Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung eine besonders deutliche Mehrheit für die Mehrheits-SPD und die anderen linken und demokratischen Parteien. Die beiden sozialdemokratischen Partei erreichen zusammen 62,1 % der Stimmen, die demokratischen bürgerlichen Partei (DDP und Zentrum) 28,3 %, während die rechten Parteien in Offenbach zusammen ... »Details - 19. Januar 1919: Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung
Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 war die erste reichsweite Wahl, die nach Ausrufung der Republik am 9. November 1918 stattfand. Gegenüber den vorherigen Reichstagswahlen gab zahlreiche Neuerungen. Erstmals kam ein einheitliches Wahlsystem zur Anwendung, mit dem auch Frauen das Wahlrecht erhielten. Zudem wurde das Mindestalter auf 20 Jahre herabgesetzt. Neu war ... »Details - 21. Januar 1919: Einberufung der Deutschen Nationalversammlung
Im Reichsanzeiger wird eine Verordnung der Reichsregierung veröffentlicht, mit der die Mitglieder der am 19. Januar gewählten Verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung für den 6. Februar nach Weimar einberufen werden. Zugleich wird der Staatssekretär des Innern, Dr. Hugo Preuß (1860–1925), durch diese Verordnung „mit den zu diesem Zwecke nötigen Vorbereitungen beauftragt“. ... »Details - 23. Januar 1919: Uraufführung des Sternheim-Stücks „1913“ im Frankfurter Schauspielhaus
Das Bühnenstück „1913“ des sozialkritischen expressionistischen Dramatikers Carl Sternheim (1878–1942) wird im Opern- und Schauspielhaus der Stadt Frankfurt am Main uraufgeführt. „1913“, ein Schauspiel in drei Aufzügen, ist Teil des dreiteiligen Zyklus „aus dem bürgerlichen Heldenleben“ und Fortsetzung der 1911 bzw. 1914 erstmals auf der Bühne gezeigten Komödien „Die Hose“ ... »Details - 26. Januar 1919: Mehrheit für die SPD bei der Wahl im Volksstaat Hessen
Bei den Wahlen zur Volkskammer des ehemaligen Großherzogtums Hessen erhalten: ... »Details - 26. Januar 1919: Zugunglück auf dem Gelände des Frankfurter Osthafens
Auf dem Gelände des Osthafens in Frankfurt am Main kommt es zum Zusammenstoß zweier Züge. Das Unglück fordert ein Menschenleben, 19 Menschen werden verletzt.(OV) ... »Details - 26. Januar 1919: Ergebnisse der Wahl zur Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung in der Provinz Hessen-Nassau
Bei den Wahlen zur Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung ergeben sich in der Provinz Hessen-Nassau folgende Ergebnisse: ... »Details - 26. Januar 1919: Wahl zur verfassunggebenden Volkskammer der Republik Hessen
Neben der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 fanden zu Beginn des Jahres 1919 im gesamten Reich Landtagswahlen statt. Am 26. Januar wurden die Wahlen im Volksstaat Hessen sowie in Preußen abgehalten, am 9. März im Freistaat Waldeck. ... »Details - Ende Januar 1919: Bildung von Freikorps in Hessen
Auch in Hessen beginnt die Anwerbung von Freiwilligen zur Bildung der innerdeutschen Freikorps. Es ist geplant, bei der 25. Division das „Freikorps Hessen“ entstehen zu lassen. Bei jedem Infanterie-Regiment soll ein Bataillon (beim Infanterie-Regiment 117 zwei Bataillone) und bei jedem Kavallerie-Regiment zwei Eskadrons aufgestellt werden. Bei jedem Feldartillerie-Regiment sollen eine ... »Details - Ende April 1919: Hessisches Freikorps wird in die Reichswehr übernommen
Die hessischen Freikorps-Verbände werden in die neugebildete Reichswehr übernommen. Aus den Resten der Regimenter 115 und 118, die in der Provinz Starkenburg stehen, wird das Reichswehr-Infanterie-Regiment 35 gebildet. Die Truppenteile der Regimenter 116, 117 und 168 in Oberhessen und in der neutralen Zone III kommen zum Reichswehr-Infanterie-Regiment 36. Die Kavallerie-Formationen werden dem ... »Details - Ende April 1919 ?: Abbau der Bürgerwehr in Darmstadt
Im Einvernehmen mit dem Stadtoberhaupt (Oberbürgermeister?) in Darmstadt wird die Bürgerwehr, die einen Teil des Wachdienstes in der Stadt übernommen hatte, abgebaut. Truppen der Reichswehr übernehmen die Wache im Schloss.(OV) ... »Details - Ende März 1919: Entsendung der KPD-Funktionäre Levi und Thalheimer nach Frankfurt und Hanau
Nach der Ermordung von Rosa Luxemburg (geb. 1871) und Karl Liebknecht (1871–1919) am 15. Januar 1919 und des KPD-Vorsitzenden Leo Jogiches (geb. 1867) am 10. März 1919 in Berlin entsendet die KPD-Zentrale Paul Levi (1883–1930), der nach dem Tod von Jogiches die Führung der Partei übernommen hat, sowie August Thalheimer (1884–1948) nach Frankfurt am Main, um sie vor dem Wüten der ... »Details - 31. Januar 1919: Proteste gegen Herabsetzung der Kartoffelrationen in Frankfurt
In Frankfurt am Main protestieren mehrere Tausend Arbeiter gegen die behördlich verordnete Herabsetzung der Kartoffelzuteilung, die sich derzeit noch auf drei Pfund pro Kopf und Woche beläuft. Die mangelhafte Versorgung mit Lebensmitteln fordert in der Mainmetropole zwischen 1916 und 1919 nicht weniger als 5.055 Hungertote. Nach einer miserablen Kartoffelernte im Herbst 1916 hatte bereits im ... »Details - Februar - März 1919: Aktivitäten der Freikorps-Truppen in Hessen
Die neu gebildeten Truppen des Freikorps Hessen werden zunächst teilweise im „Grenzschutz“ eingesetzt, das heißt in der Kontrolle der Grenze zwischen dem alliierten Brückenkopf um Koblenz (und Mainz ?) im Westerwald. Hier sind vor allem die beiden Bataillone des Regiments 117 eingesetzt. In der Provinz Starkenburg fällt der Grenzschutz mit dem Sicherheitsdienst in der neutralen Zone ... »Details - 3. Februar 1919: Zugunglück am Ostbahnhof in Offenbach
Auf dem Gelände des Ostbahnhofs in Offenbach am Main stoßen zwei Züge zusammen. Ein Mensch kommt dabei ums Leben, 19 Menschen werden verletzt.(OV) ... »Details - 11. Februar 1919: Auflösung des Volksrats in Darmstadt zugunsten der Volkskammer
Der Hessische Volksrat in Darmstadt löst sich auf. Er überträgt die gesetzgebende Gewalt auf die neugewählte und für den 13. Februar einberufene Volkskammer.|Der Volksrat fasst in seiner letzten Sitzung die Resolution:|Der Volksrat der Republik Hessen löst sich mit dem heutigen Tage auf, um der aus den freien Wahlen hervorgegangenen Volkskammer die gesetzgebende Gewalt zu übergeben.(OV) ... »Details - 11. Februar 1919: Wahl Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten
Die Deutsche Nationalversammlung in Weimar wählt den Sozialdemokraten Friedrich Ebert (1871–1925) zum vorläufigen Reichspräsidenten. Ebert erhält 277 von 379 abgegebenen Stimmen (73,1 %).(OV) ... »Details
