Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
  • 1910
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  • 1990
  • 2000
  1. 24. Mai 1952: Zerstörter Marktplatz in Gießen wiederhergestellt
    In Gießen ist der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Marktplatz wiederhergestellt. Gießen gehört zu jenen deutschen Städten, die außergewöhnlich große Schäden durch alliierte Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg davongetragen haben. Der Zerstörungsgrad der Stadt betrug bei Kriegsende insgesamt 67 %, die Gießener Innenstadt war zu 90 % zerstört.0=Vgl. Ludwig Brake, Neuanfang und Aufbruch: 1945 ... »Details
  2. 26. Mai 1952: Sperrmaßnahmen an der Grenze
    Nach einigen propagandistischen Äußerungen seitens der DDR-Regierung ist eine neue Verordnung bezüglich der Schutzmaßnahmen vor, nach DDR-Deutung, „Agenten, Spionen und Diversanten“0=Mitten in Deutschland, S. 7. getroffen worden. Diese trägt die Überschrift „Maßnahmen an der Demarkationslinie“. Der Ausbau und die Verstärkung der DDR-Grenze zur Ost-Grenze der Bundesrepublik ist das ... »Details
  3. 26. Mai 1952: Kein Strom für Weidenhain
    Durch die von der DDR-Regierung beschlossenen Sperrmaßnahmen an der Grenze ist auch der der Ortsteil von Philippsthal, Weidenhain, betroffen. Da die Gemeinde seit Bestehen ihren Strom aus dem Elektrowerk Vacha und seit letzter Zeit aus dem E-Werk Eisenach (beide Thüringen) bezieht, ist sie nun durch die Maßnahmen des DDR-Regimes von der Stromversorgung getrennt. Gerade die ortsansässige ... »Details
  4. Juni 1952: Hessen protestiert gegen Segelflugsperre im hessisch-thüringischen Grenzgebiet
    Das hessische Wirtschaftsministerium bittet um Überprüfung der vom amerikanischen Zivilluftfahrtamt verfügten Sperre von Segelflügen im hessisch-thüringischen Grenzgebiet. Hessen fordert, dass in dem 48 Kilometer breiten Sperrstreifen zumindest Gleitflüge in 300 Meter Höhe erlaubt werden. Ansonsten sei kein Segelflugsport in diesem Gebiet möglich. Vorgetragen wird der Protest vom ... »Details
  5. Mitte 1952: Demonstration gegen den Entwurf des Betriebsverfassungsgesetzes in Offenbach
    In Offenbach am Main demonstrieren etwa 20.000 Menschen gegen den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines neuen Betriebsverfassungsgesetzes.(OV) ... »Details
  6. 3. Juni 1952: Ausgewiesene aus der DDR im Raum Bad Hersfeld eingetroffen
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) gibt bekannt, dass im Raum Bad Hersfeld in den vorangegangenen Tagen rund dreißig Familien eingetroffen sind, die aus der DDR ausgewiesen worden waren. Die Familienmitglieder sind mehrheitlich in den Kalibergwerken der Wintershall AG beschäftigt und können aufgrund der Sperrung des kleinen Grenzverkehrs nicht mehr in ihre Wohnorte zurück. Es ... »Details
  7. 4. Juni 1952: Pläne zur Verwaltungsreform in Hessen
    Im Zuge der Verwaltungsreform plant die SPD, die Bezirkskammerverbände Kassel und Wiesbaden aufzulösen. Ebenso hat sich die Partei für die Auflösung der Kommunalverbände und der Schaffung einer Gemeinschaftsbank ausgesprochen. Die Regierung soll nun hierfür eine Gesetzesvorlage erarbeiten. Vonseiten des der CDU-Opposition angehörenden Abgeordneten Eduard Trabert (1890–1969) kündigt sich ... »Details
  8. 4. Juni 1952: Gründung der Hessischen Berg- und Hüttenwerke AG in Wetzlar
    In Wetzlar wird die Hessische Berg- und Hüttenwerke AG gegründet. Die AG war mit der aufgrund des alliierten Gesetzes Nr. 27 erforderlichen Zustimmung der Combined Steel Group und der Stahltreuhändervereinigung erfolgt. Die Hessische Landesregierung stimmte der Gründung ebenfalls zu. Bis zum endgültigen Urteil des Hessischen Staatsgerichtshof über alle Fragen, die im Zusammenhang mit Artikel ... »Details
  9. 5. Juni 1952: Auseinandersetzungen über die geplante hessische Verwaltungsreform
    Landeshauptmann Otto Witte (1884–1963), Landesrat Franz Fuchs (1894–1981) und der Betriebsratsvorsitzende Stünkel informieren auf einer vom Betriebsrat einberufenen Betriebsversammlung die Beschäftigten des Wiesbadener Kommunalverbandes über die Ergebnisse ihrer Unterredung mit Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD). Dieser habe versichert, dass es noch keinen endgültigen ... »Details
  10. 6. Juni 1952: Hessische Staatsgerichtshof bestätigt Gültigkeit des Sozialisierungsartikels
    In Wiesbaden urteilt der Hessische Staatsgerichtshof, dass die Überführung der Grundstoffindustrien und des Verkehrswesens aufgrund von Artikel 41 der Hessischen Verfassung rechtsgültig ist. Mit Inkrafttreten der Hessischen Verfassung am 1. Dezember 1946 ist den früheren Eigentümern der Besitz entzogen und sozialisiert worden. Weiter urteilt das Gericht, dass die Einsetzung von Treuhändern, ... »Details
  11. 9. Juni 1952: Alsfelder FDP kritisiert Frankfurter Parteikollegen
    Die Alsfelder FDP kritisiert auf ihrem Parteitag ihre Parteikollegen des Frankfurter Stadtparlaments. Mit Unverständnis reagieren die Mittelhessen auf die Stimmenhaltung der Frankfurter FDP auf einen Änderungsantrag der Geschäftsordnung in Frankfurt, die gegen die Deutsche Partei gerichtet ist. In Alsfeld hätte die Partei gerne ein ablehnendes Stimmverhalten ihrer Parteifreunde gesehen. Der ... »Details
  12. 9. Juni 1952: Ministerpräsident Zinn erneut schwer erkrankt
    Die Staatskanzlei teilt mit, dass Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) erneut schwer an einer Venenentzündung erkrankt ist. Wann er die Amtsgeschäfte wieder aufnehmen kann, ist unklar. Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) vertritt bis dahin den Ministerpräsidenten.(MB) ... »Details
  13. 13. Juni 1952: Zinnkann weist Kritik der Deutschen Partei zurück
    Der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) weist die von der Deutschen Partei vorgebrachte Kritik, es habe Wahlkampfbehinderungen der Partei seitens der SPD in Teilen Hessens gegeben zurück. Die Deutsche Partei (DP) hatte der Frankfurter Polizei vorgeworfen, ihre Parteimitglieder bei Wahlkampfveranstaltungen nicht geschützt zu haben. Zinnkann verweist auf die Aussage des ... »Details
  14. 15. Juni 1952: Stellungnahme des Innenministeriums zu Beschwerden der Deutschen Partei über den HR
    Das hessische Innenministerium veröffentlicht seine Stellungnahme zu den Beschwerden der Deutschen Partei, sie sei in Hessen im Kommunalwahlkampf behindert worden. Die Partei warf dem Hessischen Rundfunk vor, ihr keine Sendezeit eingeräumt zu haben. Das Ministerium verweist darauf, dass der Hessische Rundfunk nicht der Staatsgewalt unterliege, da er eine „Anstalt des öffentlichen Rechts mit ... »Details
  15. 22. Juni 1952: Erstmals nach Kriegsende „Internationaler Großflugtag“ als Besuchertag auf dem Rhein-Main Flughafen
    Zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkriegs veranstalten die zivilen und militärischen Betreiber und Nutzer des Frankfurter Rhein-Main Flughafens in Frankfurt am Main gemeinsam einen „Internationalen Großflugtag“ in Form eines „Tags der offenen Tür“ für das Publikum. ... »Details
  16. 24. Juni 1952: Hessen plant Einrichtung eines Landwirtschaftsministerium
    Aus den veröffentlichten Haushaltsplänen des hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD) geht hervor, dass dieser in Übereinstimmung mit dem Kabinett die Einrichtung eines Landwirtschaftsministerium plant. Bislang ist dieses Sachgebiet noch dem Ministerium für Arbeit, Landwirtschaft und Wirtschaft zugehörig. Der neue Minister soll in Bälde ernannt werden. Der ... »Details
  17. 25. Juni 1952: Landtag erklärt Zonenrandgebiet zum Notstandsgebiet
    Der Hessische Landtag billigt einen Antrag der SPD, das Gebiet entlang der hessischen Grenze nach Thüringen zum Notstandsgebiet zu erklären. Für diese unter den Sperrmaßnahmen leidende Region sollen umfassende Sanierungs- und Förderungsprogramme anlaufen.(MB) ... »Details
  18. 25. Juni 1952: Opposition lehnt Pläne zur Einrichtung eines Landwirtschaftsministerium ab
    Die CDU bringt als Reaktion auf die Vorlage der Regierung, die die Schaffung eines eigenständigen Landwirtschaftsministeriums beinhaltet, eine Antrag ein, der ein solches Ministerium als überflüssig ansieht und daher ablehnt. Begründet wird die Ablehnung damit, dass die wesentliche Arbeit in diesem Themengebiet auf Bundesebene geleistet werde. Auf Länderebene würden die dort getroffenen ... »Details
  19. 25. Juni 1952: Hessen hält vorerst an neuer Speiseeissteuer fest
    Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) erklärt, dass Hessen ungeachtet des Erlasses des Bundesfinanzministers, der die in verschiedenen Bundesländern erlassene Speiseeissteuer als verfassungswidrig ansieht, Hessen an dieser Steuer vorerst festhalten werde. Man werde auf die höchstrichterliche Entscheidung in dieser Frage warten, diese aber nicht selbst einleiten.(MB) ... »Details
  20. 25. Juni 1952: Zweite Haushaltslesung im Landtag
    Im Hessischen Landtag findet die zweite Lesung über den hessischen Haushalt statt. Im Fokus der Debatte steht die von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) beabsichtigte Einrichtung eines Landwirtschaftsministeriums. Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD), Ministerialdirektor Reuss und Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) befürworten die Einrichtung ... »Details
  21. 25. Juni 1952: Erhöhung der Ministerbezüge
    Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) erklärt, dass in Hessen die Ministerbezüge rückwirkend zum 1. Oktober 1951 erhöht werden. Das Jahresgrundgehalt des Ministerpräsidenten, derzeit 28.000 DM, soll um 6.600 DM jährlich erhöht werden. Minister, deren derzeitiges Jahresgrundgehalt bei 22.000 DM liegt, sollen 4.400 DM mehr jährlich erhalten. Zusätzlich erhält der ... »Details
  22. 26. Juni 1952: Abschiedsbesuch des amerikanischen Oberkommissars McCloy in Wiesbaden
    Der amerikanische Oberkommissar John Jay McCloy (1895–1989) hält in Wiesbaden seinen Abschiedsbesuch. Hier äußert er sich zu der Deutschen Frage dahingehend, dass die USA entschlossen sind ihre Rechte in Berlin zu wahren. Zu Zwischenfällen an der Zonen- und Sektorengrenze äußert er, dass man diese nicht übertreiben oder klein reden dürfe, sondern diese realistisch betrachten und ... »Details
  23. 27. Juni 1952: Landtag verabschiedet Haushalt und führt damit auch Landwirtschaftsministerium ein
    Mit den Stimmen der SPD und des Blocks der Heimatvertrieben wird im Hessischen Landtag der Haushalt für das Rechnungsjahr 1952/53 verabschiedet. Insgesamt sind Ausgaben in Höhe von 1.456.743.600 DM vorgesehen. Damit liegt der Fehlbetrag im ordentlichen Haushalt bei 31.728.000 DM. Mit der Annahme des Etats ist zugleich auch ein eigenständiges Landwirtschaftsministerium bewilligt, da dieses ... »Details
  24. 30. Juni 1952: Internationaler Suchdienst bezieht Gebäude in Arolsen
    Der Internationale Suchdienst (ISD), der in den Nachkriegsjahren bei der Suche nach Millionen von Vermissten geholfen hat, bezieht in Arolsen ein neues Dienstgebäude. ... »Details
  25. Juli 1952: Eröffnung des wiederaufgebauten Liebig-Museums in Gießen
    In Gießen wird das wiederaufgebaute Liebig-Museum feierlich eröffnet. Das Museum war 1944 zerstört worden. Zuvor waren jedoch die wertvollen Exponaten in Sicherheit gebracht worden. Im Museum werden diese ausgestellt. So finden sich in den Räumlichkeiten der Fünf-Kugelapparat für chemische Analysen, der Verbrennungsapparat, der Liebigsche Kühler sowie der Apparat zur Herstellung flüssiger ... »Details
  26. 1. Juli 1952: Einrichtung der Staatlichen Lehr-, und Versuchsanstalt für Grünlandwirtschaft und Futterbau im Schloss Eichhof
    Im Jahr 1952 beschließt der Hessische Landtag, den Dienstsitz der am 3. Oktober 1947 ins Leben gerufenen „Hessischen Lehr- und Versuchsanstalt für Grünlandwirtschaft und Futterbau“ von Wehrda im Kreis Hünfeld auf die Domäne des Schlosses Eichhof bei Bad Hersfeld zu verlegen. Das Land Hessen übernimmt die Domäne als Staatliches Versuchsgut zum 1. Juli 1952 und beginnt mit den ... »Details
  27. 5. Juli 1952: Der Vorsitzende des Landesverbands der CDU in Hessen, Werner Hilpert, legt sein Amt nieder
    Der Christdemokrat Werner Hilpert (1897–1957) legt auf dem CDU-Landesparteitag in Limburg sein Amt als Vorsitzender des CDU-Landesverbands Hessen nieder. Der unmittelbar nach Kriegsende aus Sachsen zugewanderte und von der amerikanischen Militärregierung zum Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main ernannte ehemalige Zentrumspolitiker gehörte am 15. September ... »Details
  28. 8. Juli 1952: CDU beantragt Prüfung der neuen Gemeinde- und Landkreisordnung durch Staatsgerichtshof
    Die hessische CDU-Landtagsfraktion ruft den Staatsgerichtshof an und verlangt zu prüfen, ob die in der neuen Gemeinde- und Kommunalordnung niedergelegte Befugnis, Polizeiverordnungen zu erlassen, im Einklang mit der kommunalen Selbstverwaltung steht. Sollten die Gemeinden und Kreise die Befugnisse erhalten, so müsste nach Meinung der CDU auch Artikel 137 der hessischen Verfassung geändert ... »Details
  29. 10. Juli 1952: Hessischer Landtag vergibt Mittel für Sozialen Wohnungsbau
    Die zweite Rate, rund 19 Millionen DM, der Mittel für den Sozialen Wohnungsbau werden vom Landesplanungsausschuss freigegeben. Zehn Millionen DM werden für 1408 neue Wohnungen, von denen in Wiesbaden 72, in Darmstadt 96 und in Frankfurt am Main 329 entstehen sollen, veräußert. Der Obertaunuskreis erhält Gelder für 52, der Rheingaukreis für neun, der Landkreis Darmstadt für 18, der ... »Details
  30. 13. Juli 1952: Ministerpräsident Zinn auf SPD-Bezirksparteitag in Kassel
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) tritt auf dem sozialdemokratischen Bezirksparteitag Hessen-Nord in Kassel auf. In seiner Rede verweist er darauf, dass für die SPD sich Verantwortung in der Landesregierung und Opposition in Bonn nicht gegenseitig ausschließen. Vielmehr müsse die Partei zum Wohle des Landes ihre Politik klar und konsequent vertreten, da ihre Landespolitik ... »Details
  31. 16. Juli 1952: Eichberg-Prozess in Wiesbaden
    In Wiesbaden beginnen die Verhandlungen im Eichberg-Prozess. Hierbei stehen die beiden freien Journalisten Sievers (Pressefotograf) und Heinze-Mansfeld unter Anklage. Beide waren Hinweisen auf Missständen in der Landesheilanstalt Eichberg nachgegangen. So soll die Leitung des Eichbergs Patienten als billige Arbeitskräfte eingesetzt haben, obwohl diese bereits hätten entlassen werden müssen. ... »Details
  32. 17. Juli 1952: Zinn und Zinnkann beim Bundesamt für Verfassungsschutz
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) trifft sich mit dem Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz Dr. Otto John (1909–1997). An diesem Treffen nimmt teilweise auch Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) teil. Gegenstand des Treffens ist der Umgang mit dem ehemaligen Agenten Hans-Konrad Schmeißer (1919–1966). Dieser hatte nicht nur für den ... »Details
  33. 21. Juli 1952: Gespräch Zinnkanns mit dem Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz
    Der Hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) trifft sich in Wiesbaden zu einer Unterredung mit dem Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Otto John (1909–1997). Inhalt des Gesprächs ist der Fall Schmeißer. Im Fokus steht die Berichterstattung des SPIEGELs, der Vorwürfe gegen Adenauer und Ministerialdirektor Blankenhorn erhoben hatte. Der Leiter des Bundesamts ... »Details
  34. 26. Juli 1952: Neue Sendemasten des Hessischen Rundfunks auf dem Hohen Meißner
    Der Hessische Rundfunk weiht seine neuen Sendeanlagen auf dem 753 Meter hohen Hohen Meißner ein. Sie sollen nicht nur den Empfang in Nordhessen verbessern, sondern auch ein „Bollwerk“ gegen die Sender der DDR sein. HR-Intendant Eberhard Beckmann (1905–1962) sagt anlässlich der Inbetriebnahme: „Wir wünschen, daß auch drüben die Stimme der Freiheit gehört werden kann.“0=Zitiert nach ... »Details
  35. 27. Juli 1952: Frankfurter Leichtathlet gewinnt Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen
    Der mehrfache Deutsche Meister im 800-Meter-Lauf, Heinz Ulzheimer (1925–2016) von Eintracht Frankfurt gewinnt bei den Olympischen Sommerspielen in Helsinki zwei Bronzemedaillen. ... »Details
  36. 28. Juli 1952: Hessische Arbeitgeber protestieren gegen Änderungspläne des Betriebsverfassungsgesetz
    Die Vereinigung der hessischen Arbeitgeber protestiert bei Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gegen Änderungspläne Hessens im Bundesrat beim neuen Betriebsverfassungsgesetz, das vom Bundestag angenommen worden ist. Inhaltlich seien die Vorschläge Wiesbadens, so die Vereinigung, zu dicht an denen der Gewerkschaften: „Wir stellen vor allem aber mit größtem Befremden fest, ... »Details
  37. 29. Juli 1952: Entlassung des Chemiewerks Homburg in Frankfurt aus der alliierten Kontrolle
    Das Chemiewerk Homburg in Frankfurt am Main, das zum I.G.-Farben-Vermögen gehört, wird aus der alliierten Kontrolle entlassen. Das Werk wird von der Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt AG (Degussa) in Frankfurt übernommen werden.(OV) ... »Details
  38. 29. Juli 1952: Hessen stimmt Änderungen des Betriebsverfassungsgesetzes im Bundesrat zu
    Hessen wird im Bundesrat den Abänderungen des Betriebsverfassungsgesetzes, die im Bundesratsausschusses für Arbeit und Sozialpolitik erarbeitet worden sind, sowie der Anrufung des Vermittlungsausschusses zustimmen. Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973; SPD) betont, dass die hessische Regierung Artikel 37 der hessischen Verfassung und der vom Hessischen Landtag beschlossenen ... »Details
  39. 31. Juli 1952: Hessen sperrt Grenze zur DDR für Bauern
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) ordnet an, dass Bauern aus der DDR ihre in Hessen gelegenen Felder nicht mehr begehen dürfen. Damit reagiert die Landesregierung auf Verhaftungen hessischer Bauern in Thüringen. Ungeachtet eines Abkommens hessischer und thüringischer Landräte, dass die Betretung erlaubte, waren die Bauern aus Hessen verhaftet worden. Wenn die DDR von dieser ... »Details
  40. 8. August 1952: Verfassungsbeschwerde hessischer Betriebe gegen Urteil zu Artikel 41
    Die Buderusschen Eisenwerke, die Stahlwerke Röchling-Buderus AG, beide aus Wetzlar, die Burger Eisenwerke GmbH, aus Burg im Dillkreis, und die Zeche Ronneberg in Homberg (Efze)/Kassel schließen sich der Verfassungsbeschwerde der Kasseler Verkehrsbetriebe gegen das Urteil des Staatsgerichtshof über Artikel 41 an. Kernargument der Klage ist die Rechtsauffassung, dass die Sozialisierungsartikel ... »Details