Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 13. Juni 1953: Hessische Tischtennisspieler gewinnen in Gießen den Deutschlandpokal
    Im Endspiel um den vom Deutschen Tischtennis-Bund veranstalteten Tischtennis-Deutschlandpokal sichert sich die hessische Auswahl mit einem klaren 5:1-Sieg über die thüringische Tischtennisspieler-Auswahl die Spitzenposition im Mannschaftsvergleich der Landesverbände. Austragungsort des Wettbewerbs ist die mittelhessische Hochschulstadt Gießen. Der Deutschlandpokal wird als ... »Details
  2. 17. Juni 1953: Neues Land- und Forstwirtschaftskammergesetz verabschiedet
    Mit den Stimmen der SPD und des BHE verabschiedet der Hessische Landtag ein neues Land- und Forstwirtschaftskammergesetz für Hessen. Die Opposition aus CDU und FDP stimmt gegen das Gesetz.(MB) ... »Details
  3. 17. Juni 1953: Neuer Ausschuss für Heimatvertriebene, Evakuierte und Kriegssachgeschädigte gebilligt
    Vom Hessischen Landtag wird einstimmig die Bildung eines neuen Ausschusses für Heimatvertriebene, Evakuierte und Kriegssachgeschädigte beschlossen. Beantragt hatte diesen Ausschuss die SPD.(MB) ... »Details
  4. 17. Juni 1953: Volksaufstand in der DDR – Denkmale in Hessen
    In der DDR haben am 17. Juni mehr als eine Million Menschen gegen das SED-Regime und deren Unterdrückungs- und Kontrollmaßnahmen rebelliert. Ausgehend von einem Arbeiteraufstand in der Berliner Stalinallee, der von der sozialistischen Führungsriege ausgebauten „Champs Elysee“ Ost-Berlins, entwickelt sich binnen kurzer Zeit ein Flächenbrand von wütenden Bürgern in Groß- und Kleinstädten ... »Details
  5. Juli 1953: Innenminister verbietet Kundgebungen der KPD unter freiem Himmel
    Vom hessischen Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) werden bis auf weiteres Kundgebungen der Kommunistischen Partei unter freiem Himmel verboten.(MB) ... »Details
  6. 1. Juli 1953: Hessen erhält 7,5 Millionen DM Bundesmittel für den Wohnungsbau
    Der ehemalige Ministerpräsident Christian Stock (1884–1967) gibt in seiner Funktion als Vorsitzender des Landtagsausschusses für Wiederaufbau und Planung bekannt, dass Hessen 7,5 Millionen DM aus den Bundesmitteln für den Wohnungsbau erhalten hat. Durch Rückflüsse und Restbestände konnte die Summe gar auf zehn Millionen DM erhöht werden. Von den Geldern sind acht Millionen DM für den ... »Details
  7. 1. Juli 1953: Gesetzesänderung zu Gemeindeordnung verabschiedet, CDU kündigt Klage dagegen an
    Im Hessischen Landtag wird die Gesetzesänderung zur hessischen Gemeindeordnung verabschiedet. Durch diese werden Wiederwahlen amtierender Bürgermeister und Beigeordneter nur dann rechtsgültig, wenn die Wahlen innerhalb der letzten sechs Monate vor Ablauf der Amtszeit stattfinden. Laut Artikel 2 des Gesetzes werden Wiederwahlen hauptamtlicher Bürgermeistern, Beigeordneter oder Landräten, die ... »Details
  8. 1. Juli 1953: Hessische Rettungsmedaille geschaffen
    Der Hessische Landtag verabschiedet ohne Gegenstimmen das Gesetz über die staatliche Anerkennung von Rettungstaten. Zur Anerkennung solcher wird die Hessische Rettungsmedaille aus der Taufe gehoben. Die Auszeichnung soll eine silberne Medaille am Band sein, die an der linken Brust getragen wird.(MB) ... »Details
  9. 1. Juli 1953: Gesetz zur Wiederherstellung der staatsbürgerlichen Gleichheit endgültig abgelehnt
    Das von der FDP eingebrachte Gesetz zur Änderung der staatsbürgerlichen Gleichheit wird durch die SPD endgültig abgelehnt und damit auch nicht mehr im Landtag behandelt. Die SPD folgt damit der Ansicht des zuständigen Ausschusses.(MB) ... »Details
  10. 1. Juli 1953: Landtag verabschiedet neue Schulgesetze
    Der Hessische Landtag verabschiedet mit den Stimmen der SPD, des BHE und Teilen der FDP das Schulkosten- und das Schulverwaltungsgesetz. Die CDU lehnt die Gesetze ab. Die FDP betont in der Debatte, dass die Partei die Staatshoheit über die Schule voll anerkenne und dass die Partei die christliche Gemeinschaftsschule befürworte. Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) betont gegenüber ... »Details
  11. 2. Juli 1953: Zinn fordert weitere Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) fordert in einem Schreiben an Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876–1967; CDU), dass Hessen mehr Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau gewährt werden müssen. In den von diesen Geldern gebauten Wohnungen werden die Flüchtlinge aus der DDR untergebracht. Anfang des Jahres hat Hessen 12,7 Millionen DM erhalten, mit denen rund 8.500 ... »Details
  12. 2. Juli 1953: Diskussion um elektrische Züge auf der Bahnstrecke Bayern-Ruhrgebiet
    Vom ehemaligen hessischen Finanzminister und derzeitigen Präsidenten der Bundesbahn Werner Hilpert (1897–1957; CDU) werden Pläne zum Einsatz elektrischer Züge auf der Strecke Bayern-Ruhrgebiet dem Landtagsausschusses für Wirtschaft, Planung und Aufbau vorgestellt. Hilpert betont, dass die Einführung der Elektrifizierung der Bahn nur mit dem Ländern gemeinsam umgesetzt werden könne. Die ... »Details
  13. 6. Juli 1953: Zinnkann fordert Großzügigkeit bei Aufenthaltsgewährungen für Bewohner der DDR
    Der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) weist per Erlass die Regierungspräsidenten und den Frankfurter Polizeipräsidenten an, bei der Aufenthaltsbewilligung für Bewohner der DDR großzügig zu verfahren.(MB) ... »Details
  14. 14. Juli 1953: Schulstreit in Holzhausen beschäftigt Regierungspräsidium
    Der Holzhausener Schulstreit beschäftigt das Regierungspräsidium Kassel. Hintergrund ist die Weigerung der Holzhausener Schule, die Kinder der letzten beiden Schuljahrgänge auf die zweiklassige Volksschule nach Laisa zu schicken. Dies war von Schulrat Frankenberg angeordnet worden. Einen Tag nach Beginn der Sommerferien suchen nun der Kasseler Regierungspräsident, der Frankenberger Landrat ... »Details
  15. 19. Juli 1953: Motorrad-Rennen „Rund um Schotten“
    Mit den Rennen „Rund um Schotten (Vogelsberg)“ wird gleichzeitig der als Weltmeisterschaftslauf für Motorräder gewertete Große Preis von Deutschland ausgetragen. Sieger in der Klasse bis 500 ccm wird Walter Zeller (1927–1995) auf BMW. Die 250 ccm gewinnt Werner Haas auf NSU. Zehntausende säumen den malerisch gelegenen, gut 16 Kilometer langen Schottenring, um diesen ... »Details
  16. 19. Juli 1953: Landesparteitag der CDU in Fulda
    Auf dem Landesparteitag der CDU in Fulda bringt sich die Partei für die kommende Bundestagswahl in Stellung. So wird die Landesliste von Konrad Adenauer (1876–1967), Heinrich von Brentano (1904–1964), Elisabeth Schwarzhaupt (1901–1986) und dem Vorsitzenden der Jungen Union Hessen, Willy Massoth (1911–1978), angeführt. Der Landesparteitag lehnt eine Blockbildung sowie ein Wahlabkommen mit ... »Details
  17. 19. Juli 1953: Wahlkampfrede des Bundestagspräsidenten Ehlers in Marburg
    In Marburg hält Bundestagspräsident Hermann Ehlers (1904–1954; CDU) eine Wahlkampfrede. Während dieser mahnt er, dass auch im Wahlkampf die demokratischen Gepflogenheiten eingehalten werden müssen. Die Parteien sollten ihren Wahlkampf allein durch überzeugenden Argumente führen, nicht aber durch Methoden wie sie kürzlich in Frankfurt angewandt worden sind.(MB) ... »Details
  18. 19. Juli 1953: Zinn greift auf Landesdelegierten Konferenz in Gießen den Wahlkampf der Bonner Regierung an
    Auf der Landesdelegiertenkonferenz der SPD in Gießen greift Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) den Wahlkampf Bonns scharf an. Die Bonner Regierung habe sich gegen einen „Judaslohn“ an die Industrie verkauft. Zinn mahnt die Gefahr „einer plutokratische Sozialordnung“. Zudem gibt er zu bedenken, dass die gute Lage der Arbeiterschaft jederzeit von einer Krise beendet werden ... »Details
  19. 21. Juli 1953: Landesvorstand der Deutschen Partei gibt in Frankfurt Parteiausschluss bekannt
    Der Landesvorstand der Deutschen Partei Hessen gibt in Frankfurt am Main den Parteiausschluss von zwölf bisherigen Parteimitgliedern bekannt. Die Mitglieder stammen aus den Kreisen Frankfurt am Main, Offenbach, Friedberg, Usingen und Gießen. Unter diesen sind auch der Ehrenvorsitzende der Deutschen Partei in Hessen, Bundestagsabgeordneter Heinrich Leuchtgens (1876–1959), und der Frankfurter ... »Details
  20. 21. Juli 1953: Vorsitzender der Jungen Union greift Zinn auf Kungebung in Frankfurt verbal an
    Auf einer Kundgebung der Christlichen Jugend Frankfurts greift der Vorsitzende der Jungen Union Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) an. Zinn habe sich durch seine Worte während einer Kundgebung in Heuchelheim „der deutsche Arbeiter wolle weder unter Grotewohl noch unter Adenauer leben eine unverschämte Gleichstellung Dr. Adenauers mit dem aus der Sozialdemokratischen Partei ... »Details
  21. 21. Juli 1953: Studentische Tumulte bei Wahlkundgebung des Bundes der Deutschen in Marburg
    In Marburg kommt es auf einer Wahlkundgebung zu studentischen Tumulten. Rund 300 Studenten unterschiedlichster politischer Richtung fordern den Abbruch der Veranstaltung. Anlass dieser Forderung ist die Rede des Professors Georg Herrmann, der den 17. Juni als einen „Ausdruck der deutschen Not“ bezeichnet. Herrmann spricht sich gegen die Inszenierung des Tages als „Heldentag“ und den ... »Details
  22. 21. Juli 1953: Deutsche Universitäten erhalten künftig keine amerikanischen Gelder mehr
    In Gießen erklärt der amerikanische Botschafter Conant, dass die deutschen Hochschulen keine Gelder aus Amerika mehr erhalten werden. Conant begründet die neue amerikanische Politik mit dem Verweise darauf, dass das Oberkommissariat, das beim Wiederaufbau helfen sollte, nun in eine Botschaft umgewandelt werden soll.(MB) ... »Details
  23. 23. Juli 1953: Landesvorsitzender der FDP greift auf Pressekonferenz Ministerpräsident Zinn an
    Der Landesvorsitzende der FDP August Martin Euler (1908–1966) empfiehlt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) häufigere Besuche in den Flüchtlingslagern der West-Berliner Bewohner, um dort die Stimmung der Bevölkerung und ihre Haltung zur Politik der SPD kennenzulernen. Wenn er dieses getan habe, werde er nicht mehr derartige Äußerungen wie auf der Heuchelheimer ... »Details
  24. 23. Juli 1953: Zinnkann untersagt Wahlkampfreden des Ex-Vorsitzenden der Sozialistischen Reichspartei
    Geplante Wahlreden in Frankfurt am Main und Kassel des ehemaligen Vorsitzenden der Sozialistischen Reichspartei, Dr. Fritz Dorls (1910–1995), werden von Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) untersagt. Dorls wollte in den Städten auf Versammlungen der „Deutschen Aufbauvereinigung“ sprechen.(MB) ... »Details
  25. 23. Juli 1953: Sozialdemokratischer Landtagsfraktionsvorsitzender verteidigt Zinn gegen FDP-Angriffe
    Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Heinrich Schneider (1905–1980) verteidigt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) gegen die Angriffe des FDP-Bundestagsabgeordneten August Martin Euler (1908–1966). Dieser hatte von einer adenauerfreundlichen Stimmung in der Arbeiterschaft Mitteldeutschlands gesprochen. Schneider verneint, dass dies die wahre Stimmung innerhalb der ... »Details
  26. 24. Juli 1953: Derichsweiler tritt aus der Deutschen Partei aus
    Das Vorstandsmitglied Albert Derichsweiler (1909–1997) gibt bekannt, dass er aus der Deutschen Partei austritt. Derichsweiler begründet seinen Schritt mit der Weigerung seiner Partei Wahlabsprachen zu treffen. Mit dieser Weigerung schade die Partei den „antimarxistischen Kräften“. Zudem kritisiert Derichsweiler die inhaltliche und personelle Ausrichtung der Partei in Hessen. Unmittelbar ... »Details
  27. 24. Juli 1953: Innenministerium legt Untersuchungsbericht über „Bund Deutscher Jugend“ vor
    Das hessische Innenministerium legt den Untersuchungsbericht über den aufgelösten „Bund Deutscher Jugend“ vor. Ausgearbeitet wurde der Bericht vom Unterausschuss des Bundestagsausschusses zum Schutz der Verfassung. Den Vorsitz führte der sozialdemokratische Professor Ludwig Bergsträsser (1883–1960). Der Ausschuss kam bei einer Stimmenthaltung zu einem abschließenden Urteil über den ... »Details
  28. 25. Juli 1953: Außerordentliche Delegiertenkonferenz des „Bundes der Deutschen“ in Frankfurt
    Der „Bund der Deutschen“ hält in Frankfurt am Main eine außerordentliche Delegiertenkonferenz ab, um die Beschlüsse die der Bund, die „Gesamtdeutsche Volkspartei“ und die „Freie Soziale Union in Mannheim“ gefasst haben, zu beraten. Dass Hans Josef Bücker aus dem Bund ausgetreten sei, wird auf der Konferenz verneint, da dieser niemals Mitglied des Bundes gewesen ist. Dieser sei auch ... »Details
  29. 25. Juli 1953: General von Manteuffel tritt auf FDP-Wahlversammlung in Wiesbaden auf
    Auf einer Wahlversammlung der FDP in Wiesbaden tritt General Hasso von Manteuffel (1897–1978) auf. Er plädiert dafür, dass sich auch in Deutschland ehemalige Berufssoldaten politisch betätigen dürfen. Hierbei dürfe es aber nicht dazu kommen, dass das politische Leben durch das Militärische dominiert werde.(MB) ... »Details
  30. 26. Juli 1953: Leuchtgens erklärt Austritt aus der Deutschen Partei
    Heinrich Leuchtgens (1876–1959), Mitglied des Landesvorstandes der Deutschen Partei in Hessen, erklärt in Friedberg seinen Austritt aus der Deutschen Partei. Leuchtgens sieht die Deutsche Partei tief gespalten und auf den Weg in den Neofaschismus, wie er deutlich zum Ausdruck bringt: „Ich bin der Auffassung, daß die hessische DP unter Führung von Fuchs, Dr. Schranz und Wollner ... »Details
  31. 27. Juli 1953: Landeskonferenz der Deutschen Partei in Frankfurt
    Die Deutsche Partei wählt auf ihrer Landeskonferenz in Frankfurt am Main die Kandidaten für die Landeslisten. Der frühere Offenbacher Bürgermeister Helmuth Schranz (1897–1968), zur Zeit Landesvorsitzender, geht als Spitzenkandidat aus der Wahl der 150 Delegierten hervor.(MB) ... »Details
  32. 27. Juli 1953: Hessens FDP weist Vorwürfe der Deutschen Partei zurück
    Der Vorsitzende der FDP Hessen, August Martin Euler (1908–1966), gibt folgende Erklärung zu der in der Krise steckenden Deutschen Partei ab: ... »Details
  33. 29. Juli 1953: Konflikt zwischen FDP und SPD wegen Rede Zinns in Heuchelheim
    Die FDP beantragt die Einberufung des Hessischen Landtags zu einer Feriensondersitzung. In dieser Sitzung soll die in Heuchelheim auf der Landesdelegiertenkonferenz der SPD gehaltene Rede von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) Gegenstand der Debatte sein. Allerdings scheitert der Antrag der FDP, da die erforderliche Mehrheit zur Annahme nicht zustande kommt. Die FDP sucht nun bei ... »Details
  34. August 1953: Ruderwettbewerb in Frankfurt
    Beim 57. Frankfurter Stadtachterennen siegt überraschend die Renngemeinschaft Griesheim-Nied vor Oberrad. Auf weiteren Plätzen liegen die Germanen und Borussia. Beim Stadtfrauenvierer setzt sich die Mannschaft der FRV 65 gegen Freiweg und Nassovia Höchst durch. Den Jugendachter sowie den Altherrenachter gewinnt die RG Germania.(MB) ... »Details
  35. August 1953: Ruderwettbewerb in Offenbach
    Beim 31. Offenbacher Stadtachterwettrudern siegt überraschend die Mspv. Bürgel über den Titelverteidiger RV Hellas. Den dritten Platz sichert sich Wiking 03, dessen Mannschaft sich allerdings im Stadtjugendviererrennen vor Bürgel durchsetzt.(MB) ... »Details
  36. August 1953: Hessen bewilligt Gelder für Dorfgemeinschaftshäuser
    Bislang sind vom hessischen Landtag Gelder in Höhe von 2,5 Millionen Mark bewilligt, die als Zuschüsse für den Bau von Dorfgemeinschaftshäusern in Hessen verwendet werden sollen.(MB) ... »Details
  37. 3. August 1953: Kreisgeschäftsführer tritt von der Deutschen Partei zur FDP über
    Der Kreisgeschäftsführer der FDP aus Erbach im Odenwald, Hans Joachim Radestock, tritt aus der Partei aus und in die Deutsche Partei ein, wie der Landesvorstand bekannt gibt. Als Grund für den Übertritt gibt Radestock die „pflaumenweichen Haltung der Freien Demokratischen Partei“ an.(MB) ... »Details
  38. 3. August 1953: Wahlabkommen zwischen Deutscher Reichspartei und Nationaldemokratischer Partei
    Zwischen der Deutschen Reichspartei (Reichsblock) und der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands wird von den hessischen Landesvorständen der beiden Parteien ein Wahlabkommen für die Bundestagswahl vereinbart.(MB) ... »Details
  39. 4. August 1953: Heuchelheimer Rede Zinns sorgt weiter für Aufruhr
    Die Landtagsfraktion der CDU beschäftigt sich mit der Rede von Georg August Zinn (1901–1976; SPD), die dieser in Heuchelheim gehalten hat. Für die CDU steht diese Rede in einer Reihe von Reden des Ministerpräsidenten, die dem Ansehen der Bundesrepublik und der hessischen Wirtschaft Schaden zufüge. Allerdings nimmt die CDU Abstand von der Abhaltung einer Sondersitzung des Landtages wegen der ... »Details
  40. 5. August 1953: Landkreise erhalten Gelder zur Beseitigung von Unwetterschäden
    Vom hessischen Kabinett wird beschlossen, dass der Landkreis Bergstraße zur Beseitigung von Unwetterschäden als erste Rate 224.000 DM erhalten wird. Auch der Landkreis Fritzlar-Homberg wird durch das Landwirtschaftsministerium Hilfsgelder zur Beseitigung von Unwetterschäden erhalten.(MB) ... »Details
  41. 8. - 9. August 1953: Marburger TC Herren gewinnen Tennis-Mannschaftstitel in Darmstadt
    Der Marburger TC gewinnt in Darmstadt den hessischen Tennis-Mannschaftstitel. Blenk, Gertitschke, Philipp, Fiege, Bohn und Röhn setzen sich mit 8:1 gegen den Titelverteidiger TEC Darmstadt durch. Platz drei sicherte sich der TC Palmengarten mit einem 6:3 Sieg über Fulda.(MB) ... »Details
  42. 8. - 9. August 1953: Wiesbadener THC Damen gewinnen Tennis-Mannschaftsmeisterschaft in Wiesbaden
    Die Damen des Wiesbadener THC gewinnen vor heimischer Kulisse die hessische Mannschaftsmeisterschaft im Tennis. Sie setzen sich mit 4:1 gegen den SC Frankfurt 1880 durch. Den dritten Platz sichert sich der KSV Hessen-Kassel mit einem 4:1 gegen Forsthausstraße Frankfurt(MB) ... »Details
  43. 9. August 1953: Einweihung des neuerbauten Dorfgemeinschaftshauses in der Gemeinde Ronshausen
    In der rund 2.400 Einwohner zählenden nordosthessischen Gemeinde Ronshausen wird in Anwesenheit des hessischen Staatsministers für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr Heinrich Fischer (1895–1973; SPD) das neuerrichtete Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. Es ist neben dem großen Gemeinschaftsraum mit einer Gemeinschaftswaschanlage, einer Gesundheitsstation, Bädern, einer Mosterei und als ... »Details
  44. 11. August 1953: Günther Draub tritt aus BHE aus
    Der bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende des BHE im Hessischen Landtag, Günther Draub (1902–1957), tritt aus dem Bund der Heimatlosen und Entrechteten aus.(MB) ... »Details
  45. 13. August 1953: Landesverband des BHE stellt in Frankfurt Landesliste auf
    Der hessische Landesverband des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten stellt auf seiner Delegiertentagung in Frankfurt am Main die Landesliste für die kommende Bundestagswahl auf. Auf Platz 1 steht der Fraktionsvorsitzende Fritz Czermak (1894–1966), der betont, dass der BHE in allen Wahlkreisen mit eigenen Kandidaten antreten und keine Wahlabsprachen mit anderen Parteien vereinbaren ... »Details
  46. 13. August 1953: Hessische Polizei verhindert Verhaftung Deutscher durch französische Militärpolizei
    Die Verhaftung eines deutschen Staatsangehörigen in Wiesbaden-Kostheim durch die französische Militärpolizei wird von der hessischen Polizei verhindert. Den Haftbefehl hatte das französische Militärtribunal in Landau angeordnet, ohne allerdings die amerikanischen Besatzungsbehörden oder die hessische Regierung davon in Kenntnis zu setzen. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; ... »Details
  47. 14. August 1953: Innenminister erlässt Redeverbot für Kandidaten der DRP
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) erlässt ein Redeverbot für den Kandidaten der Deutschen Reichspartei für die Bundestagswahl. Das Verbot gilt hessenweit für Dr. Werner Naumann (1909–1982), da dieser mit seinem Wahlkampfauftritten Empörung bei der verfassungstreuen Bevölkerung hervorrufen könnte. Für den 3. September war ein Rede Naumanns in Wiesbaden angesetzt.(MB) ... »Details
  48. 15. August 1953: Stellungnahme von Ministerpräsident Zinn zum Volksaufstand in der DDR
    In einer Rede auf einer Landesdelegiertenkonferenz der SPD in Heuchelheim bei Gießen drückt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) seine tiefe Betroffenheit über die Niederschlagung des Volksaufstands in der DDR am 17. Juni aus.(OV) ... »Details
  49. 15. - 17. August 1953: Festliche Einweihung des neuerbauten Dorfgemeinschaftshauses in der Gemeinde Mittelbuchen
    Die nur wenige Kilometer nordwestlich von Hanau gelegenen Gemeinde Mittelbuchen weiht ihr neu errichtetes Dorfgemeinschaftshaus mit einem dreitägigen Fest ein. Es ist das erste in Hessen erbaute Dorfgemeinschaftshaus, das mit Mitteln des am 3. April 1952 beschlossenen Programms zur „Sozialen Aufrüstung des Dorfes“ finanziert worden ist. ... »Details
  50. 18. August 1953: Deutsche Reichspartei will gegen Redeverbot klagen
    Die Deutsche Reichspartei wird gegen das in Hessen verhängte Redeverbot gegen Dr. Werner Naumann (1909–1982) Klage beim beim hessische Staatsgerichtshof einreichen, wie der Zweite Vorsitzende der Partei Adolf von Thadden (1921–1996) verlauten lässt.(MB) ... »Details