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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
- 1900
- 1910
- 1920
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- 1940
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- 1960
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- 1980
- 1990
- 2000
- 22. August 1948: 1. Deutsches Turnfest nach dem Krieg in Frankfurt
In Frankfurt am Main endet das 1. Deutsche Turnfest nach Kriegsende, zu dem rund 4.000 Turner zusammenkamen. Im Mittelpunkt stand die Förderung des Nachwuchses. Zur Unterbringung der Teilnehmenden wurden im Stadtwald Zelte aufgestellt, die rund 1.000 Menschen einen Schlafplatz boten. Frankfurts Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) erinnerte anlässlich des Turnfests „an die ... »Details - 1. September 1948: Ministerpräsident Stock eröffnet Parlamentarischen Rat in Bonn
Der hessische Ministerpräsident Christian Stock (1884–1967) eröffnet in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz im Museum Koenig in Bonn die Beratungen des Parlamentarischen Rats. In seiner Ansprache weist er auf eine Veränderung des Verhältnisses zwischen Besatzern und Besetzten hin:Wir sind ein von Siegern besetztes Land und haben noch nicht die volle ... »Details - 22. September 1948: Beschluss zur Errichtung des Hessischen Rundfunks
Der Hessische Landtag beschließt mit dem „Gesetz über den Hessischen Rundfunk“ die Errichtung einer Landesrundfunkanstalt als Anstalt des öffentlichen Rechts. Nachdem das unmittelbar bei Kriegsende wirksame alliierte Gesetz Nr. 191 vom 24. November 1944 die mediale Verbreitung öffentlicher Kommunikation auf ein amerikanisch-britisch kontrolliertes Monopol beschränkt hatte, und den über ... »Details - 1. Oktober 1948: Spruchkammer zur Entnazifizierung in Offenbach beendet ihre Arbeit
In Offenbach am Main beendet die Spruchkammer zur Entnazifizierung ihre Arbeit, nachdem von ihr 62.755 Fälle behandelt worden sind. Von den betroffenen Personen werden 13 der Gruppe I der „Hauptschuldigen“ zugeordnet (0,02 %), 94 als „Belastete“ (Gruppe II) zugewiesen (0,15 %) und 566 als „Minderbelastete“ (Gruppe III) (0,9 %) eingestuft. 2.310 Personen (3,68 %) gelten der ... »Details - 1. Oktober 1948: Noch etwa 82.000 Displaced Persons in Hessen
In Hessen leben nach einer Erfassung durch die Behörden zum 1. Oktober 1948 noch etwa 82.000 Displaced Persons. Zu ihnen gehören vor allem ehemalige russische Kriegsgefangene, die nicht in die Sowjetunion Stalins zurückkehren können oder wollen, und jüdische Überlebende des Holocaust, die auf eine Einwanderungsmöglichkeit nach Palästina bzw. den am 14. Mai 1948 neu gegründeten Staat ... »Details - 3. Oktober 1948: Erste Frankfurter Herbstmesse nach der Währungsreform
In Frankfurt am Main wird die erste Herbstmesse nach der Währungsreform eröffnet.(OV) ... »Details - 8. Oktober 1948: Frankfurter Herbstmesse mit Erfolg beendet
Die am 3. Oktober eröffnete Herbstmesse in Frankfurt am Main, die erste nach der Währungsreform, schließt ihre Pforten; die Abschlüsse erreichen ein Volumen von 600 Millionen DM.(OV) ... »Details - 5. November 1948: Flüchtlingszug verunglückt bei Bensheim
In der Nacht auf den 5. November verunglückt ein mit Flüchtlingen besetzter Zug bei Bensheim im Kreis Bergstraße. Wie die Zeitungen berichten, stößt der Zug auf einen auf die Einfahrt in den Bahnhof Weinheim wartenden Güterzug. Dabei schieben sich einige Wagen des Flüchtlingszugs aus dem Gleis. Zwei Wagen werden von einem auf dem Gegengleis vorbeifahrenden Zug erfasst und zertrümmert, ... »Details - 6. November 1948: Neubegründung des Automobilklubs von Deutschland (AvD) in Königstein
In Königstein im Taunus wird der 1934 aufgelöste „Automobilklub von Deutschland e. V.“ (AvD) neubegründet. Um der Gleichschaltung im Nationalsozialistischen Kraftfahrtkorps (NSKK), einer paramilitärischen Unterorganisation der NSDAP, zu entgehen gab sich der AvD 1934 eine andere satzungsgemäße Zweckbestimmung und firmierte in „Deutscher Ausland Club“ (DAC) um. Kraft der notgedrungen ... »Details - 11. Dezember 1948: Zusammenschluss der liberalen Parteien der Westzonen zur Freien Demokratischen Partei (FDP)
Im kurfürstlichen Amtshaus in Heppenheim an der Bergstraße schließen sich die liberalen Parteien der Westzonen zur Freien Demokratischen Partei (FDP) zusammen. Beteiligt an der Vereinigung zu einer Gesamtpartei sind die FDP von Hamburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein,0=Hier bestanden bereits liberale Parteiverbände, die sich die Bezeichnung „Freie ... »Details - 2. Januar 1949: Kreditanstalt für Wiederaufbau in Frankfurt nimmt die Arbeit auf
Die neu gegründete Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nimmt in Frankfurt am Main ihre Arbeit auf. Das am 18. November 1948 gegründete Kreditinstitut hat den Auftrag, mittels der Vergabe von zinsgünstigen Darlehen den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft zu finanzieren. Die KfW ist die erste vom deutschen Gesetzgeber nach dem Krieg geschaffene öffentlich-rechtliche Bank. Zugleich ist sie ... »Details - 10. Januar 1949: Gewerbelizenzierung in Hessen auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung aufgehoben
Auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung wird die Gewerbelizenzierung in Hessen mit Wirkung zum 10. Januar 1949 aufgehoben. Ausgenommen davon bleiben Angelegenheiten, die die öffentliche Gesundheit, die öffentliche Sicherheit und öffentliche Wohlfahrt berühren, vorausgesetzt, die Normen des Lizenzerwerbs für diese das öffentliche Interesse berührenden Bereiche sind in der ... »Details - 28. Januar 1949: Gründung des Hessischen Rundfunks in Frankfurt
In Frankfurt am Main wird der Hessische Rundfunk gegründet. In Anwesenheit des Militärgouverneurs der US-amerikanischen Besatzungszone, General Lucius D. Clay (1897–1978), wird Radio Frankfurt – mit der Aushändigung der amerikanischen Lizenzurkunde an Intendant Eberhard Beckmann (1905–1962) – offiziell in deutsche Hände übergeben.(OV) ... »Details - 3. Februar 1949: Gründung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Frankfurt
Nach längeren Bemühungen verschiedener Gruppen und Persönlichkeiten, zu denen unter anderem der Amerikanische Hochkommissar in Deutschland John Jay McCloy (1895–1989), der von der National Conference of Christians and Jews nach Deutschland entsandte methodistische Pfarrer Carl F. Zietlow und der Verleger der Frankfurter Neuen Presse, Dr. Hugo Stenzel (1901–1964), gehören, wird in Frankfurt ... »Details - 2. März 1949: Blockade des Gebäudes der sowjetischen Repatriierungskommission in Frankfurt
Die US-Militärpolizei blockiert das Gebäude der sowjetischen Repatriierungskommission in Frankfurt am Main, die am 4. März vorübergehend abgezogen wird.(OV) ... »Details - 18. März 1949: Bilanz der Bodenreform vom Oktober 1946
Das Ernährungsministerium zieht die Bilanz der mit Gesetz vom 15. Oktober 1946 geregelten Bodenreform.(OV) ... »Details - 10. Mai 1949: Bonn statt Frankfurt provisorischer Sitz der Bundesregierung
Zwei Tage nach der Annahme des Grundgesetzes bestimmt der von den Ministerpräsidenten der deutschen Länder der drei westlichen Besatzungszonen auf Anweisung der drei Westmächte eingesetzte Parlamentarische Rat die am Rhein gelegene Stadt Bonn zum „vorläufigen Sitz der Bundesorgane“. Die Wahl Bonns zum provisorischen Sitz der Bundesregierung enttäuscht die Hauptstadt-Hoffnungen der Stadt ... »Details - 20. Mai 1949: Hessischer Landtag stimmt Grundgesetz zu
Der 1946 konstituierte Hessische Landtag1=Der Hessische Landtag war am 19. Dezember 1946 zu seiner konstituierenden Sitzung im Stadtschloss zu Wiesbaden zusammengekommen. stimmt mit 73 gegen acht Stimmen von KPD-Abgeordneten für die Annahme des Grundgesetzes. ... »Details - 13. Juni 1949: Fälscherwerkstatt für Lebensmittelmarken in Frankfurt aufgedeckt
In einer Druckerei in Frankfurt am Main wird die bisher größte in Westdeutschland entdeckte Fälscherwerkstatt für Lebensmittelkarten ausgehoben.(OV) ... »Details - 14. Juni 1949: Konferenz der Ministerpräsidenten in Schlangenbad zur Bundestagswahl
Die elf westdeutschen Ministerpräsidenten treffen zu einer Konferenz in Schlangenbad zusammen. Sie verkünden das Wahlgesetz für die Wahl zum Deutschen Bundestag in seiner endgültigen Form und setzen als Termin der Wahl den 14. August 1949 fest.(OV) ... »Details - 19. Juni 1949: Großloge der Freimaurer in Frankfurt neu gegründet
Die 1933 von den Nationalsozialisten verbotene Großloge der deutschen Freimaurer wird in Frankfurt am Main neugegründet.(OV) ... »Details - 19. Juni 1949: „Woche für Neue Musik“ und Internationale Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt
Eine vom 19. bis 27. Juni durch den Hessischen Rundfunk durchgeführte „Woche für Neue Musik“ bildet den Auftakt zu den „4. Internationalen Ferienkursen für neue Musik“ in Darmstadt (19. Juni bis 10. Juli 1949). Zur Eröffnung der Kurse sprechen der Leiter der Kammermusikabteilung des Hessischen Rundfunks Heinz Schröter (1907–1974), der Leiter der Musikabteilung des Nordwestdeutschen ... »Details - 20. Juni 1949: Erster UKW-Sender des Hessischen Rundfunks in Betrieb
In Heiligenstock bei Frankfurt geht der erste UKW-Sender des Hessischen Rundfunks in Betrieb.(OV) ... »Details - Sommer 1949: Gründung des Arbeitskreises Schlüchternplan zur Durchführung eines Flüchtlingseingliederungsprogramms
Mit dem von dem Soziologen Ludwig Neundörfer (1901–1975; Leiter des Soziographischen Instituts an der Universität Frankfurt) angestoßenen „Schlüchternplan“ wird unter Trägerschaft verschiedener Kreis- und Kommunalverbände (ohne Beteiligung des Landes Hessen) ein Selbsthilfeprogramm zur Schaffung von Arbeitsplätzen ins Leben gerufen. Das Programm ist kreisbezogen und beschränkt sich ... »Details - Juli 1949: Erste Ausgabe der Opel-Mitarbeiterzeitschrift „Opel-Post“
Mit der Juli-Ausgabe startet die Mitarbeiterzeitschrift der Adam-Opel-AG. Sie trägt den Namen „Opel-Post“. Die „Opel-Post“ bleibt in der Folgezeit über mehr als sechs Jahrzehnte hinweg ein zentraler Bestandteil der innerbetrieblichen Kommunikation des Automobilherstellers. (KU) ... »Details - 25. Juli 1949: Thomas Mann nimmt den Gothepreis entgegen und hält eine „Ansprache zum Goethejahr“
Thomas Mann nimmt in der Paulskirche zu Frankfurt am Main den Goethepreis der Stadt Frankfurt entgegen. Seine Festrede, die als „Ansprache im Goethejahr 1949“ bekannt und später publiziert wird, hält der Anfang der 1930er Jahre in die Vereinigten Staaten emigrierte Schriftsteller in fast identischer Form (unter Hinzufügung einer Einleitung) nochmals am 1. August 1949 im Nationaltheater zu ... »Details - 14. August 1949: FDP in Hessen bei Bundestagswahlen zweitstärkste Partei, CDU mit starken Verlusten
Bei den ersten Wahlen zum Deutschen Bundestag wird in Hessen die mit der NPD verbundene FDP0=Die nationalkonservative, betont antisozialistisch und föderalistisch auftretende Nationaldemokratische Partei (NPD; nicht zu verwechseln mit der 1964 aus der Deutschen Reichspartei hervorgegangenen rechtsextremen Partei gleichen Namens) verbucht in Hessen bereits seit den Gemeindewahlen 1948 größere ... »Details - 14. August 1949: Frankfurt wird Sitz der amerikanischen Militärverwaltung in Deutschland
Die Presseagentur Associated Press (AP) meldet, dass Frankfurt am Main zum Sitz der amerikanischen Militärregierung in Deutschland (Office of Military Government of the United States (OMGUS)) bestimmt wurde. In Berlin verbleiben nur noch die amerikanische Stadtkommandantur und ein Verbindungsstab.(OV) ... »Details - 28. August 1949: Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt
In einem Festakt zum 200. Geburtstag Goethes in der Paulskirche wird erstmals die von der Stadt Frankfurt am Main gestiftete Goetheplakette verliehen.(OV) ... »Details - 30. August 1949: Hessischer Landtag wählt die Mitglieder der ersten Bundesversammlung
In der 65. Plenarsitzung des Hessischen Landtags werden die insgesamt 36 hessischen Vertreter*innen für die sich erstmals am 12. September 1949 konstituierende Bundesversammlung gewählt. Bei der Wahl entfallen auf die SPD 16 Mandate, auf die CDU elf, die FDP darf fünf Vertreter nach Bonn entsenden, die KPD vier. ... »Details - 1. September 1949: Wahl eines Chefarztes in Offenbach löst Antisemitismus-Diskussion aus
Der Magistrat der Stadt Offenbach am Main wählt einen neuen Chefarzt für die Frauenklinik des Stadtkrankenhauses. Dabei kommt es zu Vorkommnissen, die dem Magistrat den Vorwurf des Antisemitismus einbringen. ... »Details - 10.-11. September 1949: Gespräche über eine „Wissenschaft von der Politik“ im Schloss Waldleiningen
Auf Einladung des hessischen Staatsministeriums findet im Odenwald-Schloss Waldleiningen eine Konferenz über die „Einführung der politischen Wissenschaften an den deutschen Universitäten und Hochschulen“ statt. An ihr nehmen 99 Persönlichkeiten teil, unter ihnen neben Vertretern der alliierten Militärbehörden vor allem Repräsentanten deutscher Kultusverwaltungen und Universitäten, ... »Details - 17. September 1949: Erste Frankfurter Buchmesse nach dem Krieg in der Paulskirche
In der Paulskirche wird die erste Frankfurter Buchmesse nach dem Krieg eröffnet. Sie hat vom 18. bis 23. September ihre Tore geöffnet.(OV) ... »Details - 20. September 1949: Anton Storch wird Arbeitsminister im Kabinett Adenauer
Einziger Hesse im ersten Kabinett des Bundeskanzlers Konrad Adenauer (1876–1967; CDU) ist der aus Fulda stammende Arbeitsminister Anton Storch (1892–1975; CDU). Der gelernte Tischler hatte sich in der Weimarer Republik als Sekretär des Zentralverbands der christlichen Holzarbeiter und Leiter des Landesverbands des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds in Niedersachsen betätigt. 1945 ... »Details - 8.Oktober 1949: Erste Verkaufsausstellung für Offenbacher Lederwaren
Unter dem Titel „Lederwarenindustrie und Marshallplan“ wird in der früheren Synagoge der jüdischen Gemeinde in Offenbach am Main, dem jetzigen Theater an der Goethestraße, die erste Verkaufsausstellung für Offenbacher Lederwaren und Reiseartikel eröffnet, an der sich 55 vorwiegend aus dem Raum Offenbach stammende Aussteller beteiligten. Ermöglicht wird die Leistungsschau, die das ... »Details - 10. Oktober 1949: Hessischer Finanzminister Hilpert legt sein Bundestagsmandat nieder
Werner Hilpert (1897–1957), Mitbegründer und Landesvorsitzender der CDU in Hessen und zugleich Hessischer Minister der Finanzen, legt sein Mandat im ersten Deutschen Bundestag nach nur wenigen Wochen nieder.0=Der 1. Deutsche Bundestag war am 7. September 1949 zu seiner ersten Sitzung zusammengetreten. Die hessischen Ergebnisse der ersten Bundestagswahl finden sich hier. Für Hilpert rückt ... »Details - 21.-22. Oktober 1949: Landesparteitag der CDU in Kassel
In Kassel findet der Landesparteitag der CDU statt. Entgegen den seit dem Vorjahr immer deutlicher zutage getretenen inneren Widerständen besonders der nordhessischen Kreisverbände gegen die seit der Landtagswahl 1946 bestehende Wiesbadener Koalition mit der SPD geben sich die versammelten Delegierten einmütig. Der Landesvorsitzende Dr. Werner Hilpert (1897–1957), zugleich hessischer Minister ... »Details - 31. Oktober 1949: Keine deutliche Zunahme von Flüchtlingen nach Gründung der DDR
Auf eine Anfrage hin teilt das hessische Innenministerium mit, dass nach der Bildung der „Ostzonenregierung“ (am 7. Oktober 1949) an der bayerischen und hessischen Zonengrenze bis zum 25. Oktober kein „verstärkter Drang von illegalen Grenzgängern“ festgestellt worden sei. Im Unterschied dazu würde aus Niedersachsen eine Zunahme des Flüchtlingsstroms und eine Überfüllung des ... »Details - 1. November 1949: Erste Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
In Frankfurt am Main erscheint die erste Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ). Gründungsherausgeber sind die deutschen Journalisten bzw. Publizisten Hans Baumgarten (1900–1968), Erich Dombrowski (1882–1972), Karl Korn (1908–1991), Paul Sethe (1901–1967) und Erich Welter (1900–1982). Einige der bei der FAZ tätigen Redakteure arbeiteten zuvor schon bei der 1856 ... »Details - 1. November 1949: Umbildung des Kabinetts von Ministerpräsident Christian Stock (SPD)
Ministerpräsident Christian Stock (1884–1967; SPD) bildet sein Kabinett um. Justizminister Georg August Zinn (1901–1976; SPD), der Minister für Wirtschaft und Verkehr Harald Koch (1907–1992; SPD), Landwirtschaftsminister Karl Lorberg (1891–1972; CDU) und Arbeitsminister Josef Arndgen (1884–1966; CDU) scheiden aus dem Kabinett aus. Neu in der Landesregierung sind Albert Wagner ... »Details
