Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
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  • 1990
  • 2000
  1. 20. Oktober 1945: Bildung des Länderrats in der Amerikanischen Zone
    Auf Veranlassung der Militärregierung wird in der amerikanischen Zone (Groß-Hessen, Bayern, Württemberg-Baden) ein Länderrat gebildet. Als Koordinierungsstelle soll er die Zusammenarbeit der drei Länder vorantreiben, „als Ersatz für die im Potsdamer Abkommen zwar vorgesehenen, aber immer noch nicht geschaffenen gesamtdeutschen Zentralverwaltungen“.0=Mühlhausen, Hessen, S. 15. Der ... »Details
  2. 29. Oktober 1945: Entwurf eines Kontrollratsgesetzes über die Bodenreform
    Nach einer Meldung des German News Service (GNS) hat die amerikanische Militärregierung dem Länderrat in ihrer Besatzungszone den Entwurf eines Kontrollratsgesetzes über die Bodenreform zur Diskussion vorgelegt. Danach soll der Großgrundbesitz auf 100 Hektar landwirtschaftlicher Flächen und 500 Hektar Waldflächen beschränkt werden. Berichte der Bodenreformausschüsse in den Ländern sollen ... »Details
  3. 31. Oktober 1945: Erste Ausgabe der „Fuldaer Volkszeitung“
    In Fulda erscheint die erste Ausgabe der „Fuldaer Volkszeitung“. Sie ist eine der auf Veranlassung der alliierten Behörden neu gegründeten Zeitungen, die als sogenannte Lizenzpresse von politisch unbelasteten Herausgebern veröffentlicht werden und mit speziellen Erscheinungsgenehmigungen der Besatzungsmächte ausgestattet sind (die Lizenz-Nr. der Fuldaer Volkszeitung ist die 30). Diese ... »Details
  4. November-Dezember 1945: Bildung landesweiter Verbände politischer Parteien
    Nach der Zulassung lokaler Parteigruppierungen ab dem 27. August 1945 erlaubt die amerikanische Militärregierung mit Wirkung ab 23. November 1945 die Bildung politischer Parteien auf Landesebene. Bis zum Jahreswechsel etabliert sich ein Vierparteiensystem aus SPD, CDU, LDP (der späteren FDP) und KPD.(CP) ... »Details
  5. Ende 1945: Zusammenfassung von Internierten im CI Camp 91 in Darmstadt
    Im Civil Internment Enclosure 91 (CI Camp 91) in Darmstadt werden bei Auflösung kleinerer Internierungslager bis zu 25.000 Internierte aus ganz Hessen zusammengefasst. Dazu gehören örtliche Parteifunktionäre, belastete Lehrer und Universitätsprofessoren, Polizisten und Gestapoangehörige, Führer der SA und der SS sowie höhere Beamte und Funktionsträger. Unter ihnen befindet sich zum ... »Details
  6. 1. November 1945: Umbildung des Kabinetts Karl Geiler
    Ministerpräsident Karl Geiler (1878–1953) bildet nur zwei Wochen nach der Vorstellung des Kabinetts seine Regierungsmannschaft um und beruft auch Minister der CDU und der LDP. So wird Werner Hilpert (1897–1957; CDU) als Minister ohne Ressort stellvertretender Ministerpräsident, und der Liberaldemokrat Rudolf Mueller (1904–1997) übernimmt das Ressort Wirtschaft und Verkehr. Georg August ... »Details
  7. 6. November 1945: Erhöhung der Lebensmittelrationen in der Amerikanischen Besatzungszone
    Nach einer Meldung des alliierten Pressedienstes sind die Lebensmittelrationen in der Amerikanischen Besatzungszone seit dem 2. November von 1.300 auf 1.500 Kalorien pro Tag erhöht worden. (OV) ... »Details
  8. 17. November 1945: Marburger Landrat beantragt friedliche Nutzung der Sprengstoffwerke Allendorf
    Der Marburger Landrat August Eckel (1896–1978; SPD) fordert in einem Antrag an die großhessische Landesregierung in Wiesbaden die zukünftige friedliche Nutzung der Anlagen der Sprengstoffwerke Allendorf und Herrenwald bei Allendorf (ab 1960: Stadtallendorf).  ... »Details
  9. 18. November 1945: Zahl der Mitglieder politischer Parteien in Frankfurt
    Nach einer Meldung der „Neuen Zeitung“ hat die SPD in Frankfurt am Main 5.500 Mitglieder, die KPD 1.675, die CDU und die LDP weniger als 100 Mitglieder. (OV) ... »Details
  10. 21. November 1945: Erste Ausgabe des „Darmstädter Echos“
    Mit Lizenz der amerikanischen Militärregierung erscheint in Darmstadt die erste Ausgabe des „Darmstädter Echos“.(OV) ... »Details
  11. 22. November 1945: Beschluss eines Staatsgrundgesetzes des Staates Groß-Hessen
    Das Staatsgrundgesetz für das zu dieser Zeit noch „Groß-Hessen“ genannte Land bildet die Vorform für eine hessische Verfassung, in der vor allem die zentralen Aufgaben der Arbeit der Landesregierung geregelt sind.Artikel 1 bestimmt das Land als Teil eines künftigen demokratischen Deutschlands. Artikel 2 umreißt das Staatsgebiet, das jetzt die ehemaligen preußischen Provinzen Kurhessen ... »Details
  12. 25. November 1945: Gründung des Landesverbandes Hessen der CDU
    In der Geschäftsstelle des seit 15. September bestehenden CDU-Kreisverbandes Frankfurt am Main wird in Anwesenheit von 45 Vertretern der christdemokratischen Kreisverbände in Hessen der Landesverband Hessen der CDU gegründet. Erst zwei Tage zuvor, am 23. November, hatte die alliierte Militärregierung die Zulassung politischer Parteiorganisationen auch auf Landesebene erlaubt, nachdem bereits ... »Details
  13. 27. November 1945: Gründung der „Bundesgroßloge von Deutschland“ der Freimaurer in Bensheim
    Nach einer Meldung der Süddeutschen Zeitung wird in Bensheim die „Großloge von Deutschland zu den alten Pflichten“ gegründet. Sie verbindet die Freimaurer aller Systeme zu einer einheitlichen Organisation, die in ihrer Verfassung „von demokratischem Geist getragen sein werde“.(OV) ... »Details
  14. Dezember 1945: Eugen Kogon schließt die Arbeit am Buch über den SS-Staat ab
    Der Politikwissenschaftler und Publizist Eugen Kogon (1903–1987) schließt in Oberursel seine Arbeit am Buch „Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager“ ab, das 1946 erscheint und eine Auflage von über 500.000 Exemplaren erreicht. ... »Details
  15. 3. Dezember 1945: Zentralbibliothek der Philipps-Universität Marburg wieder für das Publikum geöffnet
    Die nach der Besetzung der Stadt durch amerikanische Truppenteile am 28. März 1945 zunächst für vier Wochen (bis 24. April 1945) vollständig geschlossene Zentralbibliothek der Philipps-Universität in Marburg, der anschließend für einen Zeitraum von sieben Monaten lediglich die Weiterführung des inneren Betriebs (und die Ausleihe in besonderen Ausnahmefällen) gestattet wurde, öffnet ihre ... »Details
  16. 11. Dezember 1945: Übergang der Verwaltung an die deutschen Zivilbehörden angekündigt
    Die Nachrichtenagentur DANA meldet, dass in der amerikanischen Besatzungszone der bereits angekündigte Übergang der Verwaltung auf den unteren Instanzen an die deutschen Zivilbehörden am 31. Dezember 1945 erfolgen wird. Danach würden sich Anweisungen der Militärregierung an die Ministerpräsidenten auf Richtlinien beschränken, nicht aber deren konkrete Ausführung vorschreiben. Die ... »Details
  17. 16. Dezember 1945: Anweisung der Amerikanischen Militärregierung zur Dezentralisierung der Banken
    Nach einer Meldung der „Neuen Zeitung“ weist die amerikanische Militärregierung die drei Ministerpräsidenten der amerikanischen Besatzungszone, nämlich von Groß-Hessen (Geiler), Bayern (Hoegner) und Württemberg-Baden (Maier) an, „eine sofortige Dezentralisierung des Bankwesens und der Bankenkontrolle in die Wege zu leiten“. Die Maßnahme hat das Ziel, das Finanzmonopol der Reichsbank ... »Details
  18. 21. Dezember 1945: Erlaß der Hessischen Gemeindeordnung
    In Groß-Hessen ergeht die neue (Groß-) Hessische Gemeindeordnung. Sie ist die erste Nachkriegsgemeindeordnung in einem westdeutschen Land und bildet die Rechtsgrundlage für den Aufbau kommunaler Strukturen. Ihre Bekanntgabe erfolgt im Gesetz- und Verordnungsblatt für Groß-Hessen. ... »Details
  19. 26. Dezember 1945: Ansetzung von Gemeindewahlen in Orten der amerikanischen Zone
    Die amerikanische Militärregierung setzt in ihrer Besatzungszone für den 27. Januar 1946 in Orten bis zu 20.000 Einwohnern Gemeinderatswahlen an. Von diesen Wahlen werden die Mitglieder der NSDAP, der SS, die Funktionäre der SA, der Hitlerjugend und des BDM sowie der übrigen nationalsozialistischen Organisationen ausgeschlossen. Ebenfalls nicht teilnahmeberechtigt sind die notorisch ... »Details
  20. Januar 1946: Der Internationale Suchdienst zieht nach Arolsen
    Der Internationale Suchdienst (englisch: International Tracing Services) zieht von Frankfurt am Main nach Arolsen um und findet dort seinen dauerhaften Standort. Grund für die Wahl Arolsens dürfte einerseits die zentrale Lage in Bezug auf die vier alliierten Besatzungszonen, andererseits der geringe Zerstörungsgrad der Stadt und ihrer Infrastruktur sein. ... »Details
  21. 2. Januar 1946: Lizenz für die erste Ausgabe der Wetzlarer Neuen Zeitung
    Mit Genehmigung der amerikanischen Besatzungsbehörden erscheint seit dem 2. Januar die Wetzlarer Neue Zeitung als erste Tageszeitung in Stadt und Umland.(OV) ... »Details
  22. 3. Januar 1946: Karl Maria „Weisthor“ Wiligut, der „Rasputin“ Himmlers, stirbt in Arolsen
    Karl Maria „Weisthor“ Wiligut (geb. 1866), ehemaliger SS-Brigadeführer im Persönlichen Stab des Reichsführers-SS, und als persönlicher „Berater“ Heinrich Himmlers in „weltanschaulichen“ Fragen bekannt als dessen „Rasputin“, stirbt am 3. Januar 1946 im Alter von 79 Jahren in Arolsen.(KU) ... »Details
  23. 4. Januar 1946: Kurt Schumacher protestiert in Kassel gegen Zwangsvereinigung mit der KPD
    Der Sozialdemokrat Kurt Schumacher (1895–1952), politischer Beauftragter der SPD für die Westzonen, spricht sich in Kassel erneut gegen die Zusammenlegung von SPD und KPD aus.  ... »Details
  24. 8. Januar 1946: Erste Ausgabe der „Gießener Freien Presse“
    In Gießen erscheint als Lizenzzeitung die erste Ausgabe der „Gießener Freien Presse“. Herausgeber sind Adolf Weller und Julius Hahn, letzterer ist auch Eigentümer des die Zeitung veröffentlichenden Verlagshauses „Julius Hahn & Co. KG“. Gedruckt wird die Erstausgabe des Blattes bei A. Klein in der Gießener Südanlage. Sie enthält auf Seite 2 einen Beitrag des bekannten deutschen ... »Details
  25. 8. Januar 1946: Übergabe des beschlagnahmten Linienschiffs „SMS Hessen“ an die Sowjetunion
    Das am 18. September 1903 vom Stapel gelaufene und im Mai 1905 in Dienst gestellte Linienschiff „SMS Hessen“ der Braunschweig-Klasse der deutschen Kaiserlichen Marine wird den russischen Seestreitkräften übergeben. Anschließend wird das Schiff in die lettische Hafenstadt Liepāja (deutsch: Libau) gebracht und von der russischen Marine unter dem Namen „Tsel“ erneut in Dienst gestellt. ... »Details
  26. 14. Januar 1946: Einrichtung des Hessischen Statistischen Landesamts in Wiesbaden
    Nachdem die Besatzungsmacht am 11. Dezember des vorangegangenen Jahres den Ministerpräsidenten von Groß-Hessen angewiesen hat, unverzüglich ein statistisches Amt für das am 19. September 1945 neu gegründete Land zu schaffen, erfolgt mit der Organisationsanweisung Nr. 15 der amerikanischen Militärregierung und einem entsprechenden Kabinettsbeschluss der Landesregierung am heutigen Tag die ... »Details
  27. 19. Januar 1946: Vorstandswahlen des Jüdischen Hilfskomitees für den Stadt- und Landkreis Marburg
    In Marburg haben überlebende Juden ein Jüdisches Hilfskomitee für den Stadt- und Landkreis Marburg gebildet. Bei den Wahlen zum Vorstand wird Oscar Berger, der Redakteur der in Marburg erscheinenden Jüdischen Rundschau, zum Vorsitzenden, Jacob Perlmutter zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Israel I. Blumenfeld wird Referent für Kultur- und Erziehungsangelegenheiten, David Ojrzynski ... »Details
  28. 20. Januar 1946: Erste Kommunalwahl in Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg
    Die neu gebildeten politischen Parteien kandidieren zu den von der US-amerikanischen Militärregierung angesetzten, ersten Kommunalwahl in Hessen nach dem Krieg.0=Zeitgleich wurden auch Kommunalwahlen in Bayern durchgeführt. ... »Details
  29. 26. Januar 1946: Besuch von Ministerpräsident Karl Geiler in Thüringen
    In Weimar findet ein Treffen zwischen dem hessischen Ministerpräsidenten Karl Geiler (1878–1953) und dem thüringischen Ministerpräsidenten Rudolf Paul (1893–1978) statt. Es ist das erste Mal, dass ein Landesregierungschef in ein Land einer anderen Besatzungszone reist. Bei der Wiederaufnahme der traditionell engen Beziehungen zwischen beiden Ländern steht die Intensivierung der ... »Details
  30. Februar 1946: Erscheinen der Jüdischen Rundschau in Marburg
    In Marburg erscheint die illustrierte Zeitschrift „Jüdische Rundschau“ mit dem englischen Titel „The Jewish Review by and for liberated Jews in Germany“ (Die Jüdische Rundschau von und für befreite Juden in Deutschland). Herausgeber der Zeitschrift, die jüdisch-zionistische Positionen vertritt, ist Oscar Berger in Marburg (Frankfurter Straße 42).|In dem vom Schriftleiter Israel I. ... »Details
  31. Februar 1946: Erste Ausstellung von Kunstwerken des Central Art Collecting Point Wiesbaden
    In Wiesbaden wird die erste Ausstellung von Kunstwerken eröffnet, die von den Nationalsozialisten geraubt oder versteckt und von den alliierten Truppen in Bergwerken oder anderen Verstecken aufgespürt wurden. In Hessen werden sie in drei Lagern in Wiesbaden, Offenbach am Main und Marburg zusammengeführt, den „Central Art Collecting Points“. ... »Details
  32. 1. Februar 1946: Zahl der Gewerkschaften und ihrer Mitglieder in der amerikanischen Zone
    Nach einer Meldung der Presseagentur DANA (Deutsche Allgemeine Nachrichtenagentur) vom 10. April 1946 werden zum 1. Februar 1946 in der amerikanischen Besatzungszone 201 Gewerkschaften gezählt, die zusammen mehr als 453.000 Mitglieder haben. Damit sind fast zehn Prozent der Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert.(OV) ... »Details
  33. 3. Februar 1946: Einweihung eines neuen Synagogenraums in Marburg
    In Marburg wird durch die 3. US-Infanterie-Division und die Jewish Community in Marburg ein neuer Synagogenraum in der Landgraf-Philipp-Straße 2 eingeweiht. Im Gebäude werden zur gleichen Zeit Klubräume und ein Übernachtungsheim für durchreisende Juden eröffnet. Vom Kultur- und Erziehungsreferat des Jüdischen Hilfskomitees werden Fachkurse für Englisch und Hebräisch eingerichtet.(OV) ... »Details
  34. 4. Februar 1946: Eintreffen erster Flüchtlings- und Vertriebenen-Transporte
    Erste Transporte mit Flüchtlingen und Vertriebenen aus der Tschechoslowakei erreichen Hessen. Zu ihrer Eingliederung in die Gesellschaft werden am 2. Juni 1946 erste Leitsätze erlassen. Im September 1950 beläuft sich die Zahl der in Hessen lebenden Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ausweislich einer Volkszählung auf ca. 720.000 Menschen. (OV) ... »Details
  35. 9. Februar 1946: SPD-Forderung nach Umbildung der Landesregierung löst Regierungskrise aus
    In einer Erklärung fordert die SPD, die mit einem Stimmenanteil von 44,5 % als stärkste Partei aus den ersten Kommunalwahlen hervorgegangen ist, eine Umbildung der hessischen Landesregierung und erhebt Anspruch auf das Amt des Ministerpräsidenten. Zu diesem Zweck zieht sie ihre Minister aus der Regierung zurück, erklärt sich aber bereit, in Gespräche zur Neubildung einer Regierung ... »Details
  36. 13. Februar 1946: Positive Bilanz des Referenten für Flüchtlingsfürsorge der Landesregierung
    Der im Oktober 1945 zum Referent für Flüchtlingsfürsorge ernannte Regierungsrat und spätere Staatskommissar für das Flüchtlingswesen Walter Mann1=Walter Mann fungiert zugleich als Vertreter Groß-Hessens im Flüchtlingsausschuss des Länderrates. zieht in einem Bericht an den amtierenden Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr der provisorischen Landesregierung, Rudolf Mueller ... »Details
  37. 15. Februar 1946: Militärregierung ordnet Entlassung des Kultusministers an
    Ministerpräsident Karl Geiler (1878–1953) wird eine Anordnung der US-Militärregierung verlesen, die ihn anweist, den parteilosen Kultusminister Prof. Dr. Franz Böhm (1895–1977) zu entlassen. Hintergrund ist, dass die zuständige Erziehungsabteilung der US-Landesmilitärregierung den Juristen Böhm für ungeeignet erachtet, eine auf Demokratisierung ausgerichtete Schulpolitik einzuleiten. ... »Details
  38. 19. Februar 1946: Hessischer Ministerrat beschließt Verlegung des Regierungssitzes nach Frankfurt
    Nach einer Meldung der französischen Presseagentur AFP hat der groß-hessische Ministerrat die Verlegung des Sitzes der Landesregierung von Wiesbaden nach Frankfurt am Main beschlossen.(OV) ... »Details
  39. 26. Februar 1946: Beratender Landesausschuss nimmt die Arbeit auf
    Der von Ministerpräsident Karl Geiler (1878–1953) auf Grundlage von Artikel 9 Absatz 2 des Staatsgrundgesetzes für Groß-Hessen berufene Beratende Landesausschuss nimmt mit einem Festakt im Großen Haus des Deutschen Theaters in Wiesbaden seine Arbeit auf. Ihm gehören je zwölf berufene Mitglieder von CDU, KPD, LDP und SPD an, darunter fünf Frauen. Den Vorsitz im Ausschuss führen ... »Details
  40. 1. März 1946: Politische Parteien erklären Einheit Deutschlands zur zentralen Forderung
    Die in Großhessen zur Verfassungberatenden Versammlung zusammengetretenen Vertreter von CDU, SPD und KPD fordern in einer gemeinsamen Erklärung: ... »Details