Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Gießen [Steinstraße], Israelitische Religionsgesellschaft

Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Orthodoxes Provinzialrabbinat – heute: Landkreis Gießen

Einwohner: 33600. Juden: 1017 [= 3.03 %]. Zensiten: ca. 70.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Postscheck 5458 Frankfurt am Main. Bankkonto Dresdner Bank – Vorstand 5 Mitglieder. 1. Vorsitzender A. Fröhlich, Nordanlage 31. 2. Vorsitzender Ferd. Baer, Nordanlage 31. 3. Vorsitzende Salli Wetterhahn, Größerstraße – Rabbiner Dr. Leo Hirschfeld, Ludwigstraße – Lehrer Kantor und Schechitah Bernhard Klein, Seltersweg 81 – Steuer: 20 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 14500.

Synagoge Steinstraße – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Unterricht
  • Religionsunterricht ca. 30 Kinder
Sonstige Vereine
  • Agudas Jisroel, Jugendgruppe. Vorsitzender Dr. L. Hirschfeld.
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 392.

Empfohlene Zitierweise
„Gießen [Steinstraße], Israelitische Religionsgesellschaft“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/jgv/id/283> (aufgerufen am 16.08.2026).