Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Seite von 2
  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  • 1920
  • 1921
  • 1922
  • 1923
  • 1924
  • 1925
  • 1926
  • 1927
  • 1928
  • 1929
  1. Januar 1921: Proteste von Offenbacher Frauen gegen Not in besetzten Gebieten
    Frauen protestieren in Offenbach am Main gegen die in den besetzten Gebieten herrschende Not. Sie kritisieren vor allem die Ungeheuerlichkeiten [schwarzer französischer Soldaten] gegen deutsche Frauen.(OV) ... »Details
  2. 9. Januar 1921: Ausstellung mit Werken des Malers Alexej von Jawlensky in Wiesbaden
    Im Museum Wiesbaden beginnt eine von der deutschen Malerin und Kunsthändlerin Galka Scheyer (1889–1945) vermittelte und vom Nassauischen Kunstverein organisierte Ausstellung mit Werken des russischen Malers Alexej von Jawlensky (1864 oder 18651=Das Geburtsjahr von Alexej von Jawlensky ist in seinem Antrag auf Zulassung zur Petersburger Kunstakademie im Jahre 1890 und in einem amtlichen ... »Details
  3. 16. Januar 1921: Uraufführung des „Glückspeter“ von August Strindberg in Frankfurt
    Am Schauspielhaus (Gallustor) in Frankfurt am Main wird das fünfaktige Märchenspiel „Glückspeters Reise“ des schwedischen Autors August Strindberg (1849–1912) zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt und erntet großen Beifall des Publikums. Das in Form eines Stationendramas angelegte Stück erzählt die Erziehungs- und Entwicklungsgeschichte des jungen Per, der von seinem Vater, einem ... »Details
  4. 25.-26. Januar 1921: Diskussion im Reichstag über das Urteil gegen Marburger Studenten
    Im Rahmen der Debatte über den Haushalt im Januar 1921 sprechen die Abgeordneten Dr. Gustav Radbruch (1878–1949; SPD) und Wilhelm Bock (1846–1931; USPD) das Urteil gegen die Täter von Mechterstädt an. Radbruch ist der Ansicht, dass die Studenten nur wegen Mangel an Beweisen freigesprochen wurden und fordert Änderungen der Bestimmungen über den Waffengebrauch und der Strafprozessordnung. ... »Details
  5. 1. Februar 1921: Max Braun gründet Maschinen- und Apparatefabrik in Frankfurt
    Der aus Schillgallen im Landkreis Heydekrug (Ostpreußen) stammende deutsche Ingenieur Max Braun (1890–1951) gründet in Frankfurt am Main die Firma „Max Braun, Maschinen- und Apparatebau oHG“ und legt damit den Grundstein für die Entwicklung des später international erfolgreichen und besonders für seine Produktgestaltung bekannten Unternehmens Braun AG. Der zunächst in einem Hinterhaus ... »Details
  6. 2. Februar 1921: Uraufführung von Kokoschkas Drama „Orpheus und Eurydike“ in Frankfurt
    Die Uraufführung von Oskar Kokoschkas (1886–1980) Drama „Orpheus und Eurydike“ in Frankfurt am Main bezeichnet ein Kritiker als „Machwerk mit Weiberfleisch und Brunstgeheul“.(OV) ... »Details
  7. 17. Februar 1921: Uraufführung von Sternheims „Der entfesselte Zeitgenosse“ in Darmstadt
    Das Lustspiel „Der entfesselte Zeitgenosse“ des deutschen Dramatikers und Autors Carl Sternheim (1878–1942) wird am Landestheater in Darmstadt uraufgeführt. In der Hauptrolle der reichen Erbin Klara Cassati, die auf ihrem Schloss von einer Gruppe von Mitgiftjägern umgarnt wird, spielt die mit dem Dramaturg Paul Kornfeld (1889–1942) verheiratete Schauspielerin Fridrike „Fritta“ Brod ... »Details
  8. 19. Februar 1921: Uraufführung des Dramas „Abendröte“ von Knut Hamsun am Neuen Theater in Frankfurt
    Das 1898 entstandene Drama „Abendröte“ (Originaltitel: „Aftenrøde“) des norwegischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Knut Hamsun (1859–1952) erlebt im Neuen Theater in Frankfurt am Main seine deutsche Erstaufführung. Uraufgeführt wurde der Dreiakter am 10. Oktober 1898 im Theater von Kristiania. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Christian Morgenstern ... »Details
  9. 20. Februar 1921: Wahl zum Kommunal- bzw. Provinziallandtag in der Provinz Hessen-Nassau
    Bei der erstmaligen Direktwahl der Kommunallandtage der Regierungsbezirke Wiesbaden und Kassel – und damit auch zu dem sich aus beiden Kommunalparlamenten zusammensetzenden Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau – wird die SPD zur stärksten politischen Kraft. ... »Details
  10. 20. Februar 1921: Ergebnisse der Preußischen Landtagswahl in Hessen-Nassau
    Bei der Wahl zum Preußischen Landtag erhalten die angetretenen Parteien und Listen in der Provinz Hessen-Nassau folgende Stimmen bzw. -anteile: ... »Details
  11. 3. März 1921: Gründungsvertrag über die Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt
    Das preußische Kultusministerium, die Universität Frankfurt am Main, die Stadt Frankfurt sowie die Gewerkschaften Allgemeiner Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB), Allgemeiner freier Angestelltenbund (AfA-Bund), Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Deutscher Beamtenbund schließen einen Vertrag über die Errichtung der „Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt“ in Frankfurt. Sie ... »Details
  12. 14. März 1921: Eröffnung des 55. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Wiesbaden
    Im Landeshaus in Wiesbaden wird der 55. Kommunallandtag des Regierungsbezirks durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Dr. Wilhelm Momm (1865–1935) mit folgender Ansprache eröffnet: ... »Details
  13. 14. März 1921: Eröffnung des 49. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    Im Kasseler Ständehaus wird um 16 Uhr der 49. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel, der in fünf Sitzungen bis zum 7. April tagen wird, durch eine Ansprache des Landtagskommissars des Preußischen Staatsministeriums, Oberpräsident Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Schwander führt unter anderem Folgendes aus: ... »Details
  14. 21. März 1921: Eröffnung des 15. Provinziallandtags der Provinz Hessen-Nassau
    Im Kasseler Ständehaus wird um 16 Uhr der 15. Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit einer Ansprache des Landtagskommissars, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Rudolf Schwander (1868–1950), eröffnet: ... »Details
  15. 22. März 1921: Uraufführung eines Dramas von Fritz von Unruh in Darmstadt
    Das 1913 veröffentlichte Drama „Louis Ferdinand, Prinz von Preußen“ des expressionistischen Schriftstellers und Malers Fritz von Unruh#2212 (1885–1970) wird in Anwesenheit des Dichters im Landestheater in Darmstadt uraufgeführt. Bereits im Erscheinungsjahr erhält das Drama des aus einer schlesischen Adels- und Offiziersfamilie stammenden Autors, der wie Erich Maria Remarque (1898–1970; ... »Details
  16. 22. März 1921: Freudenkundgebungen zum Ergebnis der Abstimmung in Oberschlesien
    Anlässlich des deutschen „Sieges“ bei der Abstimmung über die Zugehörigkeit Oberschlesiens zum Reich findet in Offenbach am Main auf dem Wilhelmsplatz eine Freudenkundgebung statt. ... »Details
  17. April 1921: Streik der Transportarbeiter in Offenbach
    In Offenbach kommt es zu einem Streik der Transportarbeiter. ... »Details
  18. 8. April 1921: Gesetz über das Waldeckische Domanialvermögen
    Nach der Trennung des waldeckischen Domanialvermögen in einen staatlichen Teil und einen Teil des Fürstenhauses Waldeck mit Vertrag vom 26. August 1920 beschließt der Waldeckische Landtag ein Gesetz, nachdem der dem Freistaat zugefallenen Teil des bisherigen Domanialvermögens als Sondervermögen innerhalb des Staatsvermögens geführt und von der Domänenkammer verwaltet wird. Angesichts eines ... »Details
  19. 1. Mai 1921: Handelsregistereintrag der von Max Braun eröffneten Werkstatt für Apparatebau in Frankfurt
    Max Braun (1890–1951) lässt die von ihm am 1. Februar 1921 eröffnete Werkstatt für Apparatebau in Frankfurt am Main in das Handelsregister eintragen. Damit erfolgt die offizielle Bekanntgabe der Gründung des Unternehmens von Max Braun, aus dem später der für seine innovative Produktgestaltung weltbekannte Elektrogerätehersteller Braun hervorgeht. Der in Schillgallen (Landkreis Heydekrug) ... »Details
  20. 2. Mai 1921: Eröffnung der „Akademie der Arbeit“ in Frankfurt
    Im Festsaal des Senckenberg-Museums in Frankfurt am Main wird die „Akademie der Arbeit“ in der Universität Frankfurt am Main offiziell eröffnet. Die Bildungsinstitution, deren Angebot sich überwiegend an Interessenten wendet, die bereits im Beruf stehen, war am 3. März 1921 als „erste deutsche Hochschule für das Volk der Arbeit“ gegründet worden. Die Errichtung des Bildungsinstituts ... »Details
  21. 18. Mai 1921: Reichsverbandstag der Zentrumsjugend in Fulda
    In Fulda findet der erste Reichsverbandstags der Jugendorganisation der katholischen Zentrumspartei, der sogenannten Windthorstbünde, statt.Keimzelle einer Jugendorganisation der Zentrumspartei ... »Details
  22. 18. Mai 1921: Hessische Automobil Gesellschaft in Darmstadt gegründet
    In Darmstadt gründet der Fahrradhändler Carl Lorsch zusammen mit den Kaufleuten Werner Leufgen und Ernst Gräb die Hessische Automobil Gesellschaft mbH (HAG), nachdem bereits zuvor in der Garage von Carl Lorsch erste, von dem Ingenieur Georg Hoffmann entwickelte Motoren gebaut worden sind. Am 18. Februar 1922 wird das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die HAG beginnt 1922 in ... »Details
  23. 22. Mai 1921: Eines der ersten großen offiziellen Nachkriegs-Autorennen auf der Opel-Rennstrecke in Rüsselsheim
    Auf der werkseigenen Rennstrecke der Firma Adam Opel in Rüsselsheim findet eines der ersten offiziellen großen Bahn-Rennen für Kraftwagen und Motorräder in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg statt.0=Die „Opel-Renn- und Versuchsbahn“ wurde bereits am 24. Oktober 1920 mit einem kleineren „kombinierten Wettbewerb für Automobile“ eingeweiht. Die Opel-Wagen des gastgebenden Unternehmens ... »Details
  24. 25. Mai 1921: Proteste bei der Uraufführung des Schauspiels „Kean“ von Kasimir Edschmid in Darmstadt
    Bei der Uraufführung des Schauspiels „Kean“ des deutschen Schriftstellers Kasimir Edschmid (1890–1966) durch das Hessische Landestheater in Darmstadt kommt es zu lautstarken Protesten gegen die expressionistische Inszenierung unter Leitung des seit Herbst 1920 amtierenden Intendanten Gustav Hartung (1887–1946). Die Aufführung endet in einem gegeneinander von Buh- und Bravo-Rufen. Der ... »Details
  25. 29. Mai 1921: Einweihung des Offenbacher Sportgeländes auf dem Bieberer Berg
    Der Sportverein Kickers Offenbach weiht im Rahmen eines Stiftungsfestes das neue, teilweise aus Selbsthilfe entstandene Sportgelände auf dem Bieberer Berg ein.(OV) ... »Details
  26. 10.-14. Juni 1921: Rabindranath Tagore besucht die „Schule der Weisheit“ in Darmstadt
    Der bengalische Dichter und Philosoph Rabindranath Thakur (Tagore) (1861–1941) besucht die Landeshauptstadt Darmstadt und die dort beheimatete private philosophische Akademie „Schule der Weisheit“. Mit seinem Aufenthalt in Darmstadt folgt der in Kalkutta geborene Universalgelehrte und engagierte Bildungs- und Sozialreformer, der 1913 den Nobelpreis für Literatur erhielt, einer Einladung ... »Details
  27. 12.-13. Juni 1921: Besprechungen zwischen Minister Rathenau und dem französischen Minister in Wiesbaden
    In Wiesbaden finden Besprechungen zwischen Reichsminister Walther Rathenau (1867–1922) und dem französischen Minister Louis Loucheur (1872–1931) über die Frage des Wiederaufbaus statt. Loucheur bezeichnet das Ergebnis als befriedigend. Rathenau erklärt, es habe nach seinem Eindruck auf beiden Seiten der Wille bestanden, die sehr schwierigen Fakten des Reparationsproblems unter ... »Details
  28. 30. Juni 1921: Jüdischer Innenminister in Darmstadt zum Rücktritt gezwungen
    Staatspräsident Carl Ulrich (1853–1933; SPD) verkündet den Rücktritt des amtierenden Innenministers der ersten Regierung des Volksstaats Hessen, Heinrich Fulda (1860–1943; SPD). Fulda wird nach Auseinandersetzungen mit der SPD-Spitze über die Grundsätze beim Aufbau einer demokratischen Verwaltung und Kritik an seiner Amtsführung zum Rücktritt gezwungen. In Wahrheit aber opfert man den ... »Details
  29. Juli 1921: Große Trockenheit mit Waldbränden
    Eine Hitzewelle führt während des Monats Juli zu Feld- und Waldbränden und gefährdet die Ernte der hessischen Landwirte. Bei Seligenstadt (Landkreis Offenbach) entfachen achtlos von Zugreisenden aus dem Fenster geworfene Zündhölzer Feuer auf mehreren Getreidefeldern. Am 19. Juli geben die Behörden eine offizielle Warnung vor den Gefahren der Trockenheit heraus, die zuvor auch einen ... »Details
  30. Juli - August 1921: Große Hitze und Trockenheit führen zu Wassermangel
    Ende Juli und Anfang August kommt es zu einer starken Hitzewelle und großer Trockenheit, sodass die Sommerferien durch Hitzeferien fortgesetzt werden müssen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser wird wegen Wassermangels eingeschränkt.(OV) ... »Details
  31. 5. Juli 1921: Hessischer Landtag diskutiert Hebammenkongress in Bad Nauheim
    Am 5. Juli 1921 beschäftigt sich der Landtag des Volksstaates Hessen im Rahmen von Kapitel 31 „Ärztlicher Dienst“ des Staatshaushaltsplanes mit dem Antrag der Abgeordneten Dr. Heinrich Reh (1860–1946; DDP) und Genossen, der lautet: „Zu Titel 6 – Untersuchungsamt für Infektionskrankheiten“. ... »Details
  32. 13. Juli 1921: Hessischer Landtag diskutiert über Frauen im Richteramt
    Am 13. Juli 1921 findet im Landtag des Volksstaates Hessen in Darmstadt eine Generaldebatte zum Haushaltskapitel „Ministerium der Justiz“ statt, in dessen Rahmen unter anderem über die Abschaffung der Todesstrafe, „Klassenjustiz“, Begnadigungen und die Zulassung von Frauen zum Richteramt diskutiert wird. Karoline Balser (1873–1928; DDP) stellt in ihrem Redebeitrag die Forderung, Frauen ... »Details
  33. 16. Juli 1921: Entdeckung eines Waffendepots in der Frankfurter Wöhlerschule
    Im Heizungskeller der in der Lessingstraße im Frankfurter Stadtteil Westend gelegenen Wöhlerschule werden 500 als Gesteinsproben für das Senckenberg-Museum getarnte einsatzfähige Gewehre entdeckt. ... »Details
  34. 24. Juli 1921: Einweihung des Darmstädter Stadions
    In Darmstadt wird das neue Stadion des Sportvereins SV 1898 am Böllenfalltor eingeweiht.(OV) ... »Details
  35. 20. August 1921: Große Sammlung zugunsten des Frankfurter Goethehauses
    Mit Genehmigung des Kultusministeriums wird an allen Schulen in Preußen eine Sammlung zugunsten des Goethe-Hauses in Frankfurt am Main veranstaltet.(OV) ... »Details
  36. 26. August 1921: Protestdemonstration in Offenbach wegen der Ermordung Erzbergers
    Wegen der Ermordung des Zentrumspolitikers und früheren Reichsfinanzministers Matthias Erzberger (1875–1921) findet Ende August in Offenbach am Main eine Protestdemonstration statt. ... »Details
  37. 27. August 1921: Eröffnung des Katholikentags in Frankfurt
    Im Beisein von päpstlichen Nuntius Eugenio Pacelli (1876–1958), des späteren Papstes Pius XII., wird in Frankfurt am Main der 61. Deutsche Katholikentag eröffnet. Er dauert bis zum 30. August und ist das erste Treffen der deutschen Katholiken nach dem Ersten Weltkrieg. An den Veranstaltungen nimmt auch Reichskanzler Joseph Wirth (1879–1956; Deutsche Zentrumspartei) teil.Vgl. die ... »Details
  38. 9. September 1921: Gründung einer Ortsgruppe des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten in Kassel
    In den Räumen der Sinai-Loge zu Kassel wird unter Beteiligung zahlreicher Mitglieder der jüdischen Gemeinde die Gründung eines Ortsverbandes des Reichsbundes der jüdischen Frontsoldaten (RjF) beschlossen. Die Ortsgruppe bezweckt, ebenso wie die übrigen Zweigstellen des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten Deutschlands den Zusammenschluß der jüdischen Frontsoldaten Deutschlands zur Wahrung ... »Details
  39. 1. Oktober 1921: Main-Kraftwerke beginnen mit Stromlieferungen
    Die im Zuge der Main-Kanalisierung errichteten Main-Kraftwerke Großkrotzenburg, Kesselstadt und Mainkur beginnen mit der Stromlieferung.(OV) ... »Details
  40. 6.-7. Oktober 1921: Deutsch-französisches Abkommen zur Reparationsfrage in Wiesbaden
    Der deutsche Wiederaufbauminister Walther Rathenau (1867–1922) und sein französischer Kollege Louis Loucheur (1872–1931) schließen nach längeren Verhandlungen in Wiesbaden ein Abkommen mit drei Nebenabkommen über die privatwirtschaftliche Sachlieferung aus Deutschland an Kriegsgeschädigte in Frankreich. Die Vereinbarung, die sachlich wenig Erfolg bringt, wird als das „Wiesbadener ... »Details