Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Seite von 11
  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  • 1910
  • 1911
  • 1912
  • 1913
  • 1914
  • 1915
  • 1916
  • 1917
  • 1918
  • 1919
  1. 1871-1918: Reichstagswahlen
    Die Wahlen zum Reichstag fanden nach den Vorgaben des Bundeswahlgesetzes von 1869 statt. Ursprünglich für den Reichstag des Norddeutschen Bundes geschaffen, wurden die Bestimmungen für das Deutsche Reich übernommen. Es galt ein allgemeines, gleiches und direktes Wahlrecht für Männer über 25 Jahren, unabhängig von Stand oder Religion. Frauen waren nicht wahlberechtigt, sie durften bis 1908 ... »Details
  2. 1918/19: Militärische Lage und Stellung der Reichswehrtruppen zum Jahreswechsel
    Am Jahreswechsel 1918/19 befinden sich im Bereich des Armeekorps XVIII (im Großherzogtum Hessen und in Teilen der Provinz Hessen-Nassau) noch mehrere Einheiten der Reichswehr, nachdem das linksrheinische Gebiet (Rheinhessen) völlig geräumt werden musste und in einer Zone von zehn Kilometern rechts des Rheins nur eine schwache deutsche Besatzung verbleiben durfte. Im nördlichen Abschnitt III ... »Details
  3. Anfang Dezember 1918: Verlegung stationierter Soldaten von Offenbach nach Butzbach
    Da die Stadt Offenbach am Main nach den Bestimmungen des Waffenstillstandes zwar nicht von alliierten Truppen besetzt wird, aber zur neutralen, das heißt entmilitarisierten Zone gehört, werden Anfang Dezember die Soldaten der „168er“ von der Kaserne an der Bieberer Straße nach Butzbach verlegt.(OV) ... »Details
  4. Anfang Dezember 1918: Begrüßung durchziehender Soldaten in Offenbach
    In Offenbach werden zur Begrüßung der Reichswehrtruppen, die nach dem Waffenstillstand in das Innere des Reiches zurückgeführt werden, zwei Ehrenpforten errichtet. Wiederholt werden Truppeneinheiten von der Offenbacher Bevölkerung begrüßt und beschenkt. Anderen werden in der Stadt Privatquartiere angeboten, in denen sie beim Durchmarsch übernachten können.(OV) ... »Details
  5. 3. Januar 1918: Bekanntgabe der Zeichnungsergebnisse der 7. Kriegsanleihe im Großherzogtum Hessen
    Im Deutschen Reich wird ein Großteil der Kosten des Ersten Weltkrieges über Kriegsanleihen finanziert, die ab September 1914 zweimal jährlich (März, September) aufgelegt werden. Durch Zeichnung einer Kriegsanleihe gewährte der Bürger der Regierung (Emittent) einen Kredit, der von dieser nach Kriegsende (im Erfolgsfall) verzinst zurückgezahlt werden sollte. ... »Details
  6. 8. Januar 1918: Gerüchte über Schließung der Frankfurter Theater
    Die „Darmstädter Zeitung“ gibt in Frankfurt am Main kursierende Gerüchte wieder, für den 15. Januar sei die Schließung der Frankfurter Theater geplant, damit die Kohlen für die Heizung gespart werden könnten. Eine Bestätigung dafür konnte die Zeitung von maßgeblicher Stelle nicht erhalten, die Stadt Frankfurt jedenfalls beabsichtige keine Schließung. Eine derartige Verfügung könne ... »Details
  7. Mitte November 1918: Warnung vor Plünderungen in Offenbach
    In Offenbach am Main wird die Bevölkerung gewarnt, auf den Bahnhöfen Lebensmittelvorräte zu plündern oder zu stehlen. Der Güterbahnhof in Offenbach am Main wird darum von Soldaten bewacht, von denen einzelne mit Maschinengewehren bewaffnet sind.(OV) ... »Details
  8. 14. Januar 1918: Veranstaltung der Deutschen Vaterlandspartei in Frankfurt wegen Protesten abgebrochen
    Eine Veranstaltung der Deutschen Vaterlandspartei im Saal des Zoologischen Gartens in Frankfurt am Main muss wegen massiver Störungen abgebrochen werden. Nach einer Meldung der „Darmstädter Zeitung“ vom folgenden Tag wollte Pfarrer Traub auf Einladung der Vaterländischen sprechen, wurde daran aber durch „die in der Mehrzahl aus Gegnern der Vaterlandspartei bestehende Versammlung“ daran ... »Details
  9. 14. Januar 1918: Adresse des Frankfurter Bürgerausschusses für vaterländische Veranstaltungen an den Kaiser
    Der Bürgerausschuss für vaterländische Veranstaltungen in Frankfurt am Main wendet sich in einem Telegramm an Kaiser Wilhelm II. Er betont darin: ... »Details
  10. 16. Januar 1918: Spendenaufruf zugunsten der Krankenschwestern im Kriegseinsatz
    In der „Darmstädter Zeitung“ erscheint ein Spendenaufruf der reichsweit arbeitenden Organisation „Schwesternspende“, die im Großherzogtum Hessen durch einen Ehrenausschuss und Arbeitsausschuss unter Schirmherrschaft der Großherzogin Eleonore (1871–1937) vertreten wird. Sie sammelt Geld für Krankenschwestern, die freiwillig Dienst im Krieg leisteten und nun selbst durch Verletzung und ... »Details