Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Friedensvertrag zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen, 3. September 1866
Nachdem Preußen und Österreich mit dem Prager Frieden vom 23. August 1866 bereits einen Friedensvertrag geschlossen hatten, kam es am 3. September 1866 auch zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages zwischen dem Großherzogtum Hessen und Preußen. Das Großherzogtum musste unter anderem das hessische Hinterland mit den Kreisen Biedenkopf und Vöhl sowie einige Gemeinden aus den Kreisen Gießen und Vilbel an Preußen abtreten. Im Gegenzug erhielt es einige ehemals nassauische, kurhessische oder Frankfurter Gemeinden. Außerdem musste das Großherzogtum mit den Gebieten, die nördlich des Mains lagen, dem Norddeutschen Bund beitreten. Vereinbart wurde ferner eine Reparationszahlung in Höhe von drei Millionen Gulden zu leisten. Im Gegenzug wollte Preußen dann mit seiner Armee das Großherzogtum verlassen.
(CS)
- Belege
- Eckhart G. Franz, Peter Fleck und Fritz Kallenberg: Großherzogtum Hessen (1800) 1806–1918, in: Handbuch der hessischen Geschichte, Bd 4, 2, Marburg 2003, S. 673–884.
- Wikipedia:Großherzogtum Hessen(eingesehen am 26.11.2024)
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „Friedensvertrag zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen, 3. September 1866“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7657> (Stand: 2.3.2026)
- Ereignisse im August 1866 | September 1866 | Oktober 1866
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