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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Bahnhof in Eschwege eröffnet, 31. Oktober 1875

Am 31. Oktober 1875 wird der Bahnhof in Eschwege und die ihn anbindende erste Teilstrecke Eschwege – Eschwege West (damals „Niederhone“) zusammen mit der Verbindung Göttingen – Bebra eröffnet. Diese waren Teil der im Bau befindlichen „Kanonenbahn“, der von der preußischen Regierung aus militärstrategischen Gründen geplanten Verbindung zwischen Berlin und Metz. Der zweite Abschnitt zwischen dem Bahnhof Eschwege und Leinefelde wurde am 15. Mai 1880 fertiggestellt. Der Personenverkehr war überwiegend in Richtung Kassel orientiert, wohin eine in Waldkappel von der „Kanonenbahn“ abzweigende Strecke führte.

Das zweistöckige, repräsentative Empfangsgebäude im klassizistisch verbrämten Rundbogenstil besteht aus einem siebenachsigen Mittelteil, der von zwei turmartigen Eckpavillons gerahmt wird, an die sich niedrigere Seitenflügel anschließen. Die noch heute sichtbare aufwendige Portalrahmung aus Sandstein und die Gliederung mit Lisenen sind Überreste des ehemals vorhandenen aufwendigeren Dekors im neoromanischen Stil.
(UH)

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Empfohlene Zitierweise
„Bahnhof in Eschwege eröffnet, 31. Oktober 1875“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6623> (Stand: 13.8.2024)
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