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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Hessische Regimenter marschieren mit dem Norddeutschen Bundesheer gegen Frankreich, 16. Juli 1870

Am 16. Juli 1870 gibt die „Darmstädter Zeitung“ den Mobilmachungsbefehl von König Wilhelm I. (1797–1888) des Norddeutschen Bundesheeres gegen Frankreich bekannt, wozu auch die Großherzoglich Hessische Division zählt und auf nationaler Ebene auf Begeisterung statt Ressentiments trifft. Seit 1866 tragen die kurhessischen und nassauischen Regimenter die preußischen Regimentsnummern und eroberten Sedan und Paris. Für den Krieg wurden Lazarette eingerichtet, wie beispielsweise durch den „Alice-Frauen-Verein“ und das Turner-Sanitätskorps in Darmstadt. Um Metz kämpfte die Division unter der Leitung von Thronfolger Prinz Friedrich Karl von Preußen (1828–1885). Schließlich wurde der Sieg des Deutsch-Französischen Krieges am 21. Juni 1871 mit der Rückkehr der Truppen und der französischen Beutekanonen in Darmstadt und mit der 83er Korps unter Führung des preußischen Kronprinzen am 25. September 1871 in Kassel gefeiert.
(StH)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Hessische Regimenter marschieren mit dem Norddeutschen Bundesheer gegen Frankreich, 16. Juli 1870“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6577> (Stand: 16.7.2025)
Ereignisse im Juni 1870 | Juli 1870 | August 1870
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