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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Keine Koalitionsgespräche zwischen dem Block der Heimatvertriebenen und der SPD, 28. April 1952
Der Landesvorsitzende des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten, Lothar Kunz (1892–1972), teilt mit, dass es keinerlei Verhandlungen zwischen dem Block und der SPD über ein mögliche Erweiterung des Kabinetts noch über die Besetzung von Minister- und Staatssekretärsposten gegeben hat. Beide Fraktionen hätten lediglich in einigen Sachfragen im Landtag zusammengearbeitet. Damit dementiert Kunz Presseberichte, in denen Prof. Dr. Wilhelm Ziegler (1891–1962) und Günther Draub (1902–1957) (beide Block) als Kandidaten für die Posten Wiederaufbauministers bzw. Staatssekretärs der Justiz gehandelt wurden.
(MB)
- Belege
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.4.1952, S. 3: Keine Koalitionsgespräche
- Empfohlene Zitierweise
- „Keine Koalitionsgespräche zwischen dem Block der Heimatvertriebenen und der SPD, 28. April 1952“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/4052> (Stand: 28.4.2025)
