Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Aufnahme des planmäßigen Verkehrs der Rhein-Main-Bahn, 27. Dezember 1858
Die zweite Strecke der Hessischen Ludwigs-Eisenbahngesellschaft führte von Mainz über Darmstadt nach Aschaffenburg und trat damit in Konkurrenz zu den nordmainischen Strecken der Taunus-Eisenbahn und der Frankfurt-Hanauer-Eisenbahn.
Die nötigen Vereinbarungen wurden zunächst im Staatsvertrag zwischen dem Großherzogtum Hessen und dem Königreich Bayern vom 28. März 1852 festgelegt. Nachdem die hessische Konzession am 3. März 1856 erteilt worden war, konnte der Bau noch im selben Jahr beginnen.
Eröffnet wurde die Rhein-Main-Bahn im Abschnitt zwischen Mainspitze und Darmstadt am 1. August 1858. Der östliche Abschnitt bis Aschaffenburg folgte am 15. November 1858, der planmäßige Verkehr wurde schließlich am 27. Dezember 1858 aufgenommen.
Bei der Bildung der Preußisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaft 1897 wurde auch die Hessische Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft und mit ihr die Rhein-Main-Bahn einbezogen und verstaatlicht.
(UH)
- Belege
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „Aufnahme des planmäßigen Verkehrs der Rhein-Main-Bahn, 27. Dezember 1858“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6456> (Stand: 13.8.2024)
- Ereignisse im November 1858 | Dezember 1858 | Januar 1859
-
Mi. Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi. Do. Fr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
