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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Fotografie auf Glas als neue Technik in Frankfurt beworben, 6. Juni 1852

Am 6. Juni 1852 wirbt das Frankfurter „Photographische Institut Jacob Seib“ im „Frankfurter Intelligenz-Blatt“ für die Fotografie auf Glas als neue Technik, die im Januar desselben Jahres im „Physikalischen Verein“ vorgestellt worden war.

Bereits ab 1839 war das Fotografieren mit den ersten, aufwendigen „Daguerreotypien“, wie sie zum Beispiel Friedrich Carl Vogel (1806–1865) anfertigte, in Frankfurt bekannt geworden. Der Maler und Fotograf Sigismund Gerothwol (1811–um 1890/1895) bot bald auch von Hand kolorierte Porträtfotografien an.

1844/45 entstanden durch das neue „Kalotypie“-Verfahren die ersten „Lichtbilder auf Papier“ mit Papier als Negativ- und Positivträger, das als einer der ersten Jacob Seib (1812–1883) für Porträtaufnahmen nutzte.

Die Weiterentwicklung bildete das Kollodium-Verfahren mit einem Glasplattennegativ, das der Fotografie neue Möglichkeiten eröffnete und die Porträtfotografie auch für weniger Begüterte erschwinglich machte.
(StH/UH)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Fotografie auf Glas als neue Technik in Frankfurt beworben, 6. Juni 1852“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6414> (Stand: 23.1.2026)
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