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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Karl Friedrich Bonhoeffer nimmt Ruf an die Universität Frankfurt an, 17. Januar 1930

Prof. Dr. Karl Friedrich Bonhoeffer (1899–1957), dem am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie in Berlin-Dahlem vor kurzem die Spaltung eines Wasserstoff-Atoms gelungen ist, nimmt einen Ruf an die Universität Frankfurt am Main an. Hier kann er seine bisherigen Arbeiten über para-Wasserstoff weiterführen, bevor er das 1931 von Harold C. Urey (1893–1981) entdeckte sogenannte Schwere Wasser – das Wasserstoffisotop Deuterium – in den Mittelpunkt seiner Forschung rückt und damit entscheidende Fortschritte für die Forschungsmethodik der Biochemie und organischen Chemie leistet. Aus dieser Zeit stammt auch die Veröffentlichung der gemeinsam mit dem Österreicher Paul Harteck (1902–1985) unternommenen Forschungen im Standardwerk Grundlagen der Photochemie (1933). 1934 verlässt Bonhoeffer Frankfurt für einen Ruf der Universität Leipzig.
(OV/JH)

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„Karl Friedrich Bonhoeffer nimmt Ruf an die Universität Frankfurt an, 17. Januar 1930“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/2039> (Stand: 16.8.2024)
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