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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Finanzminister des Großherzogtums gibt Erklärung zur Verwaltungsvereinfachung ab, 21. Januar 1910

Der Finanzminister des Großherzogtums Hessen, Dr. Feodor von Gnauth (1854–1916) gibt im Finanzausschuss der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags (Landstände des Großherzogtums Hessen) und in der Presse eine Erklärung zu den Verdächtigungen einiger Mainzer, Wormser und Darmstädter Zeitungen ab, er habe über die beantragte Vereinfachung der Staatsverwaltung „seinen Spott getrieben“. Gnauth, der 1900 zum Leiter des hessischen Finanzministeriums ernannt wurde und dieser Behörde seit 1901 als Minister der Finanzen vorsteht, tritt wenige Wochen später, am 25. Februar 1910, von seinem Amt zurück, nachdem er tags zuvor im Landtag mit seiner Absicht scheitert, die Staatsverschuldung des Großherzogtums durch eine drastische Erhöhung der Einkommenssteuer und der Vermögenssteuer zu beseitigen.
(OV/KU)

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„Finanzminister des Großherzogtums gibt Erklärung zur Verwaltungsvereinfachung ab, 21. Januar 1910“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/3089> (Stand: 21.1.2025)
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