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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Zeitungslizenz für die Frankfurter Rundschau, 31. Juli 1945

Die US-Militärregierung vergibt die erste Lizenz für eine hessische Zeitung, nämlich für die „Frankfurter Rundschau“.

Ziel der Lizenzpolitik der amerikanischen „Information Control Division“ mit Blick auf die deutsche Presse ist die Schaffung einer demokratischen Öffentlichkeit. Dabei achtet die Militärregierung darauf, dass der Herausgeberkreis parteipolitisch möglichst ausgewogen besetzt ist.

Die ersten Lizenznehmer der Frankfurter Rundschau sind Wilhelm Knothe (1888–1952), Wilhelm Karl Gerst (1887–1968), Paul Rodemann (1887–1963), Hans Etzkorn, Arno Rudert (1897–1954), Otto Grossmann und Emil Carlebach (1914–2001). Hierbei handelt es sich um Sozialdemokraten, Kommunisten und mit Gerst um einen sozialistischen Vertreter des politischen Katholizismus. Als Gründungstag der Frankfurter Rundschau gilt der 1. August 1945, an dem die Arbeit in den Räumen der von den Nationalsozialisten verbotenen „Frankfurter Zeitung“ aufgenommen wird.
(CP / KR)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Zeitungslizenz für die Frankfurter Rundschau, 31. Juli 1945“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/125> (Stand: 21.10.2025)
Ereignisse im Juni 1945 | Juli 1945 | August 1945
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