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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Neue Sendemasten des Hessischen Rundfunks auf dem Hohen Meißner, 26. Juli 1952
Der Hessische Rundfunk weiht seine neuen Sendeanlagen auf dem 753 Meter hohen Hohen Meißner ein. Sie sollen nicht nur den Empfang in Nordhessen verbessern, sondern auch ein „Bollwerk“ gegen die Sender der DDR sein. HR-Intendant Eberhard Beckmann (1905–1962) sagt anlässlich der Inbetriebnahme: „Wir wünschen, daß auch drüben die Stimme der Freiheit gehört werden kann.“1 Noch ist die Grenze zwischen Hessen und Thüringen relativ durchlässig. Reisen sind möglich. Die Menschen versuchen, persönliche Verbindungen trotz der Spannungen weiter zu pflegen; etwa an Pfingsten in Fulda, wo es zu einem Fußballspiel zwischen Aktivist Tiefenort und Germania Fulda kommt.
(OV)
- Zitiert nach Franz, Chronik Hessens, S. 426. ↑
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 425 f.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.7.1952, S. 4: Hoher Meißner, Sendebrücke zwischen Frankfurt und Nordhessen: Ein neues Sendezentrum des Hessischen Rundfunks eingeweiht / Modernste Anlage in 750 Meter Höhe
- Empfohlene Zitierweise
- „Neue Sendemasten des Hessischen Rundfunks auf dem Hohen Meißner, 26. Juli 1952“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1008> (Stand: 13.8.2024)
