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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Fluchtwelle aus der DDR erreicht ihren Höhepunkt, 16. Juli 1961
Die Fluchtwelle der aus der DDR geflohenen Menschen erreicht im Notaufnahmelager Gießen seinen Höhepunkt. Zur Bewältigung des Anstroms ist ein Zwischenauffanglager in Langen eingerichtet worden, da die Kapazitäten im Gießener Notaufnahmelager vorrübergehend erschöpft sind. Für die Ausreisewelle aus der DDR werden mitunter umfangreiche Kollektivierungsmaßnahmen verantwortlich gemacht.
(FW)
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.2.1961, S. 26: 4400 Sowjetzonenflüchtlinge in Gießen
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.4.1960, S. 51: Mitteldeutsche Bauern im Flüchtlingslager Langen
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.4.1960, S. 11: Flüchtlinge vor Frankfurts Toren
- Empfohlene Zitierweise
- „Fluchtwelle aus der DDR erreicht ihren Höhepunkt, 16. Juli 1961“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1138> (Stand: 25.11.2024)
