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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Georg Büchner verstirbt in Zürich, 19. Februar 1837

Der 23 Jahre junge Dozent, Revolutionär und Schriftsteller Georg Büchner erkrankt an Typhus und verstirbt am 19. Februar 1837 an den Folgen in Zürich. Freunde, Verwandte und Bekannte trauern um ihn und der Bürgermeister von Zürich hielt nach zwei Tagen des Todes eine Rede am Friedhof. Der Arztsohn war am 17. Oktober 1813 in Goddelau geboren worden, war Schüler in Darmstadt und floh wegen seines Mitwirkens am „Hessischen Landboten“ nach Straßburg, wo seine Partnerin Minna Jaeglé (1810–1880) wartete. Zu seinen wichtigsten Werken gehören das revolutionäre, historische Drama „Dantons Tod“, das satirische Lustspiel „Leonce und Lena“ sowie das unvollendete, sozialkritische Drama „Woyzeck“ (1836/37). Als Naturwissenschaftler promovierte er in Straßburg mit seiner Dissertation über das Nervensystem der Barbe am 3. September 1836 bei Lorenz Okenfuß (1779–1851) an der Freien Universität Zürich. Als guter Freund galt Wilhelm Schulz (1797–1860). Die literarische Bedeutung des Naturalismus’ und Expressionismus’ Büchners kam ihm erst Ende des Jahrhunderts zu.
(StH)

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„Georg Büchner verstirbt in Zürich, 19. Februar 1837“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6280> (Stand: 13.4.2025)
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